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News des Tages Nach großangelegtem Hackerangriff auf Twitter: 17-Jähriger in den USA festgenommen

Das Logo des sozialen Mediums Twitter ist auf dem Display eines Smartphones zu sehen
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© Monika Skolimowska/zb / DPA
Gericht stellt Teil des Berliner Mietendeckels in Frage +++ Schnellzug in Portugal entgleist +++ Reisewarnung für drei Urlaubsregionen in Spanien +++ Die Nachrichten des Tages im Ticker.

Top-Meldung: 17-Jähriger soll für großangelegten Hackerangriff auf Twitter verantwortlich sein

Ein 17-Jähriger aus Florida soll hinter dem großangelegten Hackerangriff auf Twitter-Konten zahlreicher Prominenter Mitte Juli stehen. Der Jugendliche wurde in Tampa an der Westküste des US-Bundesstaates festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Er sei der "führende Kopf" hinter dem "Bit-Con"-Hackerangriff gewesen, bei dem unter anderem die Konten von Ex-Präsident Barack Obama, Microsoft-Gründer Bill Gates und Tesla-Chef Elon Musk gekapert worden waren. Auf den gehackten Konten war am 15. Juli ein Aufruf erschienen, binnen 30 Minuten Bitcoins im Wert von 1000 Dollar (880 Euro) zu überweisen. Angeblich sollte dies mit einer Rückzahlung in doppelter Höhe belohnt werden. Laut Staatsanwaltschaft soll der 17-Jährige so Bitcoins im Wert von mehr als 100.000 Dollar erbeutet haben. Gegen den Jugendlichen wurden 30 Anklagepunkte eingereicht, unter anderem Betrug, Missbrauch persönlicher Informationen und unerlaubtes Eindringen in Computersysteme.

Die weiteren Nachrichten des Tages: 

+++ Das waren die Nachrichten vom Freitag. Weitere Nachrichten am Wochenende hier bei stern.de +++ 

+++ 23.28 Uhr: US-Berufungsgericht kippt Todesurteil gegen Boston-Bomber Zarnajew +++

Ein US-Berufungsgericht hat das Todesurteil gegen den "Boston-Bomber" Dschochar Zarnajew gekippt. Wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht, hoben die Richter die Entscheidung von 2015 auf und ordneten an, dass über das Strafmaß neu entschieden werden müsse. Dabei stellte das Gericht klar, dass Zarnajew trotzdem mindestens lebenslange Haft erwarte. Grund für die Entscheidung ist die Ansicht der Juristen, dass das Gericht im Prozess nicht sichergestellt habe, dass die Geschworenen tatsächlich unvoreingenommen gegenüber Zarnajew sind.

Zarnajew hatte im April 2013 gemeinsam mit seinem kurze Zeit später getöteten Bruder Tamerlan im Zieleinlauf des Boston-Marathons zwei Sprengsätze gezündet, durch die drei Menschen getötet und 260 verletzt wurden. Zarnajew hatte die Tat gestanden und sitzt heute in einem Hochsicherheitsgefängnis im US-Bundesstaat Colorado.

+++ 21.56 Uhr: Corona-Ausbruch in hessischem Seniorenheim - 26 Infizierte +++

In einem Seniorenheim im hessischen Niedernhausen sind 19 Bewohner und sieben Mitarbeiter positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte die Verwaltung des Rheingau-Taunus-Kreises mit. Einige Befunde stünden noch aus. Insgesamt wurden am Donnerstag 180 Menschen - Bewohner, Personal und Kontaktpersonen - getestet. Bisher gehe es allen gut, drei Bewohner litten an einem trockenen Husten. Eine Person werde stationär im Krankenhaus behandelt.

+++ 21.42 Uhr: Kreise: Microsoft an Videoplattform Tiktok interessiert +++

Der US-Softwareriese Microsoft ist Kreisen zufolge an der internationalen Videoplattform Tiktok interessiert. Das Unternehmen verhandele über den Kauf des US-Geschäfts, berichtete die Nachrichtenagentur Boomberg unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen. Der Tiktok-Eigentümer ByteDance sieht sich aktuell großem Druck der USA ausgesetzt, die Aktivitäten der Plattform in den Vereinigten Staaten zu verkaufen. Die Regierung von US-Präsident Donald Trump begründet das mit Sicherheitsbedenken. So hatte Außenminister Mike Pompeo eine Sperre von Tiktok in den USA nicht ausgeschlossen. Nach seinen Angaben könnten damit private Informationen in die Hände der Kommunistischen Partei Chinas gelangen. 

+++ 21.16 Uhr: 17-Jähriger soll für großangelegten Hackerangriff auf Twitter verantwortlich sein +++

Ein 17-Jähriger aus Florida soll hinter dem großangelegten Hackerangriff auf Twitter-Konten zahlreicher Prominenter Mitte Juli stehen. Der Jugendliche wurde in Tampa an der Westküste des US-Bundesstaates festgenommen, wie die Staatsanwaltschaft mitteilte. Er sei der "führende Kopf" hinter dem "Bit-Con"-Hackerangriff gewesen, bei dem unter anderem die Konten von Ex-Präsident Barack Obama, Microsoft-Gründer Bill Gates und Tesla-Chef Elon Musk gekapert worden waren. Auf den gehackten Konten war am 15. Juli ein Aufruf erschienen, binnen 30 Minuten Bitcoins im Wert von 1000 Dollar (880 Euro) zu überweisen. Angeblich sollte dies mit einer Rückzahlung in doppelter Höhe belohnt werden. Laut Staatsanwaltschaft soll der 17-Jährige so Bitcoins im Wert von mehr als 100.000 Dollar erbeutet haben. Gegen den Jugendlichen wurden 30 Anklagepunkte eingereicht, unter anderem Betrug, Missbrauch persönlicher Informationen und unerlaubtes Eindringen in Computersysteme.

+++ 21.08 Uhr: Irakischer Regierungschef kündigt vorgezogene Neuwahl für Juni 2021 an +++

Die nächste Parlamentswahl im Irak wird um fast ein Jahr vorgezogen. Der 6. Juni 2021 sei als Termin für die Wahl festgelegt worden, kündigte Ministerpräsident Mustafa Kadhemi in einer Fernsehansprache an. Ursprünglich war der Urnengang für Mai 2022 angesetzt. Kadhemi hatte Anfang Mai die Regierungsgeschäfte übernommen, nachdem die Vorgängerregierung unter Ministerpräsident Adel Abdel Mahdi nach monatelangen, teils gewaltsamen Protesten zurückgetreten war. 

+++ 20.46 Uhr: Bislang heißeste Temperatur des Jahres: 38,5 Grad in Rheinfelden +++ 

So heiß war es in diesem Jahr in Deutschland noch nicht: Im südbadischen Rheinfelden sind am Freitagnachmittag 38,5 Grad Celsius gemessen worden. Das teilte der Deutsche Wetterdienst auf Grundlage vorläufiger Messwerte mit. Es folgten die Wetterstationen Trier-Petrisberg (Rheinland-Pfalz) mit 38,4 und Saarbrücken-Burbach (Saarland) mit 37,9 Grad. Der bisherige Spitzenwert für 2020 lag bei 34,9 Grad, aufgestellt am vergangenen Dienstag im bayerischen Passau. Von den Rekordwerten des Hitzesommers 2019 sind die Temperaturen aber noch ein gutes Stück entfernt - im Juli vor einem Jahr wurden bis zu 42,6 Grad gemessen. Tendenziell soll es an diesem Samstag nicht mehr ganz so heiß werden, für den Sonntag ist weitere Abkühlung vorhergesagt.

+++ 20.39 Uhr: Twitter macht Konto von früherem Ku-Klux-Klan-Chef David Duke dicht +++

Der Kurzbotschaftendienst Twitter hat das Konto des bekannten US-Rassisten und früheren Ku-Klux-Klan-Chefs David Duke dicht gemacht. Das Nutzerkonto sei wegen "wiederholter Verstöße gegen die Twitter-Regeln zu Hass schürendem Verhalten" dauerhaft geschlossen worden, erklärte eine Sprecherin der Online-Plattform. Duke war seit 2009 auf Twitter aktiv und hatte mehr als 53.000 Follower. Er war in den 1970er Jahren der Anführer der rassistischen Organisation Ku Klux Klan. Später distanzierte Duke sich von der Organisation. Der heute 70-Jährige vertrat aber weiter offen die Auffassung, dass Weiße Schwarzen überlegen sind, und attackierte regelmäßig auch Juden. Bei den Präsidentschaftsvorwahlen der US-Republikaner 2016 sprach er Donald Trump seine Unterstützung aus.

+++ 20.06 Uhr: Sechs Corona-Fälle auf Hamburger Werft Blohm+Voss +++

Auf der Hamburger Werft Blohm+Voss haben sich sechs Mitarbeiter mit dem Coronavirus infiziert. Wie die Bremer Unternehmensgruppe Lürssen als Muttergesellschaft bestätigte, sind die Infizierten und ihre Kontaktpersonen in Quarantäne. Am Montag soll es einen freiwilligen Massentest geben. Die Maßnahmen seien mit dem Gesundheitsamt abgestimmt. Zuvor hatte die "Hamburger Morgenpost" berichtet.

