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Bundesliga-Rechte: Private reichen in Brüssel Beschwerde gegen ARD ein

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Hamburg - Wegen des Kaufs der Fußball-Bundesligarechte durch die ARD wollen die Privatsender noch in dieser Woche eine Beschwerde bei der EU-Wettbewerbsbehörde in Brüssel einreichen. Das kündigte der Chef des Privatfunker-Verbandes VPRT, Jürgen Doetz, in der neuen, am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des stern an.

"Ich wehre mich dagegen, dass Gebührengelder zur Wettbewerbsverzerrung eingesetzt werden", meinte Doetz, der gleichzeitig Vorstand der Sendergruppe Pro Sieben Sat.1 ist, die bislang samstags die Bundesliga-Zusammenfassung "ran" zeigte. "Die ARD hat uns ausgestochen, weil sie Mondpreise zahlt", so Doetz. Die rund 60 Millionen Euro pro Saison von der ARD seien "niemals refinanzierbar".

Mit ihrem Vorstoß in Brüssel soll die Politik gezwungen werden, den Programmauftrag der gebührenfinanzierten Konkurrenz von ARD und ZDF klarer zu definieren. Doetz fordert, die Öffentlich-Rechtlichen künftig auf eine "ergänzende Rolle" zu beschränken: "Warum sollen wir Gebühren für etwas zahlen, das wir woanders genauso gut umsonst sehen können?"

Nachrichtenredaktion