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Stiftung Warentest: Fairtrade-Siegel im Check: Das steckt hinter den grünen Labels

Was steckt hinter diesen Logos? Stiftung Warentest hat sechs Siegel unter die Lupe genommen, die Fairness und Nachhaltigkeit versprechen. So behalten Sie den Durchblick im Label-Dschungel.

Fairtrade-Siegel

Welche Standards stecken hinter diesen Siegeln - und wer hält, was er verspricht?

Viele Verbraucher achten im Supermarkt nicht nur auf das Preisschild, sondern auch auf Label, die Bio, Öko oder Fairness versprechen. Das Problem ist nur: Selbst bei renommierten Siegeln, die man häufig sieht, wissen die wenigsten Käufer, was genau dahinter steckt. Denn jede Organisation hat seine eigenen Standards und Kriterien, manche sind auch nur ein grünes Feigenblatt.

Die Stiftung Warentest hat sechs Siegel, die Nachhaltigkeit und faire Preise für die Bauern versprechen, unter die Lupe genommen: Marktführer Fairtrade, die fairen Produkte des Bioverbands Naturland, das Siegel "Hand in Hand" des Naturkost-Herstellers Rapunzel, das niederländische Utz-Zertifikat und das Siegel der Rainforest Alliance.

Die Tester wühlten sich durch die Kriterienkataloge der Organisationen und hakten bei den Verantwortlichen nach. "Alle untersuchten Organisationen können belegen, dass sie sich für eine sichere Existenz von Bauern in Entwicklungs- und Schwellenländern einsetzen", schreibt Stiftung Warentest. Es gibt allerdings Unterschiede, was die Strenge der Kriterien und den Fokus betrifft: Die einen garantieren Bauern Mindestpreise für ihre Waren, andere achten auf nachhaltige Anbaupraktiken. 

Einen Überblick über die Testergebnisse gibt unsere Fotostrecke. Den kompletten Test gibt es auf www.test.de.

bak