+++ 19.54 Uhr: Tunesiens Marine rettet 70 in Seenot geratene Migranten +++

Tunesiens Marine hat 70 in Seenot geratene Migranten gerettet. Nach Angaben des tunesischen Verteidigungsministeriums waren die Menschen auf einem Gummiboot von der Küste Libyens gestartet, um Italien zu erreichen. Unter den Geretteten sind dem tunesischen Roten Halbmond zufolge fünf Frauen, vier Kinder und ein erst einen Monat alter Säugling. In das Boot war bereits Wasser eingedrungen, als die tunesische Marine es in internationalen Gewässern erreichte, wie ein Ministeriumssprecher sagte. Dieses Jahr haben nach Angaben der italienischen Behörden 11.000 Migranten die Küste Italiens erreicht. Fast die Hälfte davon sei in Tunesien aufgebrochen.

+++ 19.53 Uhr: Rekord bei Neuinfektionen – 292.000 Fälle binnen 24 Stunden +++

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) verzeichnet einen neuen Rekord bei der Zahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus. Innerhalb eines Tages hätten sich weltweit 292.000 Menschen infiziert, teilte die WHO mit. Die meisten neuen Fälle gab es in Nord-, Mittel- und Südamerika mit insgesamt 172.000. In Brasilien wurden die meisten Fälle von allen Staaten gezählt (69.000). Danach folgen die USA (65.000). In Europa wurden 25.000 neue Infektionen registriert. Viele davon in Spanien mit 2800.

+++ 19.20 Uhr: Gericht stellt Teil des Berliner Mietendeckels in Frage +++

Das Berliner Landgericht stuft das bundesweit bisher einmalige Gesetz mit staatlichen Obergrenzen für Mieten zwar als verfassungsgemäß ein. Allerdings könnten diese Grenzen nicht rückwirkend seit 18. Juni 2019, sondern erst seit Inkrafttreten des Mietendeckelgesetzes am 23. Februar 2020 gelten, so die Richter. Mieterhöhungen über die Obergrenzen hinaus wären demnach erst ab März 2020 verboten. Grund: Das gesetzliche Verbot höherer Mieten habe am 18. Juni 2019 noch nicht existiert habe. Dieser Zeitpunkt war der Stichtag für das Mietendeckel-Gesetz Dagegen sind noch weitere Klagen vor dem Landes- und dem Bundesverfassungsgericht anhängig.

+++ 19.17 Uhr: SpaceX-Astronauten treten Rückweg zur Erde an +++

Mit einer "Crew Dragon"-Raumkapsel des Privatunternehmens SpaceX sollen am Samstag zwei US-Astronauten von der Internationalen Raumstation ISS ihre Rückreise zur Erde antreten. Die Landung im Atlantik ist für Sonntag geplant. Bob Behnken und Doug Hurley waren Ende Mai als erste Raumfahrer überhaupt mit einer "Dragon"-Raumkapsel zur ISS geflogen. Es war der erste Start eines bemannten Raumschiffs durch die USA seit dem Ende des Space Shuttle-Programms 2011. Seither waren US-Astronauten auf russische Raketen angewiesen.

+++ 19.11 Uhr: Österreichischer Fischer fängt Riesenwels im Bodensee +++

Mehr als zwei Meter lang ist der Wels, der einem Berufsfischer vom Bodensee kürzlich ins Netz gegangen ist. Franz Blum aus dem österreichischen Bundesland Vorarlberg postete vor knapp zwei Wochen ein Foto des 68 Kilogramm schweren Tieres auf seiner Facebook-Seite - mittlerweile ist der Riesenfisch zu einem kleinen Internet-Hit geworden. Auf dem Foto ist auch Blums kleine Tochter zu sehen: Sie ist nur etwa halb so groß wie der gigantische Fisch. Sehr große Welse seien im Bodensee allerdings keine allzu große Seltenheit mehr, berichtet Blum. "Diese großen Räuber haben ja keine Feinde mehr."

+++ 18.48 Uhr: Mehr als 170 Entführungen nahe berühmtem Virunga-Nationalpark im Kongo +++

Verbrecherbanden haben nach Angaben von Menschenrechtsaktivisten im Osten der Demokratischen Republik Kongo innerhalb von drei Jahren mehr als 170 Menschen entführt. Mit Gewehren und Macheten bewaffnete Gruppen entführten Menschen, schlügen, folterten und töteten sie, erklärte die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch (HRW). Frauen und Mädchen würden vergewaltigt und ihre Familien um Lösegeld erpresst. HRW forderte die Behörden auf, mit der UN-Mission Monusco zusammenzuarbeiten, die nur wenige Kilometer von der betroffenen Region einen Stützpunkt hat. Die Vorfälle ereigneten sich in der Provinz Nord-Kivu in der Nähe des für seine Berggorilla-Vorkommen berühmten Virunga-Nationalparks.

+++ 18.44 Uhr: Rauchwolke über Berlin - Papierlager brennt +++

Die Berliner Feuerwehr ist zu einem Brand in einem Altpapierlager in Kreuzberg ausgerückt. Eine Rauchwolke sei gegen 17 Uhr über weiten Teilen der Hauptstadt zu sehen gewesen, sagte ein Sprecher. Neben dem Altpapier brannten auch andere Wertstoffe, die dort in gepressten Ballen gelagert werden. Dies mache die Löscharbeiten etwas schwieriger, gegen 18 Uhr hätten die Feuerwehrleute den Brand aber unter Kontrolle gehabt. Ein Radlader sei im Einsatz, um die Ballen auseinanderzuziehen. Insgesamt war die Feuerwehr mit 80 Kräften im Einsatz, die Nachlöscharbeiten würden noch einige Stunden dauern, hieß es.

+++ 18.32 Uhr: Finale der Netflix-Serie "Haus des Geldes" wird produziert +++

Die letzte Staffel der Netflix-Erfolgsserie "Haus des Geldes" wird gedreht. Die Produktion der fünften und zugleich finalen Staffel startet am 3. August, wie der Streaming-Dienst Netflix mitteilte. Teil fünf besteht aus zehn Episoden. Gedreht wird in Spanien, Dänemark und Portugal. Schöpfer und Produzent Álex Pina wurde mit den Worten zitiert: "Wir haben uns fast ein Jahr lang die großen Fragen gestellt: Wie können wir die Gang auflösen? Wie bringen wir den Professor ernsthaft in Bedrängnis? Wie schaffen wir Situationen für unsere Charaktere, aus denen es für sie kein Entkommen gibt?" Das Ergebnis sei der fünfte Teil. "Der Krieg erreicht seine extremsten und grausamsten Ausmaße - aber es ist auch die epischste und aufregendste Staffel."

+++ 18.27 Uhr: Britischer Regisseur Alan Parker ist tot +++

Der britische Regisseur Alan Parker ("Fame") ist tot. Er sei nach langer Krankheit im Alter von 76 Jahren gestorben, zitierte die Nachrichtenagentur PA eine Sprecherin aus dessen Umfeld.

+++ 18.25 Uhr: Mitarbeiter des Klinikums Magdeburg positiv auf Corona getestet +++

Bei umfangreichen Tests der Beschäftigten des städtischen Klinikums Magdeburg ist in 19 Fällen das Coronavirus nachgewiesen worden. Die Infizierten arbeiteten in ganz verschiedenen Bereichen des Krankenhauses, von der Verwaltung bis zum medizinischen Bereich, sagte Geschäftsführer Knut Förster. Alle seien symptomfrei und hätten eine vergleichsweise geringe Viruslast. Seit Donnerstag vergangener Woche war am Klinikum mit gut 1900 Mitarbeitern eine Testreihe durchgeführt worden.

+++ 18.21 Uhr: Kölner "Kofferbomber" nach 14 Jahren Haft abgeschoben +++

Der sogenannte Kölner "Kofferbomber" ist nach 14 Jahren Haft in den Libanon abgeschoben worden. 2006 hatten zwei junge Libanesen Sprengsätze in Regionalzügen nach Hamm und Koblenz deponiert. Die Zeitzünder der beiden nahezu baugleichen Kofferbomben lösten wie vorgesehen am frühen Nachmittag aus, aber es passierte nichts. Ein Konstruktionsfehler verhinderte, dass das Gas-Benzin-Gemisch explodiert. Einer der Attentäter, ein damals 21-jähriger Student, wurde knapp drei Wochen nach dem Anschlagsversuch festgenommen. Der als Haupttäter geltende Mann wurde vom Oberlandesgericht Düsseldorf 2008 wegen vielfachen versuchten Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt.

+++ 18.19 Uhr: Botanische Seltenheit in Dresden blüht erstmals +++

Nach zehnjähriger intensiver Pflege ist mit der Aristolochia impudica im Botanischen Garten Dresden eine Kostbarkeit erstmals erblüht. Sie sei das einzige Exemplar ihrer Art, das sich bekanntermaßen in einem solchen Areal befinde, teilte Direktor Christoph Neinhuis mit. Der aus Mexiko stammende Strauch gehört zu den sogenannten Pfeifenwinden und entwickelt so wie in den Regenwäldern Mittelamerikas. Ihre Blüte ist mit sieben bis acht Zentimetern Größe und die perfekte Nachahmung eines Pilzes.

+++ 18.14 Uhr: Maas: Deutschland setzt Auslieferungsabkommen mit Hongkong aus +++

Nach der Verschiebung der Parlamentswahl in Hongkong setzt Deutschland das Auslieferungsabkommen mit Hongkong aus. Das teilte Bundesaußenminister Heiko Maas in Berlin mit.

