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Medienbericht: Deutsche Atomkraftwerke weisen enorme Sicherheitsmängel auf

Deutsche Atomkraftwerke sind einem Bericht zufolge nicht sicher. Demnach müssten vor allem Brandschutzklappen erneuert werden. Die Betreiber scheinen sich darauf zu verlassen, dass bis zur geplanten Abschaltung 2022 "schon nichts passieren" werde.

Dichter Dampf quillt aus den Kühltürmen vom Atomkraftwerk Grundremmingen in Bayern

Dichter Dampf quillt aus den Kühltürmen vom Atomkraftwerk Grundremmingen in Bayern

DPA

Deutsche Atomkraftwerke haben mit erheblichen Sicherheitsmängeln zu kämpfen. Eingebaute Brandschutzklappen stellen die Hauptschwachstelle dar, berichtet der Sender RTL. Demnach wären Nachrüstungen notwendig, würden aber aus Kostengründen unterlassen.

Aus Schutz vor Radioaktivität seien Atomkraftwerke so konstruiert, dass bei einem Brand betroffene Räume besser ausbrennen sollen, als dass Dämpfe in andere Teile der Anlage gelangen. Daher sollen Brandschutzklappen bei Feuer die Lüftungsanlagen dicht machen. Diese seien fest im Beton verbaut und eine Nachrüstung oder ein Austausch deswegen sehr aufwändig.

Das "Es wird schon nichts passieren"-Prinzip

Jedoch habe "jede Technik ihr Verfallsdatum", zitierte das "Nachtjournal" den Brandschutz-Experten Matthias Dietrich. So könnten in den bis zu 42 Jahre alten Anlagen mit der Zeit Haarrisse oder andere Beschädigungen aufgetreten sein. In diesem Fall könne es sein, dass hier "das Schutzniveau nicht erreicht wird, was wir von dieser Klappe erwarten", sagte Dietrich demnach weiter. RTL bezieht sich in seinem Bericht auf gemeinsame Recherchen mit dem journalistischen Zentrum Correctiv.

Derzeit sind in Deutschland noch sieben Atomkraftwerke in Betrieb, die bis 2022 alle abgeschaltet werden sollen. Nachfragen von Correctiv ergaben dem Bericht zufolge, dass von insgesamt etwa 5500 Brandschutzklappen in diesen Anlagen seit ihrer Inbetriebnahme lediglich 20 bisher ausgetauscht wurden. "Es wird darauf gesetzt: Es wird schon nichts passieren", zitierte RTL dazu den Atomexperten des Umweltverbands BUND, Thorben Becker.

fri / AFP
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.