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Absatz auf Tiefststand: Deutsche haben weniger Durst auf Bier

Die Brauereien sind in Sorge: Seit der Wiedervereinigung wurde nie so wenig Bier getrunken wie im vergangenen Jahr. Zum Glück gibt es die Nordrhein-Westfalen und die Bayern.

Der Bierabsatz in Deutschland ist 2012 auf den niedrigsten Stand seit der Wiedervereinigung gesunken. Die in Deutschland ansässigen Brauereien und Bierlager setzten insgesamt rund 96,5 Millionen Hektoliter Bier ab, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch in Wiesbaden mitteilte. Das waren 1,8 Prozent beziehungsweise 1,8 Millionen Hektoliter weniger als ein Jahr zuvor.

Biermischungen - mit Limonade, Cola, Fruchtsäften und anderen alkoholfreien Zusätzen - machten 2012 mit 4,3 Millionen Hektolitern 4,5 Prozent des gesamten Bierabsatzes aus.

Der Bierabsatz war 2012 - wie auch in den Vorjahren - in Nordrhein-Westfalen mit einem Anteil von 24,7 Prozent und in Bayern mit 22,9 Prozent am höchsten. Den höchsten Bierabsatz über die bundesdeutschen Grenzen hinweg erzielten mit einem Anteil von 27,6 Prozent die Brauereien und Bierlager mit Sitz in Bayern.

fw/DPA / DPA