+++ 18.05 Uhr: Schnellzug in Portugal entgleist – zwei Tote, sieben Schwerverletzte +++

Bei einem Zugunglück in Portugal hat es Medienberichten zufolge mindestens zwei Tote Toten und sieben Schwerverletzte gegeben. Ein Schnellzug vom Typ Alfa Pendular sei bei der Stadt Coímbra etwa 200 Kilometer nördlich von Lissabon auf einen Instandhaltungswagen gekracht und teilweise entgleist, meldete die Nachrichtenagentur Lusa unter Berufung auf den Katastrophenschutz. Passagiere an Bord des Zuges hätten sich im Augenblick des Unglücks in Panik zu Boden geworfen, berichtete die Zeitung "Diário de Notícias" unter Berufung auf Augenzeugen.  Den Angaben zufolge habe sich der Unfall um 15.30 Uhr ereignet.

+++ 18.01 Uhr: Kinder schlagen Hund - Polizei in Thüringen ermittelt +++

Wegen eines möglichen Falls von Tierquälerei durch Kinder ermittelt die Polizei in Thüringen. Auslöser ist ein auch im Internet zu sehendes Video, das zeigt, wie Kinder einen Hund mit einem Blechnapf schlagen. Eine Anzeige wegen eines möglichen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz sei bei der Staatsanwaltschaft Mühlhausen eingegangen, sagte deren Sprecher. Sie sei an die Polizei weitergeleitet worden. Der Vorfall, über den zuvor die "Bild-Zeitung" berichtet hatte, hatte sich Anfang Juli im Landkreis Nordhausen ereignet.

+++ 17.52 Uhr: Millionen Amerikaner verlieren erhöhtes Arbeitslosengeld +++

Inmitten der Coronavirus-Pandemie werden Millionen Amerikaner ihr wegen der Krise zeitweise deutlich erhöhtes Arbeitslosengeld verlieren. US-Präsident Donald Trumps Republikaner und die Demokraten im Kongress konnten sich nicht auf eine Verlängerung der Erhöhung des Arbeitslosengeldes um 600 US-Dollar pro Woche verständigen. Die Ende März im Rahmen eines Corona-Konjunkturpakets beschlossene Erhöhung läuft in allen Bundesstaaten spätestens Freitagnacht aus. Die Arbeitslosenquote im Juni lag bei extrem hohen 11,1 Prozent. Vor der Pandemie lag sie noch bei 3,5 Prozent gelegen.

+++ 17.51 Uhr: "Perseverance"-Raumschiff planmäßig unterwegs zum Mars +++

Nach kleineren Problemen ist der US-Rover "Perseverance" der Nasa zufolge planmäßig unterwegs zum Mars. Das Team habe bestätigt, dass "das Raumschiff funktioniert und auf seinem Weg zum Mars" ist, teilte die US-Raumfahrtbehörde mit. Zuvor hatte es sich selbst in einen abgesicherten Modus versetzt, "weil ein Teil des Raumfahrzeugs etwas kälter als erwartet war", als es sich im Schatten der Erde befand. Die Temperaturen hätten sich jedoch wieder eingependelt.

+++ 17.44 Uhr: Zivilisten an Grenze zwischen Pakistan und Afghanistan getötet +++

Bei Zusammenstößen zwischen Zivilisten und pakistanischen Grenzsoldaten an der Grenze zu Afghanistan sind mehrere Menschen getötet worden. Die Behörden in Afghanistan und Pakistan machten unterschiedliche Angaben zu dem Vorfall. Afghanische Beamte warfen den pakistanischen Truppen vor, eine Menschenmenge auf der anderen Seite der Grenze mit Schusswaffen und Raketen beschossen zu haben.     

Nach Angaben eines pakistanischen Regionalbeamten hatten sich auf der pakistanischen Seite der Grenze am Donnerstag rund 150 Menschen versammelt, die über den Grenzübergang Chaman-Spin Boldak nach Afghanistan reisen wollten, um dort zum islamischen Opferfest Eid al-Adha Verwandte zu treffen.

+++ 17.14 Uhr: Dänemark empfiehlt nun doch Schutzmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln +++

In Dänemark hat die Gesundheitsbehörde das Tragen von Schutzmasken in öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Damit rückte die Behörde von ihrer bisherigen Linie in der Corona-Pandemie ab. Vor einigen Tagen hatte Behördenchef Sören Broström das Tragen von Masken noch als unnötig bezeichnet, da die Infektionsrate in Dänemark gering sei.    

Die neue Empfehlung begründete er damit, dass in Dänemark wieder mehr Menschen die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen. Das Einhalten der Abstandsregeln sei dann nicht immer möglich. "Wir empfehlen, Schutzmasken mitzunehmen und sie aufzusetzen, wenn es nicht möglich ist, Abstand zu halten", erklärte Broström.  

+++ 16.59 Uhr: Oberstes Gericht in Irland kassiert Klima-Plan der Regierung +++

Das Oberste Gericht Irlands hat den Plan der Regierung für den Kampf gegen den Klimawandel einkassiert. Der 2017 vorgelegten Strategie fehle es an "Spezifizität", die Regierung habe ihren "gesetzlichen Auftrag" nicht erfüllt, urteilte der Oberste Richter Frank Clarke in Dublin. Die Regierung muss nun ein neues, überarbeitetes Strategiepapier vorlegen.    

Irland hatte sich 2015 dazu verpflichtet, "den Übergang zu einer kohlenstoffarmen, klimaresistenten und ökologisch nachhaltigen Wirtschaft bis zum Ende des Jahres 2050" zu ermöglichen. Die Regierung erarbeitete daraufhin einen Fahrplan, gegen den die Umweltorganisation Friends of the Irish Environment gerichtlich vorging.

+++ 16.51 Uhr: Bericht: Regierung will Haltung bestimmter Wildtiere im Zirkus verbieten +++

Die Bundesregierung plant ein Verbot bestimmter Wildtiere im Zirkus. Das Landwirtschaftsministerium erarbeitete einen entsprechenden "Rohentwurf", in dem unter anderem Giraffen, Nilpferde und Nashörner genannt werden, wie der "Spiegel" in einer Vorabmeldung schrieb. Ein Ministeriumssprecher bestätigte den Bericht im Grundsatz.    

Forderungen nach einem Verbot der umstrittenen Wildtierhaltung im Zirkus gibt es schon seit langem. In der Vergangenheit starteten etwa Bundesländer mehrfach vergeblich Vorstöße über den Bundesrat. Die Kompetenz dafür liegt bei der Bundesregierung. Die neue Verordnung soll Ende August vorgelegt werden.

+++ 16.29 Uhr: Tote "Gorch Fock"-Kadettin: Elternbeschwerde zurückgewiesen +++

Im mysteriösen Todesfall der "Gorch Fock"-Kadettin Jenny Böken hat Schleswig-Holsteins Generalstaatsanwalt eine Beschwerde der Eltern gegen die Einstellung der Ermittlungen abgewiesen. Dies bestätigte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Kiel der Deutschen Presse-Agentur. Zunächst hatte "Der Spiegel" berichtet. Die Beschwerde wurde demnach Anfang Juli als unbegründet verworfen.

+++ 16.15 Uhr: Oberstes SPD-Gericht bestätigt Parteiausschluss Sarrazins +++

Das oberste Parteischiedsgericht der SPD hat den Parteiausschluss des umstrittenen Autors Thilo Sarrazin bestätigt. Der Parteiausschluss sei damit wirksam, teilte die Bundesschiedskommission in Berlin mit. Mehr Infos finden Sie in diesem Artikel:

+++ 16.14 Uhr: Johnson stoppt für Samstag geplante Corona-Lockerungen +++

Der britische Premierminister Boris Johnson hat eine ab Samstag geplante Lockerung der Corona-Beschränkungen in England gestoppt. Grund seien die wieder ansteigenden Infektionszahlen, sagte Johnson  in London. Es sei an der Zeit, "auf die Bremse zu treten". Zugleich weitete Johnson die Maskenpflicht aus. Zuvor hatte die Regierung bereits kurzfristig weitere Corona-Maßnahmen für Teile Nordenglands verkündet.

+++ 16.01 Uhr: Polen will Vertrag über mehr US-Truppen unterzeichnen +++

Polen rechnet nach eigenen Angaben mit mindestens 1000 zusätzlichen US-Soldaten. Eine entsprechende Vereinbarung mit den USA werde demnächst unterzeichnet werden, sagte Verteidigungsminister Mariusz Blaszczak in Warschau. US-Präsident Donald Trump hatte seinem polnischen Kollegen Andrzej Duda im vergangenen Jahr eine Aufstockung um 1000 US-Soldaten in Aussicht gestellt. Diese Übereinkunft werde derzeit verfeinert und "in relativ kurzer Zeit" unterzeichnet, sagte Blaszczak. 

+++ 15.51 Uhr: Deutschland nimmt weitere 90 Flüchtlinge auf +++

Deutschland hat weitere 90 Flüchtlinge aus Lagern in Griechenland aufgenommen. Wie das Bundesinnenministerium mitteilte, trafen 19 medizinisch behandlungsbedürftige Kinder und drei Jugendliche mit ihren Kernfamilien am Vormittag auf dem Flughafen Berlin-Schönefeld ein. Es handelte sich um 22 Familien mit zwischen zwei und acht Mitgliedern.

+++ 15.45 Uhr: Ansturm auf niederländische Küste - Bahn warnt Reisende +++

Bei tropischen Temperaturen hat es einen Ansturm auf Strände in den Niederlanden gegeben. Die Bahngesellschaft NS warnte in einem ungewöhnlichen Aufruf Reisende, nicht in Richtung des westlich von Amsterdam gelegenen Badeorts Zandvoort zu fahren. "Verschieben Sie Ihren Besuch und fahren Sie jetzt nicht mit dem Zug dorthin", teilte die Bahngesellschaft via Twitter mit. Zandvoort und andere Badeorte sind auch bei deutschen Touristen beliebt. 

