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Stiftung Warentest: Diese Staubsauger säubern gut - und sparen auch noch Strom

Wegen einer EU-Richtlinie müssen neue Staubsauger mit deutlich weniger Watt auskommen. Stiftung Warentest zeigt, dass geringer Verbrauch nicht zu Lasten der Reinigungsleistung gehen muss.

So kommen Sie mit dem Staubsauger in die hintersten Ecken

Ab September dürfen in der EU nur noch Staubsauger mit maximal 900 Watt Leistung verkauft werden. Vorbei sind damit die Zeiten, in denen Staubsaugerhersteller versuchten, die Kunden mit möglichst hoher Dröhnpower zu beeindrucken. Das ist auch nicht weiter schlimm. Denn hohe Wattzahlen sind überhaupt nicht nötig, um gute Saugergebnisse zu erzielen, wie der aktuelle Test der Stiftung Warentest zeigt.

Die Warentester prüften zwölf Bodenstaubsauger, die den neuen Energiestandards entsprechen - die Hälfte davon mit klassischem Beutel und die andere mit Staubbox. Bei den Saugern mit Beutel schnitt der Siemens VSZ7A400 für 208 Euro am besten ab. Der günstigste gute Beutelsauger war der Severin BC7058 für 157 Euro. Wer lieber auf ein beutelloses Gerät mit Staubbox setzt, fährt mit dem Bosch BGS5A300 am besten. Er kostet allerdings 278 Euro. Eine schwache Saugleistung attestierten die Tester lediglich dem Philips FC8955 mit Beutel, alle anderen saugten gut bis ordentlich. 

Staubsauger verbrauchen weniger Strom

Die geringeren Wattleistungen der neuen Modelle haben zur Folge, dass sich der Stromverbrauch beim Saugen senkt. So fallen bei zwei Stunden Saugen in der Woche mit einem alten 1500-Watt-Staubsauger Stromkosten von etwa 44 Euro im Jahr an, rechnet die Stiftung Warentest vor. Ein 750-Watt-Modell schlägt dagegen nur mit 22 Euro zu Buche. Solange der ältere Staubsauger noch funktioniert, lohnt es sich allerdings kaum, nur wegen der etwas geringeren Stromkosten vorzeitig einen neuen anzuschaffen.

Die auf den Staubsaugern angegebenen Energielabel (auf einer Skala von A bis G) sind laut Warentest nicht immer verlässlich. Während die Sauger in puncto Energieeffizienz und Staubemission meist hielten, was sie versprachen, stellten die Warentester bei der Angabe der Reinigungsklasse Abweichungen fest. Das liegt laut Warentest daran, dass die offiziellen Tests bei leerem Beutel und mit Spezialdüsen für Teppich und glatten Boden durchgeführt wurden. Warentest dagegen prüfte auch mit gefülltem Staubbehälter und saugte alles mit der Universaldüse. 

Den kompletten Staubsauger-Test finden Sie kostenpflichtig auf www.test.de

bak
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