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Finanzprobleme bei Drogeriekette Schlecker will mehr als 600 weitere Filialen schließen

Der Drogeriekonzern Schlecker will sich mit Macht aus den roten Zahlen befreien. Laut einem Medienbericht plant das Unternehmen die Schließung von mehr als 600 weiteren Filialen. Bereits in den Monaten zuvor waren hunderte Geschäfte geschlossen worden.

Der Drogeriekonzern Schlecker will nach einem Bericht der "Stuttgarter Nachrichten" bis Februar bundesweit über 600 weitere Filialen schließen. Dem Bericht zufolge liegen etwa zehn Prozent dieser Märkte in Baden-Württemberg. In dem Bundesland sollen dem Bericht zufolge am Mittwoch zehn Filialen geschlossen werden, eine Woche später 15 weitere. Ein Sprecher wollte die Zahlen nicht bestätigen. Generell werde Schlecker die Schließung unrentabler Filialen aber bis Ende des ersten Quartals fortsetzen.

Schlecker hatte nach drei Jahren mit Verlusten bereits im November und Dezember 600 seiner ursprünglich knapp 8000 Filialen geschlossen, zugleich aber auch einige neue eröffnet. Die Schließungswelle und eine Umgestaltung etlicher Filialen sollen helfen, in diesem Jahr einen Turnaround zu schaffen und aus den roten Zahlen zu kommen. Schlecker setzte 2010 rund 6,55 Milliarden Euro um. Neuere Zahlen liegen derzeit nicht vor.

kng/DPA/AFP DPA

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