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Jessica Lange

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Nachrichten-Ticker
Schauspielerin Jessica Lange stellt Fotos in Frankreich aus

Die Hollywood-Schauspielerin Jessica Lange stellt im Rahmen des Kunstfestivals Ap'art im südfranzösischen Saint-Rémy-de-Provence erstmals in Europa ihre Fotoarbeiten aus.

New Yorker Geschichten
New Yorker Geschichten
Dance and the City

Michail Baryschnikow war einst ein gefeierter Tänzer, dann wurde er Schauspieler, zuletzt gab er in "Sex and the City" den russischen Liebhaber von Sarah Jessica Parker. Nun stellt eine Galerie in Manhattan seine Bilder aus: Baryschnikow hat Ballett-Tänzer fotografiert - bemerkenswert schön.

Der getrennte Papi
Blog "Der getrennte Papi"
Glück, lauernd (29.)

Oder: Wann ist das Leben so eine Achterbahn, das die Achterbahn ein Leben ist? Worum es heute geht: Busfahren, Schnittchen, Möhren, Sigur Rós, Marie hat Geburtstag, gespaltene Gefühle, gefühlte Gespaltenheit, Alexander lässt einen Drachen steigen, Christo und Jeanne-Claude, Sam Shephard/Bruce Weber und ein Schlusswort von Charles Bukowski. Seitdem der getrennte Papi kein Auto mehr hat, fährt er Bus, das Fahrrad ist ihm geklaut worden und ein neues ist in der Versicherungs-Pipeline, Busfahren ist übrigens sehr entspannend, man sieht so andere, viele, ganz andere Menschen, fröhlich, traurig, gespannt, verknallt, laut, leise, stumm, mit Gepäck und ohne, kleine Kinder, große Kinder, Multi-Kulti ohne Ende, obwohl uns Politiker vorquasseln, es sei doch vorbei damit, Kulti-Multi hat es hier auch, der getrennte Papi jedenfalls kann im Bus fein seinen Gedanken nachhängen. War dieser Satz jetzt arg zu lang? Egal, ist ja der Papi-Blog. Und eigentlich hätte ich heute Abend noch einen Termin gehabt, aber den konnte ich kurzfristig absagen (Danke, Mr. Big !), weil ich das überwältigende Bedürfnis hatte, nun des Abends den 29. Blog zu schreiben. Also mit der 109 zum Hauptbahnhof gedüst, ins neue St.Georg-Zuhause, ab unter die Dusche (fast heiß), danach Schnittchen gemacht, einige Möhren dazu, Bionade (Ingwer-Orange, my favourite) aus der Pulle, Sigur Rós in den CD-Player geschmissen, der Titel der Doppel-Albums ( "Heima" ) passt sowieso, irgendwie ist dem getrennten Papi isländisch zumute (was immer das sein mag - mögen Sie völlig zu Recht fragen), in die rechte Sofa-Ecke wirft er sich, das Laptop findet seinen Platz auf der breiten Lehne und es wird geschrieben. Marie ist heute neun Jahre geworden und wie Millionen von Vätern vor dem getrennten Papi und Millionen von Vätern nach ihm, denkt er sich: "Himmel, wo ist die Zeit bloß geblieben?" Gibt es sie doch, die Zeitdiebe oder sind die Zeiten bisweilen einfach diebisch und wir lassen sie einfach zu rasch durch unsere Finger gleiten wie das Wasser in einem sehr klaren, aber doch etwas zu kalten Gebirgsbach, der auf den ersten Blick ganz so wunderbar anzuschauen ist, mit dessen unsichtbaren Stromschnellen wir jedoch auf den zweiten es vielleicht  nicht aufnehmen wollen? Nun, so ein eiskalter Gebirgsbach kann uns entschleunigen, das schafft allerdings ein Kindergeburtstag mit links - freilich ist der getrennte Papi erstmal mit sehr gespaltenen Gefühlen in seine Ex-Daheim gefahren und war so in seine Gedanken und Gefühle verstrickt, dass er im Bus einige Stationen zu spät ausgestiegen ist, retour fahren musste, besser war's, im Auto wäre er vermutlich über Rot geraten, wer sich verstrickt, kommt manchmal darin um...so, da bin ich wieder, zwischendurch eine Birne geschält, falls es jemanden etwas angehen sollte. Warum also die gespaltenen Gefühle? Logo, weil der Papi getrennt ist und weil er morgens eben nicht Marie in den Arm nehmen konnte und weil der Happy-Birthday-Anruf vor der Schule eben nicht das Gleiche ist wie gemeinsames Auspusten der Geburtstagskerzen morgens um sieben oder zusammen Auspacken der Geschenke oder süsses