Behörden wiesen Erholungssuchende auf überfüllte Parkplätze in Zandvoort, Hoek van Holland und anderen Küstengemeinden hin und rieten ebenfalls von Reisen ab, wie die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. In dem Land wurden Temperaturen von deutlich über 30 Grad gemessen.

+++ 15.34 Uhr: Mindestens ein US-Soldat bei Unglück mit Amphibienfahrzeug getötet +++

Bei einem Unglück mit einem Amphibienfahrzeug vor der Küste Kaliforniens ist mindestens ein US-Soldat ums Leben gekommen. Acht weitere Soldaten würden noch vermisst, teilte die US-Armee mit. Demnach befanden sich am Donnerstag 16 Soldaten - 15 Marineinfanteristen und ein Marinesoldat - bei einer Übung nahe der Insel San Clemente an Bord des Amphibienfahrzeugs, als Wasser eindrang.    

Zunächst wurden acht Soldaten geborgen. Einer von ihnen wurde später für tot erklärt, zwei weitere wurden in Krankenhäusern behandelt. Einer der Soldaten schwebte in Lebensgefahr. Nach den anderen acht Soldaten wurde am Freitag weiter gesucht, wie die Streitkräfte erklärten. An der Rettungs- und Suchaktion waren zahlreiche Schiffe und Helikopter von US-Armee und Küstenwache beteiligt. Die Insel San Clemente liegt vor der Südküste Kaliforniens.

+++ 15.32 Uhr: Eisscholle des Forschungsschiffs "Polarstern" nach zehn Monaten zerbrochen +++

Nach etwa zehnmonatiger gemeinsamer Drift durch arktische Gewässer ist die Eisscholle des Forschungseisbrechers "Polarstern" zerbrochen. Sie habe am Donnerstag das Ende ihres Lebenszyklus erreicht und sich "unter lautem Knallen" in viele kleinere Einzelteile aufgelöst, teilte das Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut (AWI) mit. Die "Polarstern" hatte sich im Oktober vorigen Jahres im Rahmen der großangelegten Mosaic-Forschungsmission an der Eisscholle festfrieren lassen.

+++ 15.22 Uhr: Vergifteter Alkohol? 21 Dorbewohner in Indien gestorben +++

Mindestens 21 Menschen sind nach dem Trinken von illegal gebrautem und wohl giftigem Alkohol in Indien gestorben. Die Behörden des Bundesstaates Punjab gaben bekannt, eine Untersuchung einzuleiten. Bei den Toten handle es sich um Dorfbewohner - hauptsächlich arme Bauern und Arbeiter. Ein weiterer Dorfbewohner sei in einem kritischen Zustand, hieß es. Der Regierungschef von Punjab kündete an, die Hersteller des illegal gebrauten Alkohols hart zu bestrafen.

+++ 15.08 Uhr: Raubüberfall in Berlin - viele Einsatzkräfte vor Ort +++

In Berlin-Neukölln ist die Polizei wegen eines Raubüberfalls am Hermannplatz im Einsatz. Man sei aktuell mit vielen Kollegen vor Ort, twitterte die Behörde. Eine Sprecherin konnte zunächst keine Details nennen. Die Zeitung "B.Z." (Online) berichtete, ein Geldtransporter sei überfallen worden. Dies konnte die Polizeisprecherin zunächst nicht bestätigen.

Die Berliner Feuerwehr teilte mit, sie sei nach einem Reizgasangriff im Warenhaus am Hermannplatz zu einem größeren Einsatz ausgerückt. Bei der Attacke seien acht Menschen verletzt worden. Sie würden vor Ort behandelt, sagte ein Sprecher. Die Einsatzkräfte bereiteten sich auf weitere Betroffene vor. Die Feuerwehr sei um 13.36 Uhr alarmiert worden.

+++ 15.05 Uhr: EU-Wettbewerbshüter billigen von Alstom geplante Bahnfusion +++

Die EU-Wettbewerbshüter haben die Übernahme von Bombardier Transportation durch den französischen Bahntechnik-Konzern Alstom genehmigt. Eine Auflage ist aber, dass wie von Alstom zugesagt Bombardier-Produktionsanlagen am Standort Hennigsdorf bei Berlin verkauft werden, wie die EU-Kommission mitteilte.

+++ 14.53 Uhr: Corona-Impfstoff: Pharmakonzerne schließen Milliarden-Deal mit US-Regierung +++

Die Pharmakonzerne Sanofi und GlaxoSmithKline haben nach eigenen Angaben mit der US-Regierung einen Milliardendeal zur Weiterentwicklung eines potenziellen Corona-Impfstoffs abgeschlossen. Die US-Regierung werde bis zu 2,1 Milliarden US-Dollar 1,8 Mrd Euro) bereitstellen und davon mehr als die Hälfte für die Entwicklung und klinische Tests des Impfstoff-Kandidaten, wie die französische Sanofi und ihr britischer Wettbewerber Glaxosmithkline mitteilten. Der Rest soll für den Ausbau der Produktionsmöglichkeiten genutzt werden, um anfänglich 100 Millionen Impfdosen liefern zu können. Sanofi werde den Großteil des Geldes erhalten. Die US-Regierung hat zudem die Option, längerfristig weitere 500 Millionen Impfdosen zu erwerben.

+++ 14.38 Uhr: Bali empfängt wieder Touristen +++

Mit Blumengirlanden und einer feierlichen Zeremonie hat die indonesische Urlaubsinsel Bali erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie wieder Besucher empfangen. Auch der stellvertretende Gouverneur der Insel, Tjokorda Oka Artha Ardhana, und weitere Politiker waren zum internationalen Flughafen gekommen, um die Touristen zu begrüßen. Allerdings dürfen zunächst nur einheimische Gäste kommen - ausländische Gäste will Bali vom 11. September an wieder zulassen.

Vorausgegangen war ein viermonatiger strikter Lockdown in dem Inselstaat Indonesien, der besonders stark von dem Virus betroffen ist. Der Archipel mit seinen fast 270 Millionen Einwohnern hat bis Freitag insgesamt mehr als 108.000 bestätigte Infektionen gemeldet, rund 5100 Menschen sind in Verbindung mit Covid-19 gestorben.

+++ 14.24 Uhr: Reiserückkehrer können sich ab Samstag kostenlos auf Corona testen lassen +++

Auslandsurlauber können sich von diesem Samstag an bei der Rückkehr nach Deutschland kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Das legt eine Verordnung von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn fest, die dann in Kraft tritt. Der CDU-Politiker sagte: "Die steigenden Infektionszahlen in Deutschland sind ein deutliches Warnsignal. Das Virus macht keine Ferien." Daher sollte man sich testen lassen, wenn man von einer Reise zurückkommt. Die Tests sollen demnach innerhalb von 72 Stunden nach der Rückkehr bei Gesundheitsämtern und niedergelassenen Ärzten möglich sein.

Die Kosten für die Tests trägt der Verordnung zufolge die gesetzliche Krankenversicherung. Das Gesundheitsministerium hatte aber bereits signalisiert, dass der Bund die Finanzierung am Ende über einen erhöhten Zuschuss an die Kassen übernehmen will.

+++ 14.19 Uhr: Italien verlängert Corona-Quarantäne bei Einreisen aus Rumänien und Bulgarien +++

Italien hat die vierzehntägige Quarantänepflicht bei Einreisen aus Bulgarien und Rumänien wegen der Corona-Pandemie unbefristet verlängert. Einreisen aus Algerien sind zudem fortan nur noch bei besonderen Anlässen möglich, und es besteht ebenfalls eine 14-tägige Quarantänepflicht. Das erklärte Gesundheitsminister Roberto Speranza auf Facebook am Freitag.

Am Donnerstag zählte Italien 386 neue Corona-Fälle nach 298 am Mittwoch. Damit wurden bisher 247 158 Infektionen registriert. Drei weitere Patienten starben, so dass die Gesamtzahl der Toten mit nachgewiesener Corona-Infektion 35 132 erreichte.

+++ 14.16 Uhr: Österreich ersetzt Landeverbote durch Einreiseregeln +++

In Österreich dürfen wieder Flugzeuge auch aus stark von der Corona-Pandemie betroffenen Regionen landen. Ein Landeverbot für Flieger aus 18 Ländern, darunter China, Russland, Großbritannien, Portugal und Schweden, lief am Freitag aus. Ersetzt wird das Verbot durch neue Einreiseregeln, die in Österreich seit dieser Woche gelten. Darin ist bei der Rückkehr aus den meisten Ländern der Welt ein Coronavirus-Test oder zehntägige Quarantäne vorgeschrieben. Ausnahme sind aktuell rund 30 als sicher eingestufte Staaten, darunter die meisten Länder im Schengenraum und auch Großbritannien.

Aus diesen Ländern ist die Einreise ohne Einschränkungen - mit entsprechender Staatsangehörigkeit oder Aufenthaltsvisum - möglich. Dagegen zählen Schweden und Portugal weiter zu aktuell rund 30 ausgewiesenen Risikogebieten, bei denen ein negativer Covid-19 Test bei der Einreise nach Österreich vorgelegt oder nachgeholt werden muss. Auch die USA, Bulgarien, Rumänien, die Westbalkanstaaten, die Türkei und die Ukraine befinden sich auf dieser Liste.

