Haustiere Ein tierisches Geschäft


Konsumverzicht, wohin man blickt? Von wegen: Für ihre Haustiere greifen die Deutschen jedes Jahr tiefer in die Tasche. Der Milliarden-Markt ist hart umkämpft. Und noch die aberwitzigste Produktidee geht in Serie.
Von Werner Schmitz

Wie wär's mit "Bon Appétit" statt "Hier kommt Happi, Happi"?" Auf irdenen Tellern hübsch serviert prangen die Fertiggerichte in der Anzeige der Frauenzeitschrift. "Frikassee mit Truthahn und jungem Gemüse, mit Huhn á la Provence, mit Rind und Pasta all'Italiana, mit Lamm á la Méditerranée... Vier neue Gourmetrezepte für kleine Genießer... Mit saftigen Fleischhäppchen, dazu speziell ausgewähltes Gemüse oder köstlich zubereitete Nudeln - alles liebevoll mit feinen Saucen angerichtet. Zum Reinbeißen lecker."   Der Nahrungsmittelkonzern Masterfoods, der die köstliche Werbung geschaltet hat, ist bekannt für seine Schokoriegel Mars oder Bounty. Die "kleinen Genießer", die er mit mediterraner Küche verwöhnen will, sind allerdings stark behaart und vierbeinig. "Cesar Culinaria" ist Masterfoods neueste Kreation für den verwöhnten Hund. 150 Gramm Futter im Aluschälchen für 65 Cent. Sechs Portionen soll ein Zehn-Kilo-Kläffer täglich goutieren, empfiehlt Masterfoods. Das Geschäft mit der Tierliebe, es blüht wie nie zuvor. 2,185 Milliarden Euro gaben die Deutschen im vorigen Jahr für Fertigfutter aus. Fast die Hälfte davon für die Katz. 924 Millionen Euro gingen vor die Hunde. Den Rest verschlangen Fische, Vögel und possierliche Nager. Trotz Krisenstimmung und Käuferstreik, für ihre tierischen Hausgenossen greifen die Deutschen Jahr für Jahr tiefer in die Tasche. Um vier Prozent stieg der Umsatz der Futtermittelindustie von 2001 auf 2002.

Dass eine solche Boom-Branche fest in der Hand global operierender Konzerne ist, versteht sich fast von selbst. Masterfoods aus den USA ist der Dinosaurier der Pet-Food-Industrie. Alle Marken, die der Durchschnittsdeutsche kennt, gehören dem von Forrest Mars gegründeten Unternehmen: Kitekat und Chappi, Whiskas und Frolic, Sheba und Cesar, dazu Pedigree und die Katzenstreu Catsan. "Die Cesar-Werbung richtet sich vor allem an Frauen, die eine besonders intensive Beziehung zu ihrem kleinen Hund haben", erklärt Masterfoods-Sprecherin Margrit Kolbe-Hopp. Die gelernte Psychologin weiß, was Frauchen wünschen: "Ein Hundefutter, das ihren eigenen Essgewohnheiten möglichst nahe kommt."

Im Fressnapf wirken Cesars Köstlichkeiten allerdings weniger kulinarisch als in der Werbung, eher wie stinknormales Kötergulasch. Auf Fleisch getrimmte blassrosa Bröckchen in geliertem Glibber mit ein paar grünen Einsprengseln. Kein Wunder für Leute, die das äußerst klein Gedruckte auf dem Dosenboden entziffern. "Zusammensetzung: Fleisch und tierische Nebenerzeugnisse (Lamm mind. 4 %), Gemüse (Zucchini mind. 4 %), Getreide, Mineralstoffe, Kräuter, Zucker." In einem Schälchen mit "Lamm á la Méditerranée" verlieren sich also sechs Gramm Lamm.

