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DIENSTLEISTER: KLM streicht 2.500 Arbeitsplätze

Die niederländische Fluggesellschaft KLM wird Kapazitäten kürzen und 2.500 Stellen abbauen. Außerdem müssen die Mitarbeiter Gehaltskürzungen hinnehmen.

In Folge der Terroranschläge in den USA erwartet die Fluglinie einen erheblichen Umsatzrückgang. KLM kündigte am Donnerstag auch an, dass bei rund 12.000 Beschäftigten die Kurzarbeit eingeführt werde. Zudem hieß es, dass Zeitverträge nicht verlängert würden und es praktisch keine weiteren Anstellungen aus externen Unternehmen mehr geben werde. Mit den Mitarbeitern und den Gewerkschaften sei zudem über umfangreiche Gehaltskürzungen gesprochen worden.

Mit Beginn des Winterflugplans (28. Oktober) wird die Beförderungskapazität für Reisende um 15 Prozent reduziert. Um dies zu erreichen, werden vor allem im Nordatlantikverkehr und nach Nahost zum Teil kleinere Flugzeuge eingesetzt und verschiedene Zielorte werden weniger oft angeflogen. Die Kapazitäten für Fracht sollen nahezu unverändert bleiben. Weitere Maßnahmen könnten aufgrund der Unsicherheiten über die künftige Entwicklung in der weltweiten Luftfahrtbranche noch folgen, hieß es.

Die Anschläge am 11. September in den USA haben die Fluggesellschaften weltweit in eine Krise gestürzt. Viele Fluglinien hatten zuletzt erhebliche Kapazitätskürzungen, die Stilllegung von Maschinen sowie umfangreiche Stellenstreichungen angekündigt.