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Folge von Reformen: China korrigiert Wachstumsziel nach unten

Kurz vor den Halbjahreszahlen stimmt Chinas Finanzminister auf ein schwächeres Wachstum ein. Die Zeiten von 10 Prozent und mehr scheinen vorbei. Alles kein Problem, versucht er zu beschwichtigen.

Das Wachstum in China wird nach den Prognosen der Regierung schlechter als erwartet ausfallen. Nachdem vor vier Monaten die Regierung noch 7,5 Prozent als Ziel ausgegeben hatte, bezifferte Finanzminister Lou Jiwei das Wachstum für dieses Jahr nur noch mit 7 Prozent. Das habe der Minister nach Gesprächen mit US-Regierungsvertretern in Washington gesagt, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am Freitag.

Am Montag sollen die Konjunkturzahlen für das erste Halbjahr bekanntgegeben werden. Der Minister kündigt an, dass die Zahlen leicht unter dem Wert von 7,7 Prozent für das erste Quartal liegen werden. Wenn das Wachstum im gesamten Jahr lediglich bei 7 Prozent liegen sollte, müsste es sich im zweiten Halbjahr deutlich abkühlen.

"Trotz der sinkenden Wachstumsraten zahlen sich die Strukturreformen aus", versuchte Lou Jiwei zu beschwichtigen. Schwächere Konjunkturdaten seien die notwendige Folge der wirtschaftlichen Reformen. China versucht seit längerem weniger vom Export abhängig zu sein, und dafür mehr Wachstum über die Binnennachfrage zu generieren.

(Noch) kein Grund zur Sorge?

Auch Regierungschef Li Keqiang hatte vor wenigen Tagen sein Land auf geringere Wachstumszahlen eingestimmt. Die Wirtschaft entwickele sich "insgesamt stabil", sagte der Premier laut Xinhua am Dienstag. "Die wichtigsten Indikatoren bewegen sich noch immer in vernünftigen Grenzen." Die Lage sei allerdings schwieriger und wechselhafter als früher. Es gebe Möglichkeiten sowohl für Wachstum als auch weiteren Abwärtsdruck.

Im vergangenen Jahr wuchs die chinesische Wirtschaft mit 7,8 Prozent. Es war der schwächste Anstieg seit 1999. Im Vergleich mit den Konjunkturdaten aus Europa erscheinen diese Zahlen sehr hoch. Aber für ein Schwellenland wie China gelten sie als notwendig. Experten sehen gute Konjunkturdaten als entscheidenden Faktor, um genug Arbeitsplätze zu schaffen und Entwicklungsprobleme zu lösen.

vim/DPA / DPA
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