Wie ein Kriegsgott überzieht Mars die Deutschen seit 40 Jahren mit immer neuen Werbefeldzügen. "Ein Prachtkerl dank Chappi. Katzen würden Whiskas kaufen." Die Attacken auf das Gefühlsleben der Tierfreunde waren bitter nötig. Hatten die hartleibigen Hundehalter und knauserige Katzenfreunde Fifi und Mieze vorher doch tatsächlich mit menschlichen Speiseresten gefüttert, und, wenn Muschi die mal wieder nicht fraß, die Katze kurzerhand vor die Tür gesetzt. Zum Mäusefang, dem Job, für den das Vieh schließlich eingestellt worden war.

Es bedurfte Arbeit, Geld und Opfer, um diese in Jahrtausenden eingerissene Unsitte auszumerzen. Besonders schwierig war der Widerstand der Lebensmittelhändler zu brechen. Weigerten sich die Traditionalisten doch strikt, Hunde- und Katzenfutter in ihre Regale zu stellen. Unbekannt gebliebene Helden unter den Handlungsreisenden brachen die Blockade der Krämerseelen. Mit Dosenöffnern bewaffnet zogen Chappi-Vertreter durch die Lebensmittelläden und verspeisten den Hundefraß vor den Augen des Händlers und seiner staunenden Kundschaft. Wie hoch die eigenen Verluste in diesem speziellen Feldzug waren, verschwieg Mars. Was zählte, war der Erfolg: 90 Prozent der Hunde- und Katzenhalter verabreichen ihren Tieren inzwischen Industriefutter.

Andere Konzerne haben sich auch ein Stück vom Hundekuchen gesichert. Nestlé avancierte durch den Kauf von "Ralston Purina" zur Nummer zwei in Sachen Pet Food. Procter & Gamble akquirierte 1999 die Iams Company, die mit Trockenfutter den Premiumbereich bedient. Colgate-Palmolive legte sich die Marke "Hill's" und Ketchupfabrikant Heinz "Nature's Recipe" zu. Die großen Futtermittelhersteller treten als Sponsoren beim Deutschen Tierschutzbund und dem Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) auf, finanzieren Forschungsprojekte der tierärztlichen Hochschulen, beliefern niedergelassene Veterinäre mit Diätfutter, veranstalten an schönen Orten Kongresse und Tagungen für die Szene, gründen Clubs für Züchter, die - mit Rabatten geködert - ihre Marke den Welpenkäufern wärmstens empfehlen. Es ist eine Art animalisch-industrieller Komplex entstanden, vergleichbar mit der Verfilzung von Rüstungsindustrie und Militär.

Ernst zu nehmende Kritiker sind schwer zu finden. Erik Zimen, der im Mai verstorbene Zoologe, war einer der unnachgiebigsten. "Wozu brauchen "richtige" Hunde extra für sie in Flaschen abgefülltes Trinkwasser, aus Leder und Kalkmasse künstlich hergestellte Knochen, das peinlichst hygienisch abgepackte Futter?", fragte er in seinem Standardwerk "Der Hund". Schließlich sei er nichts anderes als die gezähmte Variante des Wolfes, der von der Maus bis zum Elch alles mit Haut und Haaren verschlingt. Auch Aas.

"Der Hund kann alles fressen, was er mag. Dazu gehören auch Küchenabfälle", schrieb Zimen. "Lassen wir uns doch nicht von den Hundefutterherstellern für dumm verkaufen! Die Hundekost sollte vor allem abwechslungsreich sein, und das sind die Reste unserer Mahlzeiten meist allemal im Vergleich zu dem Büchsen- und Brockeneinerlei. Wenn es dann nicht reicht, ist es sicher für den Hund gesünder, er bekommt beim Schlachter gekauften frischen Pansen und ein paar Knochen dazu als denaturierten Einheitsfraß." Die Futtermittelindustrie verteidigt ihre Lufthoheit über den Fressnäpfen. Fütterung mit Essensresten führe zu Mangelerscheinungen, durch rohes Fleisch könnten bakterielle Erreger wie Salmonellen übertragen werden. "Fertigfutter verlängert das Leben von Katze und Hund", behauptet Masterfoods. Untersuchungen, die das belegen sollen, stammen aus dem eigenen Haus.

