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Neues DHL-Angebot: So funktioniert der Paketkasten für die Haustür

Nie mehr zur Post rennen oder den Nachbarn belästigen: Bundesweit können sich nun Hausbesitzer einen Paketkasten vor die Haustür stellen lassen. Die Innovation ist allerdings nicht ganz billig.

Wer den Paketboten verpasst und die Lieferung nicht mehr beim Nachbarn oder gar in der Filiale mit festen Öffnungszeiten abholen will, hat nun womöglich eine Alternative: Die Deutsche Post DHL bietet ihren Kunden ab sofort an, sich einen eigenen Paketkasten vor die Haustür zu stellen. Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wer kann einen Paketkasten bekommen?

Im Prinzip jeder. Das Angebot richtet sich aber vor allem an Besitzer von Ein- und Zweifamilienhäusern, die den Kasten auf ihrem Grundstück aufstellen können. Grundsätzlich müssen auch Bewohner von Mehrfamilienhäusern nicht auf den Service verzichten. Praktisch dürfte dies etwa davon abhängen, ob es überhaupt Platz für einen Paketkasten gibt.

Wie funktioniert der Paketkasten?

Steht der Kasten vor der eigenen Haustür, muss der Service nur noch im Internet auf paket.de aktiviert werden. Kurze Zeit später soll der Service zur Verfügung stehen: Wer also dann bei einer Lieferung nicht zu Hause ist, holt sich diese später einfach aus seinem Paketkasten. Der Kunde wird darüber benachrichtigt, dass ein Paket angekommen ist. Geöffnet wird der Paketkasten mit einem Schlüsselchip. DHL versichert, dass der Kasten sicher sei.

Können Pakete auch verschickt werden?

Ja, frankierte Pakete oder Retouren können über den neuen Kasten auch versendet werden. Dazu muss der Kunde im Internet unter #link;paket.de;paket.de# nur eine kostenlose Paketabholung in Auftrag geben.

Wie viel kostet ein Paketkasten?

Die Basisversion kostet 99 Euro. Allerdings kann es auch teurer werden, wenn der Kasten größer sein soll oder die Farbe gewechselt wird. Auch ein integrierter Briefkasten kann hinzugewählt werden. Zudem muss sich der Käufer entscheiden, ob der Paketkasten an der Hauswand angebracht werden oder frei stehen soll. Wer nicht selbst aufbauen will, kann zudem einen DHL-Partner mit der Montage beauftragen. So kann der Preis mit Extrawünschen auch schnell auf mehr als 500 Euro steigen.

Wer es ganz ausgefallen mag, kann sich auch nach seinen eigenen Wünschen einen Paketkasten bauen lassen. DHL vermittelt Kunden dafür an eine Partnerfirma. Und wer erstmal nicht kaufen will, kann sich einen Kasten auch mieten. Das ist ab 1,99 Euro pro Monat möglich. Doch auch die Miete kann je nach Ausstattung auf mehr als zehn Euro monatlich steigen.

bak/AFP / AFP
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