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Kaufhauskette in der Krise: Karstadt will fünf weitere Filialen schließen

Laut einem Medienbericht steht der Warenhauskonzern Karstadt vor der Schließung weiterer Kaufhäuser. Die Schließungspläne sollen am Dienstag vom Aufsichtrat besiegelt werden.

Laut "Handelsblatt" sollen die Karstadt-Häuser in Bottrop, Dessau, Recklinghausen, Neumünster und Mönchengladbach geschlossen werden

Laut "Handelsblatt" sollen die Karstadt-Häuser in Bottrop, Dessau, Recklinghausen, Neumünster und Mönchengladbach geschlossen werden

Der angeschlagene Warenhauskonzern Karstadt will Insidern zufolge fünf weitere Filialen schließen. Der Aufsichtrat solle am Dienstag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammenkommen und die Schließungspläne besiegeln, sagte zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters am Montag. Die betroffenen Warenhäuser kämpften seit Jahren mit Umsatzrückgängen. Das "Handelsblatt" hatte zuvor vorab berichtet, die Warenhäuser in Bottrop, Dessau, Recklinghausen, Neumünster und Mönchengladbach Rheydt sollten geschlossen werden. Von dem Schritt seien insgesamt 477 Mitarbeiter betroffen, berichtete die Zeitung.

Ein Konzernsprecher wollte sich nicht äußern. Bereits im vergangenen Jahr hatte der Kaufhof -Konkurrent das Aus für Karstadt-Warenhäuser in Stuttgart und Hamburg, zwei K-Town-Filialen in Göttingen und Köln sowie zwei Schnäppchen-Center in Paderborn und Frankfurt/Oder beschlossen.

amt/Reuters / Reuters
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