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Streik im Luftverkehr Lufthansa-Piloten fliegen wieder


26.000 Menschen waren vom Pilotenstreik bei der Lufthansa betroffen. 218 Flüge sind am Freitag ausgefallen. Trotzdem ist der Arbeitskampf für die Airline glimpflich ausgegangen.

Der sechsstündige Streik der Lufthansa-Piloten am Frankfurter Flughafen ist glimpflicher abgelaufen als befürchtet. Die Fluglinie musste zwar nach eigenen Angaben 218 Flüge streichen, so dass insgesamt 26.000 Passagiere von der Arbeitsniederlegung betroffen waren. Von den 2200 Hotelbetten, die die Fluggesellschaft in der Rhein-Main-Region für gestrandete Passagiere gebucht hatte, wurde jedoch nur weniger als die Hälfte benötigt. Auch von den gut 400 im Transitbereich des Flughafens aufgestellten Betten für Passagiere ohne Visum war nur ein Bruchteil belegt.

Die Fluglinie mit dem Kranich hat ihre Teams so auf die verschiedenen Flughäfen verteilt, dass der Betrieb am Samstag weitgehend wie geplant ablaufen sollte. "Der Flugverkehr wird morgen früh relativ reibungslos anlaufen", erklärte ein Sprecher nach Beendigung des Streiks am Freitag.

Die 5400 Piloten der Lufthansa kämpfen für die Beibehaltung ihrer betriebsinternen Frührente - die Konzernspitze hält die Regelung auf Dauer hingegen für unbezahlbar. Eine Annäherung ist nicht in Sicht, weshalb die Piloten betonen, dass es nach dem Ausstand am Freitag jederzeit zu neuen Streiks kommen kann.

ono/Reuters Reuters

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