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Betrugsgefahr Polizeiliche Warnung: Die Jahreszahl 2020 sollte auf Dokumenten immer ausgeschrieben werden

Verbraucherschutzbehörde warnt: Kürzen sie die Jahresangabe nicht ab
Laut amerikanischer Verbraucherschutzbehörde kann es für viel Ärger sorgen, "20" statt "2020" zu schreiben
© Anyaivanova / iStockphoto / Getty Images
Wer die neue Jahreszahl bei Datumsangaben schreibt, sollte darauf achten, dass sie immer ausgeschrieben wird und nicht nur mit "20" abgekürzt wird. Ansonsten könne man leicht zum Betrugsopfer werden.

Das gerade beginnende neue Kalenderjahr mache es laut einer amerikanischen Verbraucherschutzbehörde potenziellen Betrügern leicht, Urkunden zu fälschen. Dagegen könne man sich jedoch relativ leicht wehren, wie "USA Today“ schreibt. Man müsse einfach darauf verzichten, die Jahreszahl abzukürzen. Wer einfach "2020" statt nur "20" schreibe, entgehe der Gefahr.

Warnung der Verbraucherschutzbehörde

Der Grund ist, dass die Abkürzung "20" sehr leicht veränderbar ist und daher eben auch zum Nachteil des Verwenders abgeändert werden kann. Das Datum "1.1.20" kann ohne Weiteres zu "1.1.2000" oder gar zu "1.1.2021" manipuliert werden. Und das kann für rechtlichen Ärger sorgen, wie Ira Rheingold erklärt. Sie ist Geschäftsführerin des Verbandes der Verbraucherrechtsanwälte in den USA.

Die wichtigsten Änderungen für Verbraucher 2020

"Falls sie beispielsweise einer Zahlung ab dem 15.1.20 zugestimmt hätten, könnte es jemand theoretisch so drehen, dass sie bereits seit dem 15.1.2019 dazu verpflichtet gewesen wären und es könnte versucht werden, das zusätzliche Geld einzutreiben", erklärt Rheingold im Gespräch mit "USA Today".

Auch die Polizei im US-Bundesstaat Maine stimmt Rheingold zu. Es helfe möglichen Stress zu vermeiden, wenn man einfach die Jahreszahl ausschreibe, wie die Behörde in einem Facebook-Post erläutert.

Quelle:"USA Today"


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