Vitamin E (Tocopherole) schützt Körperzellen. Es bewahrt die Zellmembranen vor der schädigenden Wirkung zerstörerischer Stoffe, so genannten freien Radikalen, und beugt daher möglicherweise Krebs und Arteriosklerose vor. Es stärkt das Immunsystem und hemmt Entzündungen.
Viel Vitamin E ist vorwiegend in pflanzlichen Ölen enthalten, aber auch in Weizenkeimen, Nüssen oder Avocados. Der Tagesbedarf eines Erwachsenen von zwölf bis 15 Milligramm kann gut über die Nahrung gedeckt werden. Mangel oder Überschuss kommen selten vor.
Vitamin K ist unter anderem beteiligt an der Blutgerinnung und dem Knochenstoffwechsel. Fehlt es, treten Blutungen häufiger auf, und das Blut braucht länger, um zu gerinnen. Mangel gibt es allerdings bei gesunden Menschen selten, denn Vitamin K kommt in vielen Lebensmitteln, sowohl in pflanzlichen als auch in tierischen vor.
Gute Vitamin-K-Lieferanten sind Spinat, Schnittlauch, Sauerkraut, Blumen-, Rosen-, Rot- und Grünkohl sowie Fleisch und Getreideprodukte. Zwar wird auch im Darm eine große Menge an Vitamin K gebildet, aber es ist nicht klar, in welchem Umfang dies zur Deckung des Bedarfs beiträgt.
Anfällig für einen Vitamin-K-Mangel sind Menschen mit chronischen Lebererkrankungen oder Magen-Darm-Erkrankungen. Problematisch ist auch die Versorgung mit Vitamin K bei Säuglingen. Sie haben nur einen geringen Vorrat und können den Stoff nicht ausreichend produzieren, da ihre Darmflora noch nicht vollständig entwickelt ist. Auch die Muttermilch enthält zu wenig davon. Daher bekommen Neugeborene vom Arzt mitunter eine Extraportion Vitamin K verordnet.