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Helmut Thoma: "Pay-TV ist in der Krise"

Der Mediengroßunternehmer Rupert Murdoch steigt beim Pay-TV-Sender Premiere ein und löst damit Erstaunen aus. Im Interview mit stern.de sagt der ehemalige RTL-Chef Helmut Thoma, ob sich für Fußballfans etwas ändern wird und warum das Bezahlfernsehen in einer schwierigen Lage ist.

Murdoch ist bei Premiere eingestiegen. Zunächst mit 15 Prozent. Wird er den Sender bald ganz übernehmen? Oder sich zumindest entscheidenden Einfluss sichern?

Mit 15 Prozent gibt sich Murdoch normalerweise nicht zufrieden. Allerdings hat er sich in Deutschland schon einige Male eine blutige Nase geholt. Aus seinem Umfeld heißt es, er habe keine Lust, noch einmal in Deutschland Geld zu verlieren, wie mit seinem Engagement bei Kirch, das ihn rund eine Milliarde Euro gekostet hat. Deswegen ist es schon verwunderlich, dass er jetzt bei Premiere einsteigt.

Was könnten die Gründe dafür sein?

Vielleicht will er mal wieder seinen Zeh in den Teich halten, um zu fühlen, ob sich daraus etwas entwickeln könnte.

Zumindest hätte er genug Geld, um für Premiere die Fußball-Bundesliga zurückzuholen.

Fußball wird viel zu wichtig genommen. Natürlich hat er eine Lokomotivfunktion. Aber die wird auch die Telekom brauchen, um ihr DSL-Geschäft voranzubringen. Und wenn die es nicht machen, dann versucht es eben Arcor, Vodafone oder Telefonica. Aber soviel Bundesliga gibt es nicht. Damit allein ein ganzes Pay-TV-System in die schwarzen Zahlen zu befördern, wird nicht einfach. Vor allem nicht bei diesen hohen Preisen für den Fußball.

Sollte Murdoch die Fußball-Senderechte kaufen, stehen der Bundesliga dann "englische Verhältnisse" bevor, wo seine Sender den Mannschaften de facto vorschreiben, wann sie zu spielen haben.

Auch wenn Deutschland eine Fußballnation ist, die Begeisterung in England oder Italien für den Sport ist schon deutlich größer. Die Quoten für ein durchschnittliches Bundesligaspiel sind überschaubar. Überhaupt nicht zu vergleichen mit denen in Spanien, England und Italien, wo es ein geballtes Interesse an einzelnen Spielen gibt.

"Englische Verhältnisse" wird es also hier nicht geben?

Kann ich mir nicht vorstellen. Alle Befürchtungen dieser Art der letzten 20 Jahre sind nicht eingetreten. Gucken Sie nach Amerika: Dort werden alle großen Sportereignisse im Free-TV gesendet. Und wenn man sich überlegt, was Bayern München an Werbewirkung erzielt, wenn deren Spiele im freiempfangbaren Fernsehen übertragen werden - da muss sich Pay-TV aber anstrengen.

Premiere zeigt ja auch noch mehr. Serien, Filme und Dokumentationen etwa.

Die gibt es bei anderen Kanälen auch. Und das sogar kostenlos für die Zuschauer.

Warum funktioniert Bezahlfernsehen dann in anderen Ländern?

Die haben andere TV-Strukturen. In Großbritannien gab es bis Pay-TV kam, vielleicht vier, fünf Sender. Neben den zwei BBC-Stationen, noch Channel 4 und ITV. In so einer Situation konnte das große Angebot von Sky natürlich Erfolge feiern. Aber Deutschland hat ein so vielfältiges Angebot an freien Sendern, dass für Pay-TV wenig überbleibt.

Wird sich das ändern?

Das Pay-TV-Geschäft ist in einer schwierigen Lage. Allein schon weil die Kabelunternehmer de facto Pay-TV betreiben, in dem sie ihre eigenen Verbreitungswege kontrollieren. Und auch die ganzen DSL-Anbieter machen auch nichts anderes als Filme, Information und Sportveranstaltungen gegen Gebühren zu übertragen. Die Konkurrenz in diesem Bereich ist größer als je zuvor. Und Pay-TV war in der Vergangenheit schon kein großer Erfolg. Bezahlfernsehen wie es Premiere betreibt, ist und bleibt in einer äußerst schwierigen Lage.

Interview: Niels Kruse
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(