+++ 14.04 Uhr: Reisewarnung für drei Regionen in Spanien wegen Corona +++

Wegen der stark steigenden Zahl von Corona-Infektionen in Spanien warnt das Auswärtige Amt nun vor touristischen Reisen in drei Regionen des beliebtesten Urlaubslands der Deutschen. Betroffen von der formellen Reisewarnung sind nach einer Mitteilung des Auswärtigen Amts Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona und den Stränden der Costa Brava sowie die westlich davon im Landesinneren liegenden Regionen Aragón und Navarra, nicht aber Mallorca und auch nicht die Kanaren.

+++ 13.50 Uhr: Kreis Kleve meldet 54 Corona-Infektionen nach Privat-Party +++

Im Kreis Kleve haben sich 54 Gäste einer Feier mit Corona infiziert. Das meldet die Kreisverwaltung Kleve. Demnach sind 111 Gäste getestet worden. Am Donnerstag hätten vier positive Testergebnisse vorgelegen, Freitag seien 50 dazugekommen. 44 Tests seien negativ ausgefallen. Die restlichen Testergebnisse liegen noch nicht vor. Bei der Veranstaltung habe es sich um eine Feier im benachbarten Kreis Wesel gehandelt, sagte eine Sprecherin. Bis auf wenige Ausnahmen seien allerdings alle Gäste im Ort Geldern im Kreis Kleve beheimatet. "Alle Kontaktpersonen stehen bereits unter Quarantäne", heißt es in der Mitteilung der Kreisverwaltung. "Das Gesundheitsamt nimmt direkt Kontakt mit den positiv getesteten Personen auf, um weitere Informationen zu erhalten", sagte Landrat Wolfgang Spreen laut der Mitteilung.

+++ 13.40 Uhr: England stoppt Corona-Lockerungen +++

Der britische Premierminister Boris Johnson hat weitere Lockerungsmaßnahmen in der Corona-Krise für ganz England gestoppt. Die Infektionszahlen steigen ihm zufolge wieder an. "Wir müssen schnell reagieren", sagte Johnson auf einer Pressekonferenz in London. Zum 1. August sollten eigentlich in England kleine Hochzeitsempfänge wieder möglich sein und zum Beispiel Casinos wieder öffnen dürfen. Dies soll sich nun um mindestens zwei Wochen verzögern. Außerdem kündigte der Regierungschef weitere Schutzmaßnahmen an, darunter das Tragen von Masken in Kinos.

+++ 13.00 Uhr: Dänische Gesundheitsbehörde rät zu Mundschutz +++

Generell herrscht im Großteil Skandinaviens keine Maskenpflicht - jetzt wird in Dänemark aber empfohlen, im Gedränge in öffentlichen Verkehrsmitteln besser einen Mundschutz zu tragen. Wenn die Dänen nach den Ferien ab der kommenden Woche an ihre Arbeitsplätze und Bildungseinrichtungen zurückkehrten, könne es in Bussen, Zügen und auf Fähren schwieriger werden, den nötigen Abstand zueinander zu wahren, erklärte die dänische Gesundheitsverwaltung am Freitag. "Deshalb empfehlen wir jetzt, in diesen Situationen einen Mundschutz in der Tasche dabei zu haben und ihn aufzusetzen, wenn es schwer ist, Abstand zu halten", erklärte Behördenchef Søren Brostrøm.

Gleichzeitig wies die Behörde darauf hin, dass sich die Corona-Zahlen in Dänemark weiterhin auf einem niedrigen Niveau befänden. Es gebe derzeit keine deutlichen Anzeichen für einen markanten Anstieg.

+++ 12.48 Uhr: Mallorca schickt Urlauber wegen Corona in Quarantäne +++

Erstmals seit der Wiedereröffnung der Balearen-Inseln mit Mallorca für den internationalen Tourismus ist eine Person im Urlaub nach Behördenangaben positiv auf das Coronavirus getestet und in Quarantäne geschickt worden. Es handele sich um eine Person aus Spanien, die zusammen mit neun ebenfalls aus Spanien kommenden Begleitern in einem Hotel untergebracht worden sei, sagte eine Sprecherin der regionalen Gesundheitsbehörde am Freitag der Deutschen Presse-Agentur. Damit korrigierte sie frühere Angaben der Behörde, es gebe mehrere infizierte Urlauber.

Die Touristen seien in dem von der Regionalregierung eigens für Quarantäne-Maßnahmen angemieteten Hotel Morlans Garden in der Stadt Peguera knapp 25 Kilometer westlich von Palma de Mallorca untergebracht worden. Die Regionalregierung übernehme alle Kosten für Unterbringung und Verpflegung, aber nicht möglicherweise anfallende Kosten einer medizinischen Behandlung.

+++ 12.33 Uhr: Erster Corona-Toter auf den Fidschi-Inseln +++

Auf Fidschi im Südpazifik ist erstmals ein Patient im Zusammenhang mit Covid-19 gestorben. Der 66-Jährige, der sich bei einer medizinischen Behandlung in Indien mit dem Coronavirus infiziert hatte, habe isoliert in einem Krankenhaus des Inselstaates gelegen, teilten die örtlichen Behörden mit. Trotz aller Bemühungen der Ärzte sei der Mann wegen Komplikationen in Verbindung mit Covid-19 nicht mehr zu retten gewesen, sagte Gesundheitsminister Ifereimi Waqainabete.

Bevor der Mann und acht weitere infizierte Reisende Anfang Juli aus Indien in ihre Heimat zurückgekehrt waren, galt Fidschi mit seinen mehr als 900.000 Einwohnern mehrere Wochen lang als Corona-frei. Bis heute gibt es 27 bestätigte Infektionen, 18 Betroffene sind wieder gesund. Andere Pazifikinseln - darunter Tuvalu, Vanuatu und Samoa - sind einige der wenigen Regionen der Erde, die bislang keinen einzigen Corona-Fall gemeldet haben.

+++ 12.19 Uhr: Wahl zum Regionalparlament in Hongkong wird verschoben +++

In einem umstrittenen Schritt hat die Hongkonger Regierung die für September geplante Parlamentswahl verschoben. Regierungschefin Carrie Lam begründete die Verlegung der Abstimmung am Freitag damit, dass die Anzahl der Neuinfektionen mit dem Coronavirus in der chinesischen Sonderverwaltungsregion wieder gestiegen sei. Einen neuen Termin für die Wahl nannte sie nicht. Für die Verlegung bemühte die Regierungschefin ein fast 100 Jahre altes, nur ganz selten angewandtes Notstandsrecht aus der britischen Kolonialzeit.

Kritiker sahen den Versuch, eine Blamage zu verhindern, da der Unmut über das Regierungslager und das neue Staatssicherheitsgesetz groß ist. Aus Sicht des oppositionellen Abgeordneten Ted Hui ist die Regierung mehr besorgt über eine Niederlage als über die Ausbreitung der Lungenkrankheit. Aktivisten wie Joshua Wong hoben hervor, dass die Abstimmung trotz Corona mit angemessenen Vorsichtsmaßnahmen stattfinden könne, was andere Länder mit ihren Wahlen gezeigt hätten.

+++ 12.13 Uhr: Bayern führt Maskenpflicht an Schulen ein +++

Für das neue Schuljahr führt Bayern eine Maskenpflicht an Schulen ein. Sie werde bis zum Platz im Klassenzimmer gelten - auch in Grundschulen, sagte Kultusminister Michael Piazolo (Freie Wähler) in München. Bisher habe nur ein entsprechendes Gebot bestanden. Je nach Entwicklung der Corona-Pandemie sei regional auch eine Maskenpflicht im Unterricht möglich.

Die Maskenplicht ist Teil eines Vier-Stufen-Systems, das der Freistaat zum Schulstart im September einführen wird. Es richtet sich nach dem Infektionsgeschehen in den jeweiligen Regionen. Ziel nach den Sommerferien sei der Regelbetrieb unter besonderen Hygienebedingungen, sagte Piazolo. Die Schulen starten am 8. September.

+++ 12.01 Uhr: Athen: Dutzende kranke Flüchtlinge fliegen nach Deutschland +++

Deutschland hat eine weitere Gruppe kranker Minderjähriger und deren Familienmitglieder aufgenommen. Es handelt sich um 90 Jugendliche und Angehörige, wie das griechische Migrationsministerium mitteilte. Bereits am Donnerstag waren 85 Minderjährige und 90 Angehörige aus Athen nach Deutschland gebracht worden. Diese Flüchtlinge hatten zuletzt in völlig überfüllten Lagern auf den griechischen Inseln im Osten der Ägäis gelebt.

Die Ausreise von minderjährigen Flüchtlingen aus Griechenland nach Deutschland und anderen EU-Staaten war vorübergehend wegen der Corona-Pandemie ausgesetzt worden. Der Plan sieht vor, dass rund 1600 Minderjährige in andere EU-Staaten und in die Schweiz gebracht werden sollen.

+++ 11.56 Uhr: Brüssel genehmigt deutsche Garantie für Reise-Gutscheine +++

Die Garantie des Bundes für Reisegutscheine bei Stornierungen wegen Corona hat die Genehmigung aus Brüssel. Die EU-Kommission billigte die staatlichen Beihilfen in Höhe von 840 Millionen Euro. Die Regelung soll die Gutscheine als Alternative zur Erstattung der Reisekosten attraktiver machen und so der Reisebranche helfen. Trotzdem haben Kunden das Recht auf Entschädigung, wenn ihnen das lieber ist.

+++ 11.40 Uhr: Vietnam beklagt ersten Corona-Toten +++

In Vietnam ist erstmals ein Mensch in Verbindung mit Covid-19 gestorben. Das gab die Regierung in dem südostasiatischen Land bekannt, das bisher als sehr erfolgreich im Kampf gegen die Corona-Pandemie gilt. Jedoch gibt es schon seit Tagen Angst vor einer zweiten Welle: In der Küstenstadt Da Nang waren am vergangenen Wochenende erstmals wieder Infektionen verzeichnet worden, nachdem Vietnam fast 100 Tage lang keine lokale Ansteckung mit dem Coronavirus gemeldet hatte. Mittlerweile gibt es auch Neuinfektionen in der Hauptstadt Hanoi.

