HOME

TELEKOM: Regierung weist Spekulation zurück

Die Bundesregierung hat Spekulationen zurückgewiesen, der abgelöste Bundeswirtschaftsminister Werner Müller solle Nachfolger des zurückgetretenen Telekom-Chefs Ron Sommer werden.

Der in Bonn erscheinende »Rheinische Merkur« hatte heute unter Berufung auf Telekomkreise berichtet, Bundeskanzler Gerhard Schröder habe sich bemüht, Müller als neuen Telekom-Chef unterzubringen. Ein Regierungssprecher sagte dazu in Berlin: »An diesem Bericht ist nichts dran. Er entbehrt jeder Grundlage.«

Weitere Kandidaten von außen auf einer Liste, mit der sich der Aufsichtsrat am 14. November befassen werde, seien Jens Adler von Swisscom und Gottfried Dutine von Philipps, schrieb die Zeitung. Bessere Chancen als diesen externen Kandidaten würden aber den Vorstandsmitgliedern Kai-Uwe Ricke (T-Mobile), Karl-Gerhard Eick (Finanzen), Josef Brauner (Festnetz) und Thomas Holtrop (T-Online) eingeräumt. Es gebe aber zunehmend auch Überlegungen, die bis zum Jahresende geplante Personalentscheidung zu vertagen und den Interimsvorsitzenden Helmut Sihler zunächst weiter im Amt zu lassen.

Ein Telekom-Sprecher erklärte, das Unternehmen äußere sich nicht zu Personalspekulationen. Inzwischen wurde bestätigt, dass Sihler die Vorstellung der Bilanzzahlen für das 3. Quartal vom 20. November auf 14. November vorgezogen hat. Bei diesem Termin dürfte er auch über die künftige Unternehmensstrategie Auskunft geben.

Unterdessen wies Infineon-Chef Ulrich Schumacher Spekulationen über einen Wechsel an die Spitze der Deutschen Telekom zurück. Schumacher sagte in Dresden, er bleibe an der Spitze von Infineon. Das Nachrichtenmagazin »Der Spiegel« hatte am Wochenende berichtete, auch Schumacher werde für den Telekom-Chefposten gehandelt.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.