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Konjunktur in Deutschland: Wirtschaft steht vor Frühjahrsaufschwung

Der strenge Winter verhagelt der deutschen Wirtschaft einen schwungvollen Jahresstart, nur die Verbraucher kurbeln sie an. Die Konjunkturaussichten sind jedoch besser, als erwartet.

Angesichts der überraschend deutlich verbesserten Stimmung in Deutschlands Chefetagen rechnet das Ifo-Institut mit einer spürbaren Frühjahrsbelebung. Die Wirtschaft werde im zweiten Quartal das Mini-Wachstum vom Jahresanfang von 0,1 Prozent klar übertreffen, sagte Ifo-Konjunkturexperte Klaus Wohlrabe am Freitag. "Wir gehen davon aus, dass diese Wachstumsrate deutlich steigen wird." Die Auftragsbücher der Unternehmen seien gut gefüllt.

Das liege vor allem an der guten Binnenkonjunktur. Nach dem langen Winter komme die Bauindustrie nun in Schwung. "Die Bautätigkeit hat sich immens gesteigert. Die Geräteauslastung ist um sechs Prozentpunkte gestiegen. Man fängt an, die aufgestauten Aufträge abzuarbeiten", sagte Wohlrabe. Eine weitere Stütze sei der Konsum - die Verbraucher deckten sich nun für die wärmere Jahreszeit ein: "Alles, was mit gutem Wetter zu tun hat, läuft, z.B. Baumarkt-Artikel, Fahrräder, Kleidung." Auch der Export laufe immer noch gut.

Der Ifo-Geschäftsklimaindex stieg im Mai überraschend um 1,3 auf 105,7 Punkte. Das ist der erste Anstieg nach zwei Rückgängen in Folge. "Die deutsche Konjunktur behauptet sich in einem schwierigen europäischen Umfeld", sagte Ifo-Konjunkturchef Kai Carstensen. Gerade in der Industrie verbesserte sich das Geschäftsklima spürbar. "Die Exporterwartungen sind zwar leicht gesunken, signalisieren aber weiterhin, dass die Firmen mit Impulsen aus dem Ausland rechnen", sagte Carstensen. Auch bei den Dienstleistern sowie im Groß- und Einzelhandel zeigte das Barometer nach oben. Nur in der Baubranche ließ die Stimmung etwas nach. Der Ifo gilt als wichtigster Konjunkturindikator in Deutschland.

Kauflaune verbessert sich

Für eine Belebung spricht auch die gute Kauflaune der Deutschen. Das Barometer für das Konsumklima steigt im Juni auf 6,5 Punkte, teilte die Nürnberger GfK zu ihrer Umfrage unter 2000 Verbrauchern mit. "Das ist der höchste Wert seit September 2007", sagte ihr Experte Rolf Bürkl. Der intakte Arbeitsmarkt, gute Tarifabschlüsse sowie eine sinkende Inflation stützten die gute Stimmung.

Auch die Bundesbank rechnet für das zweite Quartal 2013 "mit einer spürbaren gesamtwirtschaftlichen Belebung". Bei Bauinvestitionen sei nach dem langen Winter einiges nachzuholen, zudem hätten die Aufträge für die Industrie spürbar angezogen, schrieb die Notenbank in ihrem jüngsten Monatsbericht.

Die Bundesregierung, die sich in ihren Prognosen auf die Wirtschaftsinstitute stützt, ging zuletzt davon aus, dass die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr um 0,5 Prozent wächst. Im vergangenen Jahr hatte das BIP um 0,7 Prozent zugelegt.

Nach Einschätzung von Ifo-Analyst Wohlrabe hat die jüngste Leitzinssenkung der EZB praktisch keine Auswirkungen auf die deutsche Wirtschaft. "Wenn, dann hat das eher einen psychologischen Effekt für Deutschland", sagte der Ökonom. "Die Finanzierungsbedingungen waren vorher schon gut und werden sich dadurch nicht ändern." Die Europäische Zentralbank hatte wegen der Rezession in weiten Teilen der Währungsunion ihren Leitzins Anfang des Monats erstmals auf 0,5 Prozent gesenkt.

Deutsche Wirtschaft schrammt an Rezession vorbei

Dank der Konsumfreude der Verbraucher ist die deutsche Wirtschaft knapp an einer Rezession vorbeigeschrammt. Im ersten Quartal 2013 stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) preis-, saison- und kalenderbereinigt minimal um 0,1 Prozent gegenüber dem Schlussquartal 2012. Das teilte das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mit und bestätigte damit erste Schätzungen. Positive Impulse kamen fast ausschließlich vom Privatkonsum. Die Unternehmen stellten dagegen Investitionen zurück, der Konjunkturmotor Außenhandel schwächelte. Auch der strenge Winter belastete die Wirtschaftsentwicklung.

In den letzten drei Monaten 2012 war das Bruttoinlandsprodukt um 0,7 Prozent geschrumpft. Sinkt die Wirtschaftsleistung zwei Quartale in Folge, sprechen Volkswirte von einer Rezession. Deutschland steht trotz des schwachen Wachstums zu Jahresbeginn aber immer noch besser da als der Euroraum insgesamt. Seit eineinhalb Jahren schrumpft die Wirtschaftsleistung im gemeinsamen Währungsraum.

Die privaten Konsumausgaben legten im ersten Quartal um 0,8 Prozent zu und stützten damit die Konjunktur. Von der Schuldenkrise verunsicherte Unternehmen hielten sich dagegen weiter mit Investitionen in Ausrüstungen wie Maschinen und Fahrzeuge zurück (minus 0,6 Prozent). Der traditionelle Konjunkturmotor Außenhandel trug lediglich mit 0,1 Prozentpunkten zum Wachstum bei.

Im Jahresvergleich zeigten sich deutliche Bremsspuren im ersten Quartal. Gegenüber den ersten drei Monaten 2012 sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt um 1,4 Prozent. "Dieser kräftige Rückgang war allerdings überwiegend kalenderbedingt", erklärten die Statistiker. In diesem Jahr gab es unter anderem wegen der Lage der Osterferien weniger Arbeitstage. Bereinigt um diesen Effekt schrumpfte die Wirtschaft lediglich um 0,2 Prozent. Die Zahl der Erwerbstätigen stieg um 0,7 Prozent auf 41,5 Millionen.

brü/DPA/AFP/REUTERS / DPA
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(