HOME

Per Telefonkonferenz: Finanzminister verabschieden Hilfe für spanische Banken

Die Milliardenhilfe für Spaniens angeschlagene Banken ist beschlossene Sache. Via Telefon brachten die Euro-Finanzminister die Gelder auf den Weg. Die erste Tranche soll noch in diesem Monat überwiesen werden.

Die Euro-Finanzminister haben einen nach Tag nach der Zustimmung durch den deutschen Bundestag das Banken-Hilfsprogramm für Spanien von bis zu 100 Milliarden Euro endgültig gebilligt. Das verlautete am Freitag aus Kreisen der Eurogruppe. Die Ressortchefs wollen am Nachmittag eine Erklärung dazu veröffentlichen.

Marode Banken in Spanien sollen noch in diesem Monat die erste Finanzspritze von 30 Milliarden Euro erhalten. Das hatten die obersten Kassenhüter der Eurozone schon Mitte des Monats beschlossen. Der genaue Betrag für das gesamte Programm steht noch nicht fest.

Geld kommt aus dem EFSF

Die Eurozone ist sich einig darüber, dass den spanischen Banken schnell geholfen werden muss. Sie leiden an den Folgen einer geplatzten Immobilienblase. Das Programm wird von Deutschland ausdrücklich unterstützt.

Die Hilfen sollen zunächst vom befristeten Euro-Rettungsschirm EFSF kommen. Wenn der ständige Rettungsfonds ESM eingerichtet ist, sollen die Hilfen aus diesem Topf kommen.

dho/DPA / DPA
Themen in diesem Artikel