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IHK Cottbus: Präsident Fey beugt sich Stasi-Vorwürfen

IHK-Präsident Ulrich Fey hat sein Amt niedergelegt. Der Unternehmer sah sich zu diesem Schritt gezwungen nachdem Stasi-Vorwürfe gegen ihn laut wurden. Er wolle die Industrie- und Handelskammer Cottbus nicht weiter mit diesem Vorgang belasten, erklärte Fey am Mittwoch.

Der Präsident der Industrie- und Handelskammer (IHK) Cottbus, Ulrich Fey, ist nach Stasi-Vorwürfen von seinem Posten zurückgetreten. Er wolle die Kammer mit diesem Vorgang nicht weiter belasten, erklärte der 65-jährige Unternehmer am Mittwoch zur Begründung. Fey hatte sich bereits am Vortag zu den Beschuldigungen geäußert, die in einem rbb-Fernsehbeitrag gegen ihn erhoben wurden. Er gab zu, im damaligen Synthesewerk Schwarzheide von 1974 an unter dem Decknamen "Köste" Gespräche mit der Stasi geführt zu haben. Eine Verpflichtungserklärung als Inoffizieller Mitarbeiter (IM) habe er aber nicht unterschrieben.

vim/DPA / DPA
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