Und von wegen Einheitsfrass! Eukanuba, der führende Trockenfutter-Produzent im Premiumsegment, bietet 13 verschiedene Hundefutter, sechsmal Katzenkost und 16 Diätfutter für unpässliche Tiere an. Futter für junge, erwachsene und alte Hunde, jeweils unterschiedlich für kleine, mittlere und große Rassen. Wissenschaftlich erforscht, meist auf der Basis von Schlachtabfällen von Hühnern, alternativ auch mit Lamm und Reis. Besonders im Trend: Eukanuba Light, das Futter für fette Fifis und mopsige Muschis.

Natürlich könnte man dem adipösen Tier auch mit der in der Human-Diätetik bewährten "FdH"-Methode beikommen. Aber den Rat, nur die Hälfte zu füttern, ist nun gerade von der Futtermittelindustrie nicht zu erwarten. "Wir produzieren Eukanuba Light auch nicht für das Tier", bekennt Christiane Cleff-Matzak von Proctor & Gamble, "sondern für den Halter". Der soll die kalorienarmen Knödel zwar nicht knabbern. Herrchen dicker Haustiere bringen es jedoch meist nicht übers Herz, ihren Liebling auf halbe Rationen zu setzen. Eukanuba Light können sie in gewohnter Fülle verabreichen - und sich weiter gut fühlen.

Über dicke Hunde, fette Katzen und ihre Menschen haben die Tiermediziner der Münchner Uni viel geforscht. Wie nicht anders zu erwarten, sind die Halter adipöser Heimtiere häufig selbst übergewichtig. Ihr Tier wird als "Mitmensch" verwöhnt und nicht mehr als Tier erlebt. Dieses Phänomen tritt beileibe nicht nur bei Übergewichtigen auf. "Je weniger es zu sozialen, zwischenmenschlichen Bindungen kommt, desto mehr bilden Haustiere einen Ersatz für diesen Mangel", konstatierte das Forschungsteam um Professorin Ellen Kienzle aus München. Nur so sei zu verstehen, "dass es in der heutigen Gesellschaft zu einem Wertewandel bezüglich der Stellung des Tieres gekommen ist, dessen Extreme schließlich in einer Vermenschlichung des Tieres" mündeten.

Auch die Medizin gönnt dem Tier beinahe menschliche Behandlung. Elektrokardiogramm und Ultraschall gehören heute zur Standardausrüstung moderner Veterinäre. Großstädtische Tierkliniken bieten Computer- und Kernspintomografie für Hund und Katze an. Kostenpunkt: 350 bis 400 Euro pro Untersuchung. Die Hightech-Geräte aus der Humanmedizin sind tierisch ausgelastet. Von überall her überweisen Veterinäre ihre Patienten nach Düsseldorf. Unter Vollnarkose werden Katzen und Hunde hier auf Knochendefekte und Krebsgeschwulste untersucht. Andere Tierkliniken bieten sogar Chemotherapien an. Die Vermenschlichung geht so weit, dass die Halter ihrem krebskranken Liebling lieber den Tort der Therapie antun, als ihn per Spritze von seinen Leiden erlösen zu lassen. Warum Veterinäre das machen? Die 10.475 niedergelassenen Tierärzte in Deutschland konkurrieren um jeden Patienten. Jedes Jahr verlassen 900 neue Viehdoktoren die Universitäten, nur 250 scheiden aus dem Berufsleben aus. Die Jungen drängen in die Selbstständigkeit. Sie reparieren Wellensittiche zu Dumpingpreisen oder verschreiben sich der Apparatemedizin.

