Stahlkonzern

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Demonstration von ArcelorMittal-Beschäftigten

Frankreichs Parlament stimmt für Verstaatlichung von ArcelorMittal - Regierung lehnt ab

Die französische Nationalversammlung hat in erster Lesung für die Verstaatlichung des Stahlkonzerns ArcelorMittal gestimmt und damit heftige Kritik der Regierung und des Unternehmens ausgelöst. Der Gesetzesvorschlag der linkspopulistischen Partei France Insoumise (LFI) wurde in der Nacht zu Freitag mit 127 zu 41 Stimmen angenommen. Entscheidend dafür waren die Enthaltungen der rechtspopulistischen Abgeordneten des Rassemblement National (RN). Die linkspopulistische Fraktionschefin Mathilde Panot sprach von einem "historischen Sieg".
Produktion bei Thyssenkrupp Steel in Duisburg im Oktober 2025

Kriselnde Stahlsparte von Thyssenkrupp wird künftig von einer Chefin geführt

Erstmals wird eine Frau Deutschlands größten Stahlkonzern führen: Den Vorstandsposten von Thyssenkrupp Steel übernimmt ab 1. November Marie Jaroni, wie das Unternehmen am Freitag mitteilte. Die Ingenieurin, Jahrgang 1984, war erst vor rund einem Jahr in den Vorstand aufgerückt und dort bislang zuständig für den Vertrieb sowie für den Umbau hin zu einer klimafreundlicheren Stahlproduktion.
Protest

Protest

Im westfranzösischen Indre wird protestiert: Der Stahlkonzern ArcelorMittal will hier hunderte Stellen streichen - Mitglieder der Gewerkschaft CGT gehen auf die Straße.
Thyssenkrupp-Konzernzentrale

Indischer Stahlkonzern Jindal will Stahlsparte von Thyssenkrupp kaufen

Der indische Stahlkonzern Jindal will die Stahlsparte von Thyssenkrupp übernehmen. Thyssenkrupp habe ein "unverbindliches, indikatives Angebot von Jindal Steel International für den Kauf von Thyssenkrupp Steel Europe erhalten", erklärte der Essener Konzern am Dienstag. Die Vertretung des indischen Konzerns in Deutschland bestätigte, dass Jindal Interesse an der Gesamtheit der Anteile an der kriselnden Thyssenkrupp-Tochter angemeldet habe.
Werk von ArcelorMittal in Indre

ArcelorMittal-Betriebsrat in Brandenburg: Verständnis für Ende von grünem Stahl

Nach heftiger Kritik an dem Stahlkonzern ArcelorMittal nach der Entscheidung zum Stopp für umweltfreundlich produzierten Stahl hat der Betriebsrat des Werks in Brandenburg Verständnis dafür geäußert. Zwar sei die Nachricht anfangs ein Schock gewesen, da die Planungen zum Umbau auf "grünen Stahl" schon fortgeschritten gewesen seien, sagte der Betriebsratschef von Eisenhüttenstadt, Dirk Vogeler, am Freitag dem Sender RBB. Die CO2-reduzierte Stahlproduktion sei aber derzeit nicht wirtschaftlich.