HOME

Russland: Überflugsverbot für Lufthansa Cargo

Deutsche Frachtflugzeuge der Lufthansa dürfen nicht mehr über russisches Territorium fliegen. Grund ist angeblich ein Streit um Gebühren. Das Überflugs-Verbot zwingt die Luftfrachter nun auf teure Umwege.

Die Lufthansa-Frachttochter Cargo darf derzeit nicht mehr über den russischen Luftraum fliegen. Davon betroffen seien alle Flüge nach Fernost, sagte ein Lufthansa-Cargo-Sprecher. Zu den Gründen für das Verbot wollte er sich nicht konkret äußern. "Es gibt Diskussionen zwischen russischen und deutschen Behörden über die Interpretation bilateraler Verhandlungen." Die Tageszeitung "Die Welt" berichtete, Lufthansa habe die hohen Überflug- und Flugsicherheitsgebühren nicht komplett bezahlt.

Russen wollten 300 Millionen Euro für Überflugrechte

Die Lufthansa Cargo fliege derzeit teure Umwege, um ihre Frachter ins Fracht-Drehkreuz Astana zu bringen. Alle Fracht für und aus China, Japan oder Singapur würde von der Lufthansa in Kasachstan einmal umgeschlagen. Insgesamt sei die Lufthansa Cargo 49 Mal pro Woche in Astana gelandet.

Die Association of European Airlines AEA kritisiere laut Bericht seit langem die hohen russischen Überfluggebühren und deren Aufsplittung in zwei Teile. Im vergangenen Jahr mussten die europäische Fluglinien nach Angaben der Europäischen Union demnach fast 300 Mio. Euro für die Überflugrechte zahlen. Umwege über andere Strecken hätten sich meist finanziell nicht gelohnt, da die Einsparungen durch die zusätzlichen Kerosinkosten und den Zeitverlust wieder verloren gehen würden.

Lufthansa hofft auf Hilfe durch die Politik

Für eine Lösung des Konflikts setzt Lufthansa Cargo nun auf die Politik. "Es gibt Verhandlungen auf höchster politischer Ebene", sagte der Sprecher. Einstweilen habe die Frachttochter der größten deutschen Fluggesellschaft ihren Flugplan angepasst und umfliege den russischen Luftraum. Dadurch erhöhten sich allerdings die Flugzeit und der Treibstoffverbrauch.

Reuters / Reuters
Themen in diesem Artikel
Wie lange ist die frist bei einer Kündigung?
Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.