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AUTOS: Opel verlängert Werksferien wegen Absatzflaute

Werk Rüsselsheim leidet unter Absatzschwäche von Omega und Vectra, deshalb werden die Werksferien um zwei Wochen verlängert.

Wegen der Absatzflaute auf dem deutschen Automobilmarkt verlängert Opel in Rüsselsheim die Werksferien. Wie Firmensprecherin Gudrun Langer berichtete, wird das Opel-Stammwerk zwischen dem 2. Juli und dem 3. August stillstehen, zwei Wochen länger als ursprünglich geplant. In allen übrigen deutschen Opel-Fabriken bleibe es beim normalen Umfang der Werksferien. Langer verwies auf die schwache Nachfrage nach den Opel-Modelle Omega und Vectra, die beide in Rüsselsheim gebaut werden. Dagegen sind die Werke Bochum und Eisenach, wo Astra, Corsa und Zafira gebaut würden, besser ausgelastet. Das gleiche gilt für das Motorenwerk in Kaiserslautern. Durch die Verlängerung der Werksferien erhalten die in Rüsselsheim tätigen Opel-Mitarbeiter aber keinen zusätzlichen Urlaub. Nach Angaben des Unternehmens lag die Zahl der Neuzulassungen in Deutschland zwischen Januar und April um 3,41 Prozent unter den Zahlen des Vorjahres. Opel hatte im gleichen Zeitraum rund 136.000 Autos verkauft, 2.000 weniger als ein Jahr zuvor. Der Marktanteil von Opel liege derzeit bei bundesweit zwölf Prozent.