Hinter den Veterinären steht die Pharmaindustrie. Die Hälfte seiner Tierarzneimittel vertreibt die Bayer AG im Bereich Hobbytiere. Tendenz steigend. Auf einem Fortbildungskongress für 1.200 Tierärzte und deren Helferinnen in Baden-Baden stellten die Rheinländer kürzlich ihre Wellness-Reihe "VivoBay" für schwächelnde Heimtiere vor. Gegen Stress, bei Verdauungsstörungen, zur Gewichtsreduzierung. Der Fantasie der Produktentwickler scheinen keine Grenzen gesetzt. Neuester Hit des Hauses: "Bay-O-Pet Schweineohren light", fettreduzierte, getrocknete Sau-Lauscher als Snacks.

Der Hund lebt nicht vom Ohr allein. Mit dem Drumherum lässt sich auch eine Menge Geld verdienen. 761 Millionen Euro gaben die Deutschen im vergangenen Jahr für Tierzubehör aus, 2,3 Prozent mehr als 2001. Hundeleine, Katzenklo, Vogelbauer, Hamsterkäfig, Aquarium. Wer glaubt, mit einem Dutzend Artikel ließe sich jedwede Kreatur im Hause halten, hat noch nie den Karlie-Katalog in Händen gehalten. 447 Seiten prall gefüllt mit 8.000 Produkten wie dem "Nagerheim Villa Wunderbar", dessen "XTREME Wheel" im Dunkeln grün fluoresziert. Oder "Feline Leopard", einem "Premium Plüsch-Rascheltunnel in attraktiver Leopardoptik mit Catnip-Spielzeug".

Und Gerd Blaschke, Gründer, Chef und Motor der Karlie Heimtierbedarf GmbH, gibt keine Ruhe. "Unser Ziel ist, jeden Tag mindestens ein neues Produkt auf den Markt zu bringen", sagt der 49-Jährige. Nach dem Abbruch seines BWL-Studiums hat er 1976 in Paderborn Karlie gegründet, einen Pudelsalon. "Ich habe eine Menge Hunde gebadet", sagt der "Global Player der Heimtierwelt" mit Werken in Westfalen, Ungarn und Kanton, wo 450 Chinesen Plastikspielzeuge für Hunde herstellen. Quiekende Viecher in allen Formen und Farben des hellen Wahnsinns. Verkaufsschlager: "Die Lümmel", bunte Vinylmännchen in Präservativform, die quietschen, wenn der Hund darauf beißt.

Grenzen findet Gerd Blaschkes Geschäftssinn nicht im Geschmack, sondern im Gesetz. "Wir vertreiben kein Produkt, von dem wir glauben, dass es dem Tierschutz widerspricht", sagt er. "Deshalb finden Sie bei uns auch keine Elektroreizgeräte." Diese Funkfernbedienungen für Hunde sind der Renner in der Sport- und Jagdszene. Das Gerät funktioniert denkbar einfach: Bello trägt einen Empfänger am Halsband, und wenn er nicht gehorcht, sendet Herrchen ihm einen Stromstoß auf den Pelz. 900.000 Geräte hat die Industrie schon verkauft. Plus eine unbekannte Zahl Anti-Bell-Halsbänder, die dem Kläffer einen Strafimpuls verpassen, sobald er das Maul aufmacht.

Gequält werden nicht nur große Tiere. Schon 1999 hat die Bundestierärztekammer "das Heimtier", also Fische, Vögel und Nager zum "zu schützenden Tier des Jahres" erklärt. Fünf Millionen Ziervögel leben in Deutschland, 5,7 Millionen Kleintiere wie Kaninchen, Meerschweinchen oder Goldhamster und 80 Millionen Fische. Wie lange sie leben, darüber gibt es nur Schätzungen. Experten gehen davon aus, dass der gesamte Zierfischbestand viermal jährlich erneuert wird.

Als Ursache dieses "Verbrauchs" sehen die Tierärzte vor allem Fehler in der Haltung. Sie warnen den Möchtegern-Aquarianer vor so genannten "Einsteigersets", die vor allem in Baumärkten für kleines Geld angeboten werden. Die Becken sind viel zu klein für ein stabiles Wassermilieu, werden mit Fischen vollgepackt, meist auch noch den falschen. Wenn die Tiere dann kieloben an der Wasseroberfläche dümpeln, werden neue gekauft.

