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Heizungsausfall: Wohnung kalt: Immer zuerst Vermieter rufen

Fällt die Heizung aus, muss der Mieter als erstes seinen Vermieter benachrichtigen. Erst wenn dieser nicht erreicht werden kann, darf der Bewohner zur Selbsthilfe greifen

Eine Horrorvorstellung: Winterzeit und eine ungeheizte Wohnung! Trotzdem darf ein Mieter nicht gleich losstürmen: Fällt die Heizung aus, muss der Mieter als erstes seinen Vermieter benachrichtigen. Erst wenn dieser nicht erreicht werden kann, darf der Bewohner zur Selbsthilfe greifen und auf Kosten des Besitzers einen Handwerker bestellen. Darauf macht die Rechtschutzversicherung Arag aufmerksam.

 

Soforthilfe nur bei wirklicher Eisekälte

Voraussetzung, als Mieter selbst aktiv zu werden, ist auch, dass die Mängelbeseitigung nicht warten kann. Im Falle einer eiskalten Wohnung ist es dem Bewohner nicht zuzumuten, so lange auszuharren bis der Eigentümer zu erreichen ist. Und noch ein Punkt muss gegeben sein, wenn man eigenmächtig den Handwerker auf Kosten des Vermieters bestellt: Der Heizungsausfall darf nicht durch eigenes Verschulden entstanden sein.

Sicherer: Immer den Vermieter benachrichtigen

Grundsätzlich hat der Mieter bei Wohnungsmängeln die Pflicht, den Besitzer sofort zu informieren. Wer das versäumt, muss für Schäden haften, die aus der verspäteten Benachrichtigung entstehen.

DPA
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