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Erstmals in den USA: Warum es nun eine Steuer für zu fettiges Essen gibt

Die Ureinwohner Amerikas ziehen in den Kampf - gegen die Lebensmittel der Zivilisation. Die Navajos erheben in ihrem Reservat eine Steuer auf ungesundes Essen. Das Geld fließt in nachhaltige Projekte.

Burger, Pommes und Hotdog werden nun teuer: Eine Steuer auf ungesundes Essen soll den Konsum eindämmen.

Burger, Pommes und Hotdog werden nun teuer: Eine Steuer auf ungesundes Essen soll den Konsum eindämmen.

Was die "zivilisierte Gesellschaft" in den USA nicht schafft, nehmen jetzt die Ureinwohner in die Hand: Im Kampf gegen ungesundes Essen wird in dem Reservat "Navajo Nation" ab April die erste Fast-Food-Steuer auf Lebensmittel erhoben, die kaum oder keinen Nährwert haben. So sollen die Konsumenten davon abgebracht werden das "Junk Food" zu kaufen. Ursache dieser Steuer ist - na klar - der ungesunde Lebensstil der Bewohner und die daraus resultierende Fettsucht, samt Folgeerkrankungen.

Pro Kauf sollen zwei Cent fällig werden. Erhoben wird die Steuer in dem Gebiet des Reservats etwa auf Gebäck, Chips, Cola, Limonaden und andere gesüßte Getränke (Eistee) oder frittiertes Essen, beispielsweise Pommes oder auch Burger, berichtet der Independent.


Navajo-Gebiet als "Lebensmittel-Wüste"

Fünf Cent werden in dem Navajo-Reservat ohnehin als zusätzliche Steuer erhoben, mit der Junk-Food-Steuer wäre ungesundes Essen dann gleich sieben Cent teurer. Der Stamm geht davon aus, dass so jährlich rund eine Million Dollar generiert werden. Mit dem Geld sollen Projekte wie Gewächshäuser, Kurse für traditionelles Kochen, Gemeinschaftsgärten oder Bauernmärkte finanziert werden.


Diabetes und Vorerkrankung der Zuckerkrankheit auf dem Vormarsch

Das Navajo-Reservat im Südwesten der USA ist rund 68.000 Quadratkilometer groß, dies ist vergleichbar mit dem Bundesland Bayern. In dem Gebiet leben 300.000 der Ureinwohner, von ihnen leiden fast 100.000 an Diabetes oder einer Vorerkrankung der Zuckerkrankheit.

Das US-Landwirtschaftsministerium hat das Navajo-Gebiet als "Lebensmittel-Wüste" eingestuft, da es hier mehr industriell verarbeitete Lebensmittel gibt als frisches Obst und Gemüse. Das Gesetz "Healthy Dine Nation Act" wurde bereits im November erlassen und wurde inspiriert von bestehenden ähnlichen Steuern auf Alkohol und Tabak.

kg/mka
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(