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Umstrittene Fahrdienst-App: Französische Polizei verhaftet Uber-Manager

Die Fahrdienst-App Uber hat in Frankreich zu landesweiten Demonstrationen geführt - die Taxifahrer im Nachbarland bangen um ihren Lebensunterhalt. Nun hat die französische Polizei zwei Manager des Unternehmens festgenommen.

Seit Monaten protestieren französische Taxifahrer gegen Uber als Konkurrenz - teilweise arteten die Demonstrationen in Gewalt aus

Seit Monaten protestieren französische Taxifahrer gegen Uber als Konkurrenz - teilweise arteten die Demonstrationen in Gewalt aus

Die französische Polizei hat Justizkreisen zufolge zwei Manager des umstrittenen Fahrdienstes Uber in Gewahrsam genommen. Die beiden Männer sollten befragt werden, verlautete am Montag aus Kreisen der Staatsanwaltschaft. Es handele sich um den Uber-Manager für Frankreich, Thibaud Simphal, und der Geschäftsführer für Westeuropa, Pierre-Dimitri Gore-Coty. In Frankreich hat sich der Konflikt über die Dienste des US-Unternehmens zuletzt deutlich zugespitzt. Es kam zu gewaltsamen Protesten von Taxifahrern. Am Freitag legte die Regierung Rechtsbeschwerde gegen den Dienst UberPOP ein.

Das Unternehmen bietet eine Smartphone-App an, mit deren Hilfe Privatpersonen zahlungswillige Mitfahrer finden können. Dafür verlangt das kalifornische Unternehmen einen Teil des vereinbarten Tarifs. Dies stößt auf erbitterten Widerstand der Taxifahrer. UberPOP ist in mehreren europäischen Ländern verboten, auch in Deutschland.

amt / Reuters
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