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Mehr Müll als Fußboden: Ist das die schlimmste Messie-Wohnung aller Zeiten?

Böse Überraschung für einen Vermieter in Bangkok: Als eine Mieterin nach sieben Jahren auszieht, übergibt sie die Wohnung in nicht ganz einwandfreiem Zustand.

Diese Wohnung einen Saustall zu nennen, wäre eine schlimme Beleidigung für jedes Schwein. Eine Mieterin in hat ihre Bleibe in eine beeindruckende Müllhalde verwandelt. Der Boden ist bedeckt mit Bergen voller Plastiktüten mit undefinierbarem Inhalt. In einer Ecke neben dem Bett stapelt sich eine beachtliche Sammlung leerer Plastikflaschen. Und auch die Schlafstätte selbst sieht nicht so aus, als würde neben all dem Müll noch ein müder Mensch hineinpassen.

Hauptsache, die Sicht auf den Fernseher ist nicht verstellt

Hauptsache, die Sicht auf den Fernseher ist nicht verstellt


Mit einer Mischung aus Schrecken und Faszination verbreiten Internetnutzer die Bilder der Messie-Wohnung über den Micro-Blogging-Dienst und andere soziale Kanäle. Laut Daily Mail steht der Vermieterschreck im Bangkoker Stadtteil Pinklao. Das Apartment soll laut lokaler Medien sieben Jahre an eine Frau vermietet gewesen sein, die es mit dem Saubermachen nicht ganz so genau nahm. Dieser Umstand fiel allerdings erst auf, als die Mieterin es versäumte, ihre Stromrechnung zu begleichen. Mitarbeiter der Hausverwaltung statteten der Wohnung daraufhin einen Besuch ab, um nach dem Rechten zu sehen. 

Suchbild: Finden Sie das Bett?

Suchbild: Finden Sie das Bett?

Sanitäranlagen beschädigt

Da die Tür vom überquellenden Müll blockiert wurde, musste sie mit Gewalt geöffnet werden. Anschließend hätten sie sich wie Schwimmer ihren Weg durch seit Jahren abgelaufene Lebensmittel und anderen kämpfen müssen. Wie ein Mensch in diesem Müll-Inferno wohnen kann, erscheint rätselhaft. Die Hausmeister mussten außerdem feststellen, dass auch Toilette, Duschkopf und Wasserleitungen beschädigt waren. "Ich war sauer und rief die Mieterin an", berichtete der geschockte Vermieter der in Thailand erscheinenden Zeitung Sing Sian Yer Pao Daily. "Sie sagte, die Hausverwaltung sei für die Reinigung zuständig." Dafür hatte die Mieterin nach eigenen Angaben eine Summe von 1200 Baht (rund 31 Euro) bezahlt.

So leicht wollte der Vermieter sie aber dann nicht davonkommen lassen. Er verlangte neben dem sofortigen Auszug eine Extra-Zahlung für den erhöhten Reinigungs- und Reparaturaufwand. Dem habe die Mieterin auch zugestimmt.

bak

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