Der gestorbene Patient war am 9. Juli ins Krankenhaus gebracht worden. Berichten zufolge war er über 70 Jahre alt und litt an mehreren Vorerkrankungen. Am Freitag meldete das Land am Mekong auch einen Rekord an Neuinfektionen: Die Zahl kletterte um 45 auf insgesamt 509 bestätigte Fälle. Die meisten steckten sich in Krankenhäusern in Da Nang mit dem Virus an.

+++ 11.20 Uhr: Heute wird wohl bislang heißester Tag des Jahres +++

Der Freitag dürfte nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes (DWD) der bislang heißeste Tag des Jahres in Deutschland werden. Vor allem am Rhein und seinen Nebenflüssen erwarten die Meteorologen bis zu 38 Grad. Damit würde der bisherige Rekord von 34,9 Grad locker geknackt. Dieser wurde am Dienstag (28. Juli) bei Passau in Ostbayern aufgestellt. Bereits um 10.00 Uhr wurden am Freitagmorgen in Öhringen Spitzenwerte von 27,0 Grad und in Niederstetten 27,5 Grad (beides Baden-Württemberg) gemessen, wie ein DWD-Meteorologe in Offenbach sagte.

Wo der Tagesrekord tatsächlich erreicht wird, steht erst gegen 20.00 Uhr fest. Dann veröffentlicht der DWD die offiziellen Tageshöchstwerte. Auch für den Samstag erwarten die Meteorologen schwülheiße 31 bis 36 Grad. Ganz so heiß wie am Freitag werde es aber voraussichtlich nicht mehr, sagte der Wetterexperte.

+++ 10.47 Uhr: SPD-Chefin rechnet nicht mit Schulbetrieb wie vor Corona +++

SPD-Chefin Saskia Esken hat kurz vor Beginn des neuen Schuljahrs im ersten Bundesland Mecklenburg-Vorpommern vor zu großen Erwartungen mit Blick auf den Schulalltag gewarnt. "Wir sollten nicht der Illusion erliegen, dass die Schulen zu einem "Regelbetrieb" zurückkehren können, wie er vor Corona üblich war", sagte sie im Interview mit "Zeit Online" (Freitag). Es brauche Hygienekonzepte und Kontaktbeschränkungen, die in der Pause und in den Schulbussen eingehalten werden.

Mehrere Bundesländer haben solche Konzepte bereits, andere arbeiten noch daran. Die Länder hatten vor dem Sommer gemeinsam die Absicht erklärt, im neuen Schuljahr wieder in den Regelbetrieb zurückzukehren. Nach Mecklenburg-Vorpommern am Montag, startet am kommenden Donnerstag Hamburg ins neue Schuljahr. In der Woche darauf geht es in Berlin, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein los.

+++ 10.43 Uhr: Karlsruhe weist Eilantrag gegen Maskenpflicht im Saarland ab +++

Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag gegen die noch geltenden Corona-Beschränkungen abgewiesen. Ein Mann aus dem Saarland wollte die Regelungen zur Kontaktnachverfolgung und die Maskenpflicht für bestimmte Situationen in seinem Bundesland kippen. Damit hatte er keinen Erfolg, wie aus dem nun veröffentlichten Beschluss hervorgeht. (Az. 1 BvR 1187/20)

Die Maßnahmen hätten zwar "merkliche Folgen für die eigene Lebensgestaltung und Interaktion mit anderen Personen", entschieden die Karlsruher Richter bereits am 7. Juli. Ihre Aufhebung könne aber die Infektionszahlen wieder steigen lassen - und damit "zu härteren Grundrechtseinschnitten für die Bevölkerung führen als die vorläufige weitere Befolgung der angegriffenen Maßnahmen und Hinnahme der damit verbundenen alltäglichen Einschränkungen". Über die eigentliche Verfassungsbeschwerde ist damit noch nicht entschieden, sie müsse genauer geprüft werden.

+++ 10.37 Uhr: Großteil der Deutschen fürchtet zweite Corona-Welle +++

Mehr als drei Viertel der Deutschen (77 Prozent) rechnen einer aktuellen Umfrage zufolge in der nächsten Zeit mit einer zweiten Welle an Corona-Infektionen. Lediglich 20 Prozent aller Befragten gaben an, nicht mit einer zweiten Corona-Welle mit deutlich erhöhten Infektionszahlen zu rechnen, wie aus dem am Freitag veröffentlichten aktuellen ZDF-"Politbarometer" hervorgeht.

Passend zu dieser Erwartung gelangte erstmals eine Mehrheit (51 Prozent) zu der Einschätzung, dass die Menschen sich in der Corona-Krise "eher unvernünftig" verhalten. In einer Befragung vom Juni hatten mit 33 Prozent noch deutlich weniger Befragte diese Einschätzung vertreten. Von einem "vernünftigen" Umgang mit der Pandemie gingen mehrheitlich nur noch Anhänger von FDP (52 Prozent) und AfD (70 Prozent) aus.

+++ 10.30 Uhr: Surfer vor Australien von Hai angegriffen +++

Vor der Westküste Australiens ist ein Surfer von einem Hai attackiert und am Bein verletzt worden. Der junge Mann sei in Bunker Bay etwa 260 Kilometer südlich von Perth von dem vier Meter langen Weißen Hai angegriffen worden - vor den Augen von 15 anderen Surfern, wie lokale Medien am Freitag berichteten. Auf Bildern der Webseite "WAtoday" war das durchbissene Surfbrett des Opfers zu sehen. Erst kurz zuvor hatte der Verein "Surf Life Saving WA" gewarnt, dass in der Region ein Hai gesichtet worden sei. Der Verletzte wurde mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht. Der Strand wurde zunächst geschossen.

Statistiken zufolge gab es in diesem Jahr in Australien bereits sechs tödliche Haiattacken, bei sechs weiteren Angriffen der Raubfische wurden Menschen verletzt. Erst Mitte Juli war eine 29-Jährige an der Ostküste in der Nähe des Great Barrier Reefs von einem Hai angegriffen und schwer verletzt worden. Wenige Tage später hatte ein Hai vor Tasmanien einen zehn Jahre alten Jungen von einem Fischerboot ins Wasser gezogen und an Arm, Kopf und Brust verletzt.

+++ 10.04 Uhr: Australier steigt in Zoo-Aquarium und lässt sich filmen +++

Im australischen Sydney ist ein Mann in ein Wasserbecken eines Zoo-Aquariums gestiegen, um mit den Fischen zu schwimmen - und hat jetzt Ärger mit der Justiz. Die Freunde des 30-Jährigen filmten lachend die Aktion, die anschließend in sozialen Netzwerken verbreitet wurde. Auf dem Video ist zu sehen, wie ein Mann in Unterhose mehrmals in das riesige Becken abtaucht, in dem zahlreiche kleine bis mittelgroße tropische Fische ihre Bahnen ziehen.

Die Polizei nahm Ermittlungen auf und wirft dem Aquarium-Taucher unter anderem beleidigendes Verhalten, die Störung des Geschäftsbetriebs und das unrechtmäßige Betreten eines Tiergeheges vor, wie es in einer Mitteilung hieß. Am 17. September muss der Mann im Vorort Blacktown vor Gericht erscheinen.

+++ 9.55 Uhr: Gesundheitsexperte Fauci appelliert an US-Bürger +++

Der führende US-Gesundheitsexperte Anthony Fauci kann nicht einschätzen, ob die Corona-Pandemie in den USA sich dem Ende nähert oder noch in der Anfangsphase steckt. Eine Vorhersage sei unmöglich, sagte Fauci dem US-Sender CNN am Donnerstag (Ortszeit). Die Länge der Pandemie hänge davon ab, ob die Amerikaner beispielsweise Mund- und Nasenschutz-Masken trügen, einen Mindestabstand einhielten und anderen Empfehlungen folgten, die eine Verbreitung des Virus stoppten.

Es müssten alle Stoppzeichen herausgeholt werden, sagte Fauci. "Wenn wir das machen, denke ich, sind wir gut unterwegs, das unter Kontrolle zu bringen. Wenn nicht, dann können wir wirklich keine Vorhersage treffen, wie lange das dauern wird."

+++ 9.32 Uhr: Düsseldorfer Hauptbahnhof evakuiert +++

Einsatzkräfte haben am Morgen den Düsseldorfer Hauptbahnhof evakuiert, nachdem dort ein Brandsatz in Flammen aufgegangen war. Es gebe nach ersten Erkenntnissen keine Verletzten und es habe "keine große Gefahr" bestanden, sagte eine Sprecherin der für den Bahnhof zuständigen Bundespolizei. Das Feuer sei sehr schnell gelöscht worden. Die Evakuierung des Bahnhofs sei vor allem eine Vorsichtsmaßnahme. "Wir müssen eine Gefahr für die Reisenden ausschließen." Die Ermittlungen stünden noch ganz am Anfang.

