HOME

5 Lebenslektionen: Elton John: "Ich wurde eine abscheuliche Person - selbstsüchtig und egozentrisch"

Elton John ist eine Ikone der Popmusik - doch der seit Jahrzehnten gefeierte Musiker musste in seinem Leben einige bittere Lektionen lernen. In Davos gibt er Einblicke in sein Leben.

Elton John über seine Lebenslektionen

Elton John über seine Lebenslektionen

Einmal will er es noch wissen, noch einmal will er auf Welttournee gehen. Drei Jahre lang wird der Ausnahmemusiker Sir Elton John seine Fans auf dem Globus verzücken - dann soll Schluss sein. Die Ikone der Popmusik kann auf eine unglaubliche Karriere zurückblicken. Beim Weltwirtschaftsforum in Davos gab der Brite nun überraschende Einblicke in sein Leben und verrät seine fünf Führungslektionen, die er schmerzhaft lernen musste. "Es gab niemals einen geraden Weg zum Erfolg und auch ich hatte keinen", sagte der Musiker im Rahmen des Weltwirtschaftsforums in Davos. Dort wurde der Musiker mit dem Crystal Award für gesellschaftliches Engagement geehrt.

Seine erste Lektion sei das Finden und Verfolgen einer Passion gewesen. in diesem Punkt habe er Glück gehabt. Mit drei Jahren bereits hätte er seine Liebe zur Musik entdeckt. "Als ich das erste Mal Elvis Presley hörte, wusste ich, was ich machen möchte", so Sir Elton John.

"Selbsüchtig und egoistisch": Elton JohnsTiefpunkt

Doch der Ruhm und auch die finanzielle Absicherung, die mit seinem musikalischen Erfolg einher gingen, wurden zu seiner zweiten schweren Prüfung. Sobald ich dieses Geschenk erreicht hatte, fing ich an, es zu verlieren. Und noch schlimmer, ich fing an, mich selbst zu verlieren. Meine Menschlichkeit begann sich in einem Übermaß an Drogen und Alkohol aufzulösen. Ruhm, der auf den ersten Blick wie ein Segen aussieht, entpuppte sich als Fluch. Ich fürchte, ich habe sehr schlecht reagiert. Ich wurde eine abscheuliche Person - selbstsüchtig, egozentrisch und ohne Verbindung. Das ist eine schmerzvolle zweite Lektion, die ich gelernt habe, indem ich alles falsch gemacht habe. Ein guter Führer hat eine moralische Integrität, die Erfolg und Misserfolg überlebt", so Elton John.

Job-Knigge: Diese zehn Verhaltensweisen stehen Ihrer Karriere im Weg
Egoistisch im Job

Sie sind von Teamwork genervt - und fahren auch gerne mal die Ellenbogen aus? Ganz schlechte Idee, denn Chefs setzen auf Leistungen aus Teams. Wer die Kollegen vergrätzt, tut sich damit keinen Gefallen. Auf der anderen Seite kann gesunder Egoismus auch wichtig sein. Augenmaß ist wichtig, um sich nicht im Team zu isolieren.

Hilfe als Selbsthilfe

Aus diesem persönlichen Scheitern heraus begründet sich die dritte Lektion in seinem Leben: "Die Zukunft liegt immer in deinen Händen!" Zu diesem Zeitpunkt traf er auf den Aids-Patienten Ryan White und dessen Mutter Jeanne. "Ryan hatte sich durch eine Bluttransfusion angesteckt, und um diesen Schmerz noch zu verstärken, war er von der Gesellschaft brutal behandelt worden. Die Reaktionen auf seinen Zustand reichten von übler Gleichgültigkeit bis zu bösartiger Geringschätzung. Ich las über Ryans Krankheit, wie er und seine Familie litten, und ich war empört. Ich wollte ihnen helfen - aber sie halfen mir viel mehr", so der britische Musiker. "Ryan White war der Funke, der mir half, mich von meinen Süchten zu befreien. Es war die entscheidende Lektion, die er mir beibrachte, die mich dazu brachte, die 'Elton John Aids Foundation' zu gründen."

Seit 25 Jahren arbeitet die Stiftung nun - und hat ihn die vierte Lektion gelehrt: Es gebe nichts Stärkeres, nichts Tiefgründigeres als die Anerkennung der Menschheit. Seine fünfte und letzte Lektion ist, dass Hoffnung beantwortet und der Fortschritt siegen kann. Damit das gelingt, braucht es einzelne Personen oder kleine Gruppen, die sich einsetzen. Aber auch die Gesellschaft, die zusammensteht.

NEON Unnützes Wissen Popstars_17.40

kg
Themen in diesem Artikel
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(