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HHLA: Operativer Gewinn des Hamburger Hafen- und Logistikkonzerns bricht ein

Der rasante Rückgang im Welthandel im vergangenen Jahr hat Umsatz und operativen Gewinn des Hamburger Hafen- und Logistikkonzerns HHLA erwartungsgemäß einbrechen lassen. Bei einem um ein Viertel auf 988 Millionen Euro gesunkenen Konzernumsatz halbierte sich der Betriebsgewinn nach Angaben vom Mittwoch auf 176 Millionen Euro.

Der rasante Rückgang im Welthandel im vergangenen Jahr hat Umsatz und operativen Gewinn des Hamburger Hafen- und Logistikkonzerns HHLA erwartungsgemäß einbrechen lassen. Bei einem um ein Viertel auf 988 Millionen Euro gesunkenen Konzernumsatz halbierte sich der Betriebsgewinn nach Angaben vom Mittwoch auf 176 Millionen Euro. Ähnlich war die Entwicklung im börsennotierten Teilkonzern Hafenlogistik, dessen Gewinn vor Steuern und Zinsen (Ebit) sogar noch etwas stärker auf 164 (Vorjahr: 344) Millionen Euro schrumpfte.

Insgesamt bewegte die HHLA im vergangenen Jahr ein Drittel weniger Container, deren Zahl sank auf 4,9 Millionen. Der Konzern führt dies auch auf die Krise im Ostseeraum zurück, einem wichtigen Zubringer-Gebiet der Hansestadt.

Dagegen hielt sich der Rückgang im Hinterlandverkehr, in dem die HHLA mit dem Bremer Rivalen Eurogate zusammenarbeitet, in Grenzen. Die Transporte im Binnenland verringerten sich um 18,5 Prozent auf 1,5 Millionen Standardcontainer und damit etwas weniger, als vom Vorstand befürchtet worden war.

"Uns ist es gelungen, die finanzielle Stabilität der HHLA trotz der schwersten Wirtschaftskrise der Nachkriegszeit zu erhalten", erklärte Vorstandschef Klaus-Dieter Peters. Dazu habe auch das zur Jahresmitte aufgelegte Sparprogramm beigetragen. Einen Ausblick für das laufende Jahr wagte die HHLA nicht. Die endgültigen Zahlen für 2009 will die HHLA Ende März veröffentlichen.

Reuters / Reuters
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