Die Bahn hatte den Zugverkehr nach eigenen Angaben gegen 8.50 Uhr komplett eingestellt - 20 Minuten später hätten Züge aber schon wieder ohne Halt durch den Bahnhof hindurchfahren können, sagte eine Bahnsprecherin. Wie lang der Bahnhof noch für Reisende gesperrt bleibt, war völlig offen. Der Haupteingang zum Bahnhof war mit Flatterband abgesperrt, zahlreiche Polizisten standen an der Absperrung, wie ein dpa-Reporter berichtete. Auch Fahrzeuge von Feuerwehr und Rettungsdienst fuhren zum Bahnhof. Die Stimmung unter den mehreren hundert Reisenden, die auf dem Bahnhofsvorplatz standen und warten mussten, war entspannt.

+++ 9.01 Uhr: KLM will tausende Stellen streichen +++

Wegen des Geschäftseinbruchs in der Corona-Krise will die Fluggesellschaft Air France-KLM bei ihrem niederländischen Ableger KLM bis zu 5000 Vollzeitstellen abbauen. Die Erholung des Flugverkehrs werde lange dauern und sei mit vielen Unsicherheiten verbunden, teilte KLM am Freitag in Amsterdam mit. Das Unternehmen müsse seine Struktur und seine Größe in den kommenden Jahren weiter und radikal verändern. Das Management richtet seine Pläne auf den voraussichtlichen Flugbetrieb der kommenden beiden Jahre aus.

Im Laufe des Jahres 2021 müsse die Zahl der Vollzeitstellen in der KLM-Gruppe um 4500 bis 5000 auf dann noch 28.000 sinken, hieß es in der Mitteilung. Der niederländische Staat stützt KLM bereits mit einem Kredit und einer Bürgschaft in Milliardenhöhe. Frankreich unterstützt seinerseits die KLM-Schwestergesellschaft Air France mit einer Milliardensumme.

+++ 7.52 Uhr: Viele Australier verstoßen gegen Lockdown +++

Jeder vierte mit dem Coronavirus infizierte Australier im Corona-Hotspot Victoria hält sich den Behörden zufolge nicht an die Gesundheitsvorschriften und geht weiter unter Menschen. Als Gesundheitsinspektoren in den vergangenen zwei Tagen die Häuser von mehr als 500 Personen überprüft hätten, seien 130 von ihnen nicht zu Hause gewesen - und unter anderem weiter zur Arbeit gegangen, sagte der Premierminister des südöstlichen Bundesstaates, Daniel Andrews, am Freitag. "Um Himmels willen, wenn Sie das Virus haben, müssen Sie zu Hause bleiben", betonte der Politiker.

Gegen 100 Menschen in Victorias Hauptstadt Melbourne werde ermittelt, weil sie die Lockdown-Regeln gebrochen hätten. Die Polizei habe bereits 124 Bußgelder in Höhe von bis zu 1300 australischen Dollar 790 Euro) verhängt, so Andrews. In der Millionenmetropole war vor drei Wochen nach steigenden Corona-Zahlen erneut ein strikter Lockdown ausgerufen worden, der noch bis mindestens 19. August dauern soll.

+++ 7.43 Uhr: Iran verhängt Einreiseverbot für Touristen +++

Wegen ansteigender Corona-Zahlen führt der Iran von diesem Samstag (1. August) an ein vorübergehendes Einreiseverbot für ausländische Touristen ein. Medienangaben vom Freitag zufolge können bis auf Weiteres nur Nicht-Touristen wie etwa ausländische Geschäftsleute ein Visa beantragen. Sie müssen aber von Samstag an bei der Einreise einen negativen Corona-Test von einem international anerkannten Institut ihres Landes vorweisen. Der Test muss auf Englisch und nicht älter als 96 Stunden sein, wie die Nachrichtenagentur Isna unter Berufung auf eine Pressemitteilung der Ausländerbehörde meldete.

Im Iran gab es auch am Donnerstag wieder einen Anstieg der Fallzahlen. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums starben binnen 24 Stunden 226 Patienten in Verbindung mit dem Virus. Damit liege die Zahl der Todesopfer aktuell bei 16 569. Im gleichen Zeitraum wurden mehr als 2600 Neuinfektionen erfasst. Somit stieg die Zahl der bisher nachgewiesenen Infektionen auf mehr als 300 000.

+++ 5.35 Uhr: Eigenanteil an Pflegekosten steigt weiter +++

Pflegebedürftige kommt die Betreuung im Heim immer teurer zu stehen. Im bundesweiten Schnitt stiegen die selbst zu zahlenden Anteile jetzt über die Marke von 2000 Euro im Monat, wie aus Daten des Verbands der Ersatzkassen mit Stand 1. Juli hervorgeht. Demnach sind nun durchschnittlich 2015 Euro fällig und damit 124 Euro mehr als Mitte 2019. Es gibt aber weiterhin regionale Unterschiede. Im Vergleich der Bundesländer am teuersten bleiben Heimplätze in Nordrhein-Westfalen mit nun durchschnittlich 2405 Euro. Dagegen ist die Belastung in Sachsen-Anhalt mit 1436 Euro am niedrigsten. Krankenkassen und Patientenschützer dringen auf eine Finanzreform.

In den Summen ist zum einen der Eigenanteil für die reine Pflege und Betreuung enthalten. Denn die Pflegeversicherung trägt - anders als die Krankenversicherung - nur einen Teil der Kosten. Für Heimbewohner kommen daneben aber noch Kosten für Unterkunft, Verpflegung und auch für Investitionen in den Einrichtungen dazu. Der Eigenanteil allein für die reine Pflege stieg nun im bundesweiten Schnitt auf 786 Euro im Monat, nachdem es zum 1. Juli 2019 noch 693 Euro gewesen waren.

+++ 5.33 Uhr: Handel bittet Verbraucher um mehr Corona-Disziplin +++

Angesichts der steigenden Corona-Infektionszahlen hat der deutsche Einzelhandel die Verbraucher aufgefordert, wieder mehr Disziplin bei der Einhaltung der Corona-Regeln an den Tag zu legen. Bei einem zweiten Lockdown seien viele Handelsunternehmen nicht mehr zu retten, warnte am Freitag der Präsident des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Josef Sanktjohanser.

Es erfüllt mich mit großer Unruhe, dass es viele offenbar nicht mehr so genau mit der Einhaltung der Regeln nehmen und die Zahl der Infizierten wieder steigt", sagte Sanktjohanser. Er appellierte an das Verantwortungsgefühl der Verbraucher: "Lassen Sie uns das Erreichte nicht kaputt machen." Auch im Interesse des Einzelhandels gelte es, eine zweite Welle der Pandemie mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu vermeiden.

+++ 5.04 Uhr: Immer weniger Zwangsversteigerungen in Deutschland +++

Die Zahl der Zwangsversteigerungen ist in Deutschland im ersten Halbjahr 2020 erneut gesunken. Nach Recherchen des Ratinger Fachverlags Argetra kamen zwischen Januar und Juni insgesamt 7364 Immobilien mit Verkehrswerten von etwa 1,6 Milliarden Euro unter den Hammer. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 9432 Häuser, Wohnungen oder Grundstücke mit einem Verkehrswert von knapp 1,8 Milliarden Euro.

Die Zahl der Zwangsversteigerungen nimmt seit Jahren ab. Neben der anhaltenden Niedrigzinsphase hätten in diesem Jahr auch viele coronabedingte Stundungsverfahren die Zahl der Zwangsversteigerungen niedrig gehalten, betonte Argetra-Geschäftsführer Axel Mohr. Wegen des Konjunktureinbruchs und der gestiegenen Arbeitslosigkeit sei aber wieder mit mehr Zwangsversteigerungen zu rechnen.

+++ 4.48 Uhr: Bahn-Mitarbeiter in neuer Dienstkleidung unterwegs +++

Zehntausende Mitarbeiter der Bahn mit direktem Kundenkontakt sind von diesem Samstag (1. August) an in neuer Kleidung unterwegs. Der Entwurf stammt von Designer Guido Maria Kretschmer, bekannt durch die Vox-Sendung "Shopping Queen". Die bisherigen blauen Uniformen mit knallroten Details werden von einer Kollektion in blau und weinrot abgelöst. Sie besteht aus 80 Einzelteilen, enthalten sind auch bisher nicht angebotene Kleidungsstücke wie Jeans für Lokführer und Busfahrer sowie Kleider für die weiblichen Angestellten.

Rund 43.000 Zugbegleiter, Servicemitarbeiter, Lokführer und Busfahrer werden neu eingekleidet. An den Bahnhöfen und im Fernverkehr ist die Umstellung vollzogen, teilte die Bahn am Freitag mit. In einigen Regionen erhalten die Mitarbeiter die Kleidung in den nächsten Monaten. Es gehe insgesamt um rund 900.000 Kleidungsstücke. Es gibt sie in bis zu 51 verschiedenen Größen, von 32 oder XXS bis 62 oder 5XL - zudem in kurz, lang oder normal.

+++ 4.19 Uhr: Nachfrage nach Bio-Produkten wächst laut Umfrage +++

In der Corona-Krise ist das Interesse der Verbraucher in Deutschland an Bio-Produkten noch einmal gestiegen. Bei einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsinstituts AMM gaben 30 Prozent der Konsumenten an, ihre Bio-Einkäufe in der Pandemie ausgeweitet zu haben. Weniger als vier Prozent der Befragten verringerten ihre Ausgaben für ökologisch erzeugte Produkte.

Der Anteil von Bio-Produkten am Lebensmitteleinkauf hat durch die Pandemie einen weiteren Schub erhalten", fasste der Leiter der Studie, der Handelsexperte Joachim Riedl von der Hochschule Hof, das Ergebnis zusammen. Die Bio-Produkte profitieren demnach nicht nur von ihrem Ruf, hochwertig, umweltfreundlich und gesund zu sein. Die Konsumenten griffen auch deshalb zu Bio-Produkten, weil sie in Zeiten der weltweiten Pandemie regionale Anbieter und Bauern unterstützen wollten. Außerdem stand oft angesichts ausgefallener Restaurantbesuche und abgesagter Urlaubsreisen mehr Geld für hochwertige Lebensmittel zur Verfügung.

