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Rettungsplan: Händler wollen sich an Opel beteiligen

Es gibt keinen Ausreißer: "Zu 100 Prozent" haben sich die deutschen Opel-Händler nach Angaben ihres Verbandes dafür ausgesprochen, sich an dem schwer kriselnden Tradtionsunternehmen zu beteiligen. Finanziert werden soll dies, indem bei jedem Verkauf eine kleine Summe abgezweigt wird.

Die deutschen Opel-Händler wollen sich an der Rettung des traditionsreichen deutschen Autobauers beteiligen. Auf der Mitgliederversammlung in Darmstadt hätten sie zu 100 Prozent für einen solchen Schritt gestimmt, teilte Opel-Gesamtbetriebsratschef Klaus Franz am Donnerstag mit.

Nach den Worten Franz' wollen sich die Arbeitnehmer und Händler von Opel gemeinsam mit einem dreistelligen Millionenbetrag an dem Unternehmen beteiligen. Laut Aussage des Händlerverbands Euroda sollen es über eine Dachgesellschaft 20 Prozent sein. Dafür könnten die Händler bis zu 400 Millionen Euro aufbringen.

Nach den Worten eines Sprechers des Verbandes Deutscher Opel-Händler (VDOH) soll das Vorhaben über die Verkäufe finanziert werden. Alle deutschen Händler sollen drei Jahre lang 150 Euro pro verkauftem Fahrzeug in einen Fonds einzahlen. Damit sollen dann die Anteile an Opel erworben werden.

Reuters/AP/DPA / AP / DPA / Reuters