"Viel zu viele Tiere werden offensichtlich einfach verschlissen!", klagt Professor Günter Pschorn, der Präsident der Bundestierärztekammer. "Sie sterben einen sinnlosen und frühen Tod." Nicht nur Fische. Viele Kaninchen und Meerschweinchen machen es auch nicht lange. Die werden überfüttert. In freier Natur mümmeln diese Nager Gräser, Kräuter und Blätter. Nicht zu ihrem Nahrungsspektrum gehören Getreidekörner, Nüsse oder Honig. Genau daraus aber bestehen zum Beispiel die "3xKräcker", die Marktführer Vitakraft in den Geschmacksrichtungen Gemüse, Nuss und Waldbeere dem Karnickelhalter andient. "Die hohe Kaufakzeptanz für diese Snacks liegt in dem Irrglauben des Tierhalters, dass sie für das Heimtier ein ähnlich kulinarisches Vergnügen darstellen wie analoge Lebensmittel für ihn", erklärt Privatdozentin Birgit Drescher. Tatsächlich wird das Kaninchen von nicht artgerechtem Fraß fett und faul, leidet unter Durchfall. Am Ende bekommt es auch noch lange Zähne. Der stern hätte gern mit Vitakraft über diese Problematik geredet, aber das Bremer Unternehmen verweigerte sich dem Gespräch.

Trotz aller Kritik an der Industrie: "Der größte Feind des Heimtiers ist der unwissende Besitzer", stellt Silvia Blahak von der Tierärztlichen Vereinigung für Tierschutz (TVT) nüchtern fest. Ihr Feindbild: Der "Spontankäufer", der sich die Nase am Schaufenster des Zoogeschäfts plattdrückt und den putzigen Pelztieren hinter der Scheibe nicht widerstehen kann. Oder dem Gequengel der Kinder, die uuuunbedingt das wuschelige Meerschweinchen mit nach Hause nehmen und dafür bis zur Hochzeit aufs Taschengeld verzichten wollen. "Ehrlich, Mutti!"

Höhere Preise für Heimtiere empfiehlt Silvia Blahak, um Spontankäufer abzuschrecken. Bei Klaus Henscheid rennt die Tierärztin mit ihrer Forderung offene Türen ein. "An den Viechern verdien ich nix", klagt der altgediente Essener Zoohändler. "In zehn Tagen hat sich so ein Tier aufgefressen." Will sagen: Der Verkaufsgewinn ist für Futter und Pflege draufgegangen. Henscheid hält Kaninchen und Meerschweinchen feil, um damit Käufer für Futter und Zubehör zu ködern. Einen Beutel Royal Canin Katzenfutter holt Zoohändler Henscheid aus dem Regal. "Gucken Se sich den Beschiss hier an", giftet er und drückt auf die Tüte. "Aufgepumpt. Zwei Drittel sind heiße Luft. So verdienen die ihr Geld."

Der Zoohändler an der Ecke ist ein Auslaufmodell. Abgelöst wird er von tierischen Supermarktketten wie Fressnapf. Torsten Toeller, dem Fressnapf-Boss, würde es nie in den Sinn kommen, seine Ware schlecht zu machen, wie Henscheid es tut. Bei ihm ist alles "super". 1990 hat Toeller seinen ersten Laden nach dem Vorbild amerikanischer Super-Pet-Stores im Rheinland eröffnet. Heute gibt es mehr als 500 Fressnäpfe in Europa. Aggressive Preispolitik bei Futter lockt die Kunden. Und ein Riesenangebot. 10.000 Artikel hat Fressnapf auf Lager. Wer wirklich wissen will, welches Gewese wir inzwischen um unsere Tiere machen, wird bei Fressnapf schlauer.

Kein Wunder, wenn selbst der Bundespräsident Mensch und Tier nicht mehr auseinander halten kann. "Als Hund", sagte Johannes Rau, sei sein Mischling Scooter "eine Katastrophe, als Mensch ist er einfach unersetzlich".

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