+++ 1.39 Uhr: NBA-Stars protestieren bei Saison-Neustart +++

Zum Auftakt der Rest-Saison in der NBA haben sich alle Spieler der Utah Jazz und der New Orleans Pelicans unmittelbar vor dem Abspielen der US-Nationalhymne hingekniet. Die Basketballer trugen zudem schwarze T-Shirts mit weißer Schrift und dem Slogan Black lives matter" (Schwarze Leben zählen). Auch alle im TV sichtbaren Trainer, Betreuer und Schiedsrichter beteiligten sich an dem symbolischen Protest gegen Rassismus und Polizeigewalt gegen Afroamerikaner und knieten nieder.

Die aufgezeichnete Variante von "The Star-Spangled Banner" war eine Instrumental-Version ohne den üblichen Text. Im Spiel trugen viele Spieler Botschaften statt ihres Namens auf dem Trikot. Das Knien während der Hymne als Form des Protests geht auf den Football-Profi Colin Kaepernick zurück, der 2016 als Quarterback der San Francisco 49ers auf diese Art und Weise demonstrierte.

+++ 1.29 Uhr: Waldbrand in Südwest-Frankreich unter Kontrolle +++

In Südfrankreich sind mindestens 50 Hektar Wald verbrannt. Das Feuer war in der Nacht aber "unter Kontrolle", wie der Bürgermeister der Stadt Anglet, Claude Olive, mitteilte. Dennoch sei die Lage kompliziert, weil es noch immer punktuell Feuer in der Nähe von Häusern gebe, fügte er hinzu. Die Feuerwehr werde die Situation mit großer Wachsamkeit beobachten.

Wegen des Waldbrands bei Anglet im Südwesten des Landes nahe der spanischen Grenze hatten zahlreiche Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Das Feuer war am Donnerstagabend gegen 18 Uhr ausgebrochen, wie französische Medien berichteten. Mehrere angrenzende Wohnhäuser seien evakuiert worden, sagte Bürgermeister Olive dem Sender France Bleu. Die Feuerwehr war mit Löschflugzeugen im Einsatz. Auf Bildern und Videos war eine riesige dunkle Rauchwolke zu sehen.

+++ 1.03 Uhr: Großbritannien verschärft Corona-regeln wieder +++

Wegen eines deutlichen Anstiegs von Coronavirus-Infektionen sind in Teilen Nordenglands die Ausgangsbeschränkungen verschärft worden. Betroffen seien der Großraum Manchester sowie Teile von West Yorkshire und East Lancashire, twitterte Gesundheitsminister Matt Hancock am späten Donnerstagabend. Auch Leicester weiter südlich ist betroffen.

Seit Mitternacht dürfen sich in den Regionen Mitglieder verschiedener Haushalte nicht mehr in Innenräumen treffen. Ein "sofortiges Handeln" sei für die Sicherheit der Menschen nötig, betonte der Minister. Hancock führte die verstärkte Ausbreitung des Virus auf Nachlässigkeit bei der Einhaltung der Abstandsregeln zurück. 

+++ 0.44 Uhr: "Breaking-Bad"-Star Bryan Cranston hat Corona +++

"Breaking-Bad"-Star Bryan Cranston, 64, hat sich mit dem Coronavirus infiziert. Dies gab der Hollywoodstar am Donnerstag (Ortszeit) in einer Videobotschaft auf Instagram bekannt. Ich bin einer der Glücklichen", sagte Cranston. Er habe nur leichte Beschwerden gehabt. In einem Video, mit weißer Schutzmaske, zeigt sich Cranston in einer Einrichtung in Los Angeles beim Spenden von Blutplasma für die Corona-Forschung.

Zieht die verdammten Masken an, wascht eure Hände und haltet Abstand", ruft der Schauspieler seine Fans auf. Auch er habe die Pandemie satt, räumt Cranston ein, aber alle müssten sich noch eine Weile gedulden. Der Schauspieler wurde als Drogenkoch mit der Fernsehserie "Breaking Bad" weltberühmt.

+++ 0.18 Uhr: Coronakrise beflügelt Amazon +++

Amazon hat inmitten der Corona-Pandemie weiter stark vom Shopping-Boom im Internet profitiert. Im zweiten Quartal schoss der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um 40 Prozent auf 88,9 Milliarden Dollar (75,1 Mrd Euro) in die Höhe, wie der weltgrößte Onlinehändler am Donnerstag nach US-Börsenschluss in Seattle mitteilte. Der Gewinn betrug 5,2 Milliarden Dollar, was im Jahresvergleich in etwa einer Verdopplung entspricht. Die Ergebnisse lagen erheblich über den Prognosen der Analysten, die Aktie reagierte nachbörslich zunächst mit kräftigen Kursaufschlägen. Dass Amazon mit seinen Lieferdiensten zu den großen Profiteuren der Corona-Krise zählt, hatte sich bereits im Vorquartal gezeigt.

+++ 0.10 Uhr: Baseball-Liga MLB sagt wegen Corona Spiele ab +++

Infolge der Coronavirus-Fälle in der MLB kommt es zu weiteren Absagen und Verschiebungen im Spielplan. Die Serie der Toronto Blue Jays gegen die Philadelphia Phillies findet nicht wie geplant an diesem Wochenende statt. Das teilte die Liga am Donnerstag Ortszeit) mit. Die Phillies haben zuletzt gegen die Miami Marlins gespielt. Das Team aus Florida hat inzwischen 17 positiv auf das Virus getestete Spieler sowie zwei infizierte Betreuer. Spieler der Phillies sind seither nicht positiv getestet worden, im Umfeld der Mannschaft gibt es aber zwei infizierte Personen. Das Stadion wurde am Donnerstag deswegen bis auf Weiteres geschlossen.

+++ 0.09 Uhr: 686.000 Deutsche haben kleinen Waffenschein +++

In Schleswig-Holstein besitzen einem Medienbericht zufolge im Verhältnis zur Einwohnerzahl am meisten Menschen den Kleinen Waffenschein. Je 1000 Einwohner gibt es in dem Bundesland 10,4 Kleine Waffenscheine, wie aus einer Umfrage der "Rheinischen Post" (Freitag) bei den Ländern hervorgeht. Dahinter folgen das Saarland (10,2) und Nordrhein-Westfalen (9,5). Das geringste Interesse an Schreckschusspistolen und Co. scheinen demnach die Hamburger zu haben (4,4). Der bundesweite Durchschnitt liegt bei 8,2.

Insgesamt stieg die Zahl der Kleinen Waffenscheine laut der Recherche in den vergangenen zwölf Monaten um rund 44 000 auf 686 000. Die Polizeigewerkschaft GdP bezeichnet den Trend als "äußerst beunruhigend". "Mehr private Waffen schaffen nicht mehr Sicherheit - im Gegenteil", sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek der Zeitung.

+++ 0.05 Uhr: Neues iPhone kommt später +++

Die neuen Modelle von Apples iPhone werden in diesem Jahr nicht wie gewohnt im September herauskommen. Die Markteinführung werde sich "um einige Wochen" verzögern, sagte Finanzchef Luca Maestri am Donnerstag (Ortszeit) in einer Telefonkonferenz mit Analysten.

Angesichts der Arbeitsunterbrechungen in der chinesischen Fertigungsindustrie wegen der Corona-Krise war darüber bereits im Frühjahr spekuliert worden. Von Apple werden in diesem Jahr erneut mehrere iPhone-Modelle erwartet. Medienberichten zufolge werden sie erstmals den superschnellen 5G-Datenfunk unterstützen. Apple bringt neue iPhones seit Jahren im September heraus.

+++ 0.04 Uhr: Mehrheit der Deutschen laut Umfrage für härtere Strafen bei Corona-Verstößen +++

Rund zwei der Drittel der Bundesbürger (65 Prozent) befürworten einer Umfrage zufolge härtere Strafen bei Verstößen gegen die Corona-Regeln. 32 Prozent seien dagegen, zum Beispiel Verstöße gegen die Maskenpflicht oder das Nicht-Einhalten bestehender Abstandsregeln härter zu bestrafen, wie eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Kantar für das Nachrichtenmagazin "Focus" ergab. 3 Prozent enthielten sich.

Vor allem Anhänger der Union sind für eine Strafverschärfung (78 Prozent), dahinter folgen Sympathisanten der SPD (74 Prozent), der Grünen (64 Prozent) und der FDP (63 Prozent). Bei den Linken-Anhängern plädierten nur 38 Prozent der Menschen für eine Strafverschärfung, bei der AfD sind es 27 Prozent.

+++ 0.03 Uhr: Mann ertrinkt in der Donau +++

Ein 25-Jähriger ist am Donnerstag in der Donau in Baden-Württemberg ertrunken. Der Mann habe in Sigmaringendorf beim Schwimmen in der Flussmitte plötzlich Probleme bekommen, teilte die Polizei mit. Zeugen, die dem Mann noch helfen wollten, kamen zu spät, da der 25-Jährige in kürzester Zeit unterging. Die hinzugerufene Feuerwehr konnte mittels Taucher den leblosen Körper des Mannes nach etwa einer halben Stunde bergen, die Reanimationsversuche scheiterten aber nach Angaben der Polizei. Warum der Mann unterging, war zunächst unklar.

tkr / nik / rw DPA AFP

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