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Arbeitszeit: 500 Stunden umsonst arbeiten

Arbeitnehmer in Deutschland sollten nach den Vorstellungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in den kommenden fünf Jahren 500 Stunden lang umsonst arbeiten.

Arbeitnehmer in Deutschland sollten nach den Vorstellungen des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) in den kommenden fünf Jahren 500 Stunden lang umsonst arbeiten.

Flexiblere Arbeitszeiten

"Ich plädiere beispielsweise für Vereinbarungen über 500 Stunden unbezahlte Arbeit, verteilt auf fünf Jahre", sagte DIHK-Präsident Ludwig Georg Braun der Tageszeitung "Die Welt". Dies würde die Arbeitskosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhöhen. Nötig seien längere und gleichzeitig flexiblere Arbeitszeiten. Erforderlich sei keine starre 40-Stunden-Woche, sondern ein Korridor, der phasenweise höhere Arbeitszeiten ermöglichte.

Mehr Teilzeitarbeit abgelehnt

Die Forderung des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) nach mehr Teilzeitarbeit für hoch qualifizierte und Besserverdienende lehnte Braun ab. "Es ist völlig unrealistisch, Ersatz für solche Leistungsträger kurzfristig auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu finden", sagte er. Dies würde die Arbeitskosten senken und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen erhöhen. Nötig seien längere und gleichzeitig flexiblere Arbeitszeiten. Erforderlich sei keine starre 40-Stunden-Woche, sondern ein Korridor, der phasenweise höhere Arbeitszeiten ermöglichte.