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BRAUEREIEN: Bierdurst geht zurück

Der Konsum sinkt, aber noch immer konsumieren die Deutschen 123 Liter Gerstensaft pro Kopf und Jahr. Zuwächse sind nur bei Biermisch-Getränken zu verzeichnen

Der Bierdurst der Bundesbürger ist im Jahr 2002 weiter zurück gegangen. Nach Einschätzung des Deutschen Brauerbundes in Bonn wird sich der Pro-Kopf-Verbrauch zwar in etwa auf dem Vorjahresniveau von 123 Litern Gerstensaft einpendeln, allerdings wird die Statistik durch den Erfolg der Biermisch-Getränke verwässert. Der Marktanteil der Trend-Getränke von mehr als vier Prozent im dritten Quartal wird sich mit etwa vier Litern im Pro-Kopf-Verbrauch niederschlagen. Viele der großen Brauer gehen davon aus, dass dagegen Pils, Alt, Weißbier und Co. in den kommenden Jahren in der Gunst der Kunden weiter verlieren.

Marketing wichtiger

Die Rezepte der Brauereien im Umgang mit der Bier-Enthaltsamkeit sind unterschiedlich. So setzt die seit kurzem größte deutsche Privatbrauerei, Krombacher im Siegerland, weiter auf Marketing- Aktivitäten wie ihre Regenwald-Kampagne und freut sich über zusätzliche Absatzmengen durch ihr Mischgetränk. Dagegen verkündete die ehemalige Nummer 1 der Branche, die »Königin unter den Bieren« aus Warstein, lautstark »die Abkehr vom Hektoliter-Denken« an.

Warsteiner, das seine Kapazitäten in den vergangenen Jahren auf mögliche neun Millionen Hektoliter ausgebaut hatte, sieht den Inlands-Ausstoß im kommenden Jahr bei rund 4,5 Millionen Hektoliter (2000: 5,1 Millionen). Künftig wolle man sich national und europaweit als erste deutsche Premium-Marke neben Becks profilieren.

Die Reaktion einiger Brauer, verloren gegangene Kapazitäten durch das Abfüllen von No-Name-Handelsmarken aufzufangen, wird von den meisten Branchenkennern als gänzlich falscher Weg gesehen. Das »Verschleudern« von Bier zu einem nicht kaufmännisch gerechneten Preis sei »ein langsames Sterben«, lautet auch das Urteil der Premium-Brauer aus dem Sauerland.

No-Name-Bier

Die Verbraucher hingegen freunden sich immer mehr mit dem namenlosen Gerstensaft an: Erstmals haben die No-Name-Biere mit 18 Prozent Marktanteil (1999: 12 Prozent) in den alten Bundesländern die fünf neuen Länder mit ihren stabilen 16 Prozent überholt. Den Zuwächsen beim »Billig-Bier« stehen die Premium-Brauer dennoch recht gelassen gegenüber. »Wir halten unsere Marktanteile stabil«, heißt es bei Krombacher.

Mischgetränke bringen es

Beim »flüssigen Brot« setzt sich immer mehr »der Trend zum einfachen Konsum« durch, wertet die Nürnberger Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ihre aktuellen Zahlen. Bis zum vergangenen Jahr verzeichnete der über Jahre schrumpfende Biermarkt nur ein Plus bei den Dosen, 2002 konnten auch die Mischgetränke punkten. Auch hier sei dieser Trend ablesbar, weil die Brauer dem Verbraucher das Mischen abnehmen.

In einigen Ballungsräumen werde mittlerweile fast jeder zweite Liter Bier in der Dose verkauft, berichtet die GfK. Bei den Biermischgetränken liegt der Blechanteil bundesweit sogar bei 70 Prozent. Kein Wunder also, dass Brauer und Discounter gegen das geplante Dosenpfand Sturm laufen. Auch wenn die Umsetzung des Pfandes noch nicht geklärt ist und Handelsketten und Discounter mit Auslistung drohen, werde die Dose nicht längerfristig aus den Sortimenten verschwinden, so die Einschätzung der Nürnberger Konsumforscher.

Neu-Konsumenten

Erfreulich für die Bierbranche: Die meisten Mischgetränke- Konsumenten sind keine klassischen Biertrinker. »Früher haben wir Zuwächse nur auf Kosten anderer gemacht, diese Produkte erschließen uns jedoch eine neue Klientel«, sagte der Generalbevollmächtigte der Sauerländer Veltins-Brauerei, Michael Huber. Inwieweit diese neuen Käuferschichten irgendwann zum klassischen Pils greifen, stellen selbst die Brauer in Frage. Sollten die vorwiegend jüngeren Kunden der mittlerweile »ready-to-drink« genannten Mischungen einen neuen Trend finden, könnte dies vermutlich wieder neue Löcher in die Ausstoß-Bilanz vieler Brauer reißen.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(