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Pressestimmen zum Steuer-Fall Hoeneß: "Auch du, Uli?"

Steiler Aufstieg, tiefer Fall: Die Steuerermittlungen gegen Bayern-Präsident Uli Hoeneß sind das Thema des Wochenendes, die Kommentare vernichtend. Eine Presseschau.

Die Nachricht schlug ein wie eine Bombe: Bayern-Präsident Uli Hoeneß ins Visier der Steuerbehörden geraten, berichtete der "Focus" am Samstag vorab. Er hatte sich selbst angezeigt und offenbar auch bereits rund sechs Millionen Euro an Steuern nachgezahlt. Spekulationen schossen ins Kraut, wonach der Unternehmer Hoeneß mehrere hundert Millionen auf Konten in der Schweiz deponiert haben soll. Ein Desaster für den Fußball-Präsidenten, der es verstanden hat, sich wie kein anderer als Moralapostel zu inszenieren. Deswegen fallen auch die Kommentare so vernichtend aus.

Enorme Fallhöhe

"Spiegel online" etwa sieht Uli Hoeneß vor einem "Fall aus maximaler Höhe". Im Text heißt es: Manchmal hatte man den Eindruck, Hoeneß ist nicht Bayern-, sondern Bundespräsident. Die Rolle hat ihm gefallen." Und weiter: "Hoeneß hat sich selbst die Fallhöhe geschaffen, aus der er stürzen würde. Es gibt keine größere im deutschen Fußball."

Vom Paulus zum Saulus

Die "Welt" schreibt: "Nun bricht die schöne Fassade zusammen. Hoeneß wird vom Paulus zum Saulus. Ein Steuerhinterzieher soll er sein. Ein geheimes Konto in der Schweiz, Selbstanzeige. Hoeneß rückt damit in die unrühmliche Riege eines Klaus Zumwinkel oder Paul Schockemöhle auf. Doch bei ihm wiegt es schwer, viel schwerer als bei manch anderem. Denn die Moral, die Hoeneß predigte, wird nun als Doppelmoral entlarvt.

Felsbrocken im Glashaus

"Uli Hoeneß schmeißt mit Felsbrocken in einem Glashaus", zürnt Sylvia Schenk, frühere Leichtathletin und heute Sportbeauftragte bei Transparency International. "Dieser Fall ist auch ein Schlag gegen den ganzen Sport, der gerade auf verschiedenen Gebieten um seine Glaubwürdigkeit kämpft", sagte Schenk der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung".

Auch du, Uli?

Unter der Überschrift "Auch du Uli?" schreibt der "Tagesspiegel": "Uli Hoeneß war manchmal arrogant, aber immer auch menschlich und integer. Jetzt wird gegen ihn wegen Steuerhinterziehung ermittelt, es ist von mehreren hundert Millionen Euro die Rede. Eine menschliche Enttäuschung."

Weiter heißt es: "Uli Hoeneß, auch nicht besser als der Zumwinkel von der Post? Der mit der Selbstanzeige nur versucht zu retten, was nicht mehr zu retten ist? Zumindest ist Uli Hoeneß als Lichtgestalt des deutschen Fußballwesens beschädigt. Als Präsident des FC Bayern München? Auch das. Und wie es den FC Bayern zerwirft, wird sich zeigen. Fast hatte Uli Hoeneß den testamentarischen Satz widerlegt: Eher geht ein Kamel durchs Nadelöhr, als dass ein Reicher ins Himmelreich gelangt. Leider nur fast.

kng
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(