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Mit Champagner-Zimmer und Candy-Bar: Luxus-Villa mit 21 Badezimmern findet endlich einen Käufer – der erhält Mega-Rabatt

Luxus-Kino, Kult-Helikopter und eine 200.000-Dollar-Candy-Bar sind nur einige der Features dieses exklusiven Objektes in Bel Air, Los Angeles. Die einst geforderten 250 Millionen Dollar erzielte die Villa aber nicht ansatzweise.

924 Bel Air Road ist die Adresse der "Billionaire"-Villa in Los Angeles. Statt für die ursprünglich aufgerufenen 250 Millionen Dollar fand sich nun für 94 Millionen ein Käufer.

924 Bel Air Road ist die Adresse der "Billionaire"-Villa in Los Angeles. Statt für die ursprünglich aufgerufenen 250 Millionen Dollar fand sich nun für 94 Millionen ein Käufer.

Zwölf Schlafzimmer, 21 Badezimmer, fünf Bars und zwei Weinkeller: die "Billionaire" genannte Villa im kalifornischen Bel-Air ist ein Luxusanwesen der Superlative. Einen Käufer zu finden, war aber offenbar nicht so einfach: Mehr als zwei Jahre stand die Immobilie zum Verkauf, nun ist sie für 94 Millionen Dollar (rund 85 Millionen Euro) verkauft worden. 

Ursprünglich war die Villa für 250 Millionen Dollar angeboten worden, was sie laut Bauherrn zum teuersten Privathaus machte, das in den USA je angeboten wurde. Doch da den Preis niemand zahlen wollte, wurde er nach und nach immer weiter gesenkt. Wer sich nun erbarmt hat, die Mega-Immobilie zu kaufen, verriet der Makler nicht.

Mit dem nun erzielten Preis ist die Villa nur die drittteuerste, die in diesem Jahr im Raum Los Angeles verkauft wurde, berichtet die "Los Angeles Times". Getoppt wird sie vom Verkauf einer historischen Villa in Holmby Hills, die für den Rekordpreis von 120 Millionen Dollar den Besitzer wechselte, sowie einem 100-Millionen-Dollar-Anwesen in Malibu.

Die "Billionaire"-Villa war mehr als vier Jahre lang in den Hügeln von Los Angeles gebaut und mit dem Slogan "Das achte Weltwunder ist hier" beworben worden. Hinter dem Giga-Projekt steckt der Immobilienentwickler Bruce Makowsky, der bereits andere Superluxusobjekte erfolgreich an den Milliardär gebracht hat. Vor zwei Jahren zeigte er sich noch zuversichtlich, die Villa für 250 Millionen Dollar loszuwerden. "Heutzutage geben die Leute 300 Millionen Dollar für ein Boot aus, das sie acht Wochen im Jahr nutzen", sagte Makowsky damals der "Los Angeles Times". "Und dann leben sie in einem 30-40 Millionen Dollar-Haus." Mit einem 94-Millionen-Dollar-Haus kann man sich wahrscheinlich gerade noch sehen lassen.

bak
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