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"Fast verblutet" SAP-Vorstandschef verliert Auge bei Unfall


Horror-Nachricht: Der Vorstandschef von SAP, Bill McDermott, hat einem Medienbericht zufolge das linke Auge bei einem Unfall verloren. Er sei aber "arbeitsfähig" heißt es. Und doch gibt es einen Plan B. 

Der Vorstandsvorsitzende des Softwarekonzerns SAP Bill McDermott soll nach einem schweren Sturz das linke Auge verloren haben. Der Unfall soll sich bereits im Juli ereignet haben, berichtet die "Wirtschaftswoche". Doch erst jetzt sind Informationen über den Unfall bekannt geworden. 

McDermott sei Anfang Juli nach spät abends im Haus seines Bruders auf der Treppe gestürzt. Dabei sei er auf ein Wasserglas, das er in der linken Hand getragen habe, gefallen, sagte der SAP-Aufsichtsratschef Hasso Plattner dem Magazin. "Er ist fast verblutet, war ohnmächtig, hat sich dann raus geschleppt auf die Straße – das hat er uns so erzählt letzte Woche“, sagte Plattner der "Wirtschaftswoche". „Dort hat er noch einmal um Hilfe rufen können, das hat zufällig jemand gehört, sonst wäre er verblutet und gestorben.“

SAP-Chef zieht sich schwere Verletzungen zu

Bei dem Sturz habe sich McDermott "schwere Verletzungen auf der linken Seiten, Zertrümmerung des Wangenkochens, Verletzung der Augenhöhle, unten und oben durchschnittene Augenlider und zerschnittene Nerven" berichtete Plattner weiter. Bis Ende August habe sich der SAP-Chef daher einer aufwendigen ärztlichen Behandlung unterziehen müssen. Die Ärzte hofften, das linke Auge retten zu können, mussten aber den Kampf verloren geben.

Bill McDermott kann weitermachen

Laut Plattner könne Bill McDermott inzwischen seiner Arbeit wieder nachgehen. Anfang Oktober treffen sich die beiden Führungskräfte des Softwareunternehmens in Walldorf, dem Stammsitz des Konzerns, vor der Aufsichtsratssitzung. Doch Plattner räumt auch ein, dass es einen Plan B gebe, falls McDermott doch nicht weitermachen könne. "Natürlich muss sich der Aufsichtsratsvorsitzende mit der Situation befassen bei einer so schweren Verletzung", sagt Plattner. Der Personalausschuss sei auch über diese Notfallpläne informiert. Doch da "Bill auf dem Weg der Besserung ist und ab Oktober auch wieder fliegen kann", stünden diese Pläne aktuell nicht zur Debatte. 

kg

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