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Schnäppchenpreise: Billigflieger bei Penny

Die Deutsche Bahn und der Discounter Lidl haben es vorgemacht, jetzt zieht die Fluglinie Air Berlin und Penny nach: Am 30. Juni gibt's Super-Billigtickets - so lange der Vorrat reicht.

Eine gute Nachricht für alle, die am Monatsende zwar Ebbe in der Kasse, aber dennoch ungebrochene Reiselust haben: Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin verkauft einen Tag lang Billig-Tickets im Supermarkt. In den 2070 Filialen des Discounters Penny sind am 30. Juni Flug-Gutscheine zum Preis von 29 Euro pro Strecke zu bekommen. Damit können dann Flüge erworben werden, die zum Buchungszeitpunkt nicht mehr als 79 Euro kosten. Damit können pro Flug bis zu 50 Euro gespart werden. Der Ticketverkauf läuft allerdings nicht nur über den Discounter, sondern zeitgleich auch noch im Internet sowie in Reisebüros. Insgesamt sollen an diesem Tag 300.000 Gutscheine verkauft werden.

Erster Billigflieger

Damit ist Air Berlin der erste Billigflieger, der sich die Tickets an der Supermarkt-Kasse bezahlen lässt. Mit der Aktion folgt die Fluggesellschaft der Deutschen Bahn, die im vergangenen Monat mit einem ähnlichen Angebot beim Discounter Lidl lange Schlangen an den Kassen ausgelöst hatte. Die billigen Zugfahrscheine waren innerhalb kurzer Zeit bis auf wenige Restposten vergriffen. Auch andere Billigflieger wie Germanwings hatten daraufhin über den Gang an die Supermarktkasse nachgedacht.

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Die Gutscheine können auf Flügen zu europäischen Metropolen wie Amsterdam, Barcelona, Budapest, London-Stansted, Madrid, Mailand-Bergamo, Rom, Wien und Zürich eingelöst werden. Buchbar sind diese Strecken vom 30. Juni bis 30. September 2005 für den Reisezeitraum vom 1. November bis 18. Dezember 2005. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, die Gutscheine auch auf alle anderen Flüge bis zum 31. Oktober 2006 anrechnen zu lassen.

100.000 Gutscheine bei Penny

Air-Berlin-Sprecher Peter Hauptvogel sagte, dass der Verkauf bei Penny - einem Unternehmen des Rewe-Konzerns - eine Ausnahme bleiben solle. "Das ist für uns kein Vertriebsweg von strategischer Bedeutung." Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass sich Zustände wie beim Verkauf der Bahn-Tickets vermeiden lassen. "Wir verkaufen schließlich auch übers Internet und über die Reisebüros. Aber lange wird es die Gutscheine bestimmt nicht geben." Insgesamt stehen bei Penny 100.000 Gutscheine zur Verfügung.

Mit zwölf Millionen Passagieren ist Air Berlin hinter der Lufthansa die zweitgrößte deutsche Fluglinie. Der Umsatz soll in diesem Jahr um 20 Prozent auf 1,27 Milliarden Euro wachsen. Die Gesellschaft war als Ferienflieger nach Mallorca groß geworden, ist heute aber auch als Billigflieger in zahlreiche europäische Städte aktiv.

DPA/Reuters / DPA / Reuters
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.