Zerkrümmeln des obligatorischen Zitronenkuchens. Alexander bekommt das eine oder andere kleine Präsent, ist ein bisschen angefasst, dass er nicht schon wieder Geburtstag hat, ist doch schließlich schon zwei Wochen her, der getrennte Papi entsinnt sich: in solchen Situationen hat er sich als Pöx einfach mal unter einen Tisch gekauert und ziemlich lang geschmollt und irgendwann gelang es, ihn rauszulocken und er stand kurz im Mittelpunkt und die Sache hatte sich erledigt. Nur, die gefühlte Gespaltenheit in diesen Tagen erledigt sich keineswegs pronto, denn neun Jahre sind neun Jahre sind neun Jahre, die hinter dem getrennten Papi liegen wie eine tiefe Furche in seiner Lebensspur, die hier und da über den Kopf ragt oder gar über ihm zusammenschlug als würde er lebendig begraben, aber dann wachte er nass geschwitzt doch wieder auf und hat es glücklicherweise lediglich geträumt, puh. Und zu diesem innerlichen Gedröhne passt es prima, dass Alexander vor die Tür will, um den Piraten-Drachen steigen zu lassen, den ihm der getrennte Papi mitbrachte. Raus an die frische, neblige, verhangene Luft, der modrige Geruch der Blätter hängt drin, der kleine Drache schwingt sich nach oben und Alexander und der getrennte Papi juchzen als hätten sie das Drachensteigen soeben erfunden. Im Haus spielt Marie mit ihrer besten Freundin und hat das Geschenk des getrennten Papi im Arm, ein Plüschpferd, um den Hals ein Tuch auf dem doch tatsächlich der Name des Bruders steht, das finden die Geschwister saukomisch und sie lachen sie scheckig und schräg und schräg und scheckig. Das Kaffeetrinken mit Mama und Omi und Opi gestaltet sich durch die Kinder entspannt, gleichwohl spürt der getrennte Papi die gefühlte Gespaltenheit, sie stichelt und sticht und bohrt und biegt sich ins Herz, sie umklammert es wie das Glück, wenn es unverhofft aus irgendeiner Ecke heraus uns lauernd anschaut mit diesem surrealistischen Blick: "Erkennst Du mich in Dir oder erkenne ich mich in Dir?" Dann ist es dunkel, verdammt, die Tage werden wieder so blöde und sinnlos kurz, Marie hat noch etwas für den getrennten Papi eingepackt, sie hat ihm in der Schule ein Krokodil gebastelt, steht schon auf einem Fensterbrett und Christo und Jeanne-Claude scheinen es aus ihrem Bild von sich aus anzulächeln, das ich heute endlich mit einem Rahmen versehen habe, ein schwarz-weißer Original-Print aus den Seventies, es zeigt die Beiden während ihres "Running Fence" in Kalifornien und das Glück lauert da nirgendwo, es springt geradewegs aus ihren Augen (Danke, Wolfi !). So, jetzt gibt's noch einen Pfefferminz-Tee und einige Seiten Buch im Bett. "Sam" von Bruce Weber ist dem getrennten Papi wieder mal in die Hände gefallen, eine kleiner photographischer Geniestreich wie Mr. Weber den Sam Shephard eingefangen hat, samt Jessica Lange, what a great couple. In diesem Büchlein finden sich die Hollywood -Schlussworte (für heute) von Charles Bukowsk i: "Lawyers, doctors, plumbers, they made all the money. Writers? Writers starved. Writers suicided. Writers went mad." Dazu alsbald mehr vom getrennten Papi...

"Broken Flowers"
Don Juan im Trainingsanzug

Der alternde Junggeselle Don erhält einen anonymen Brief, der ihm den baldigen Besuch eines Sohnes aus einer viele Jahre zurückliegenden Affäre ankündigt. Don geht auf die Suche nach der möglichen Mutter.

King Kong
King Kong
Haariges Monster mit zarter Seele

King Kong ist der berühmteste Affe der Filmgeschichte. Seit der Gorilla im Jahr 1933 erstmals eine zarte blonde Frau mit seiner haarigen Riesenpranke umschloss, ist er der Star unter den Monstern.

Emmy Awards
Emmy Awards
"30 Rock" und "Mad Men" räumen ab

Bei der 61. Verleihung des US-Fernsehpreises Emmy gingen die Top-Awards an zwei alte Bekannte: Die Sitcom "30 Rock" und die Serie "Mad Men" siegten in den wichtigsten Kategorien. Die Deutsche Heidi Klum ging leer aus, dafür reichte es für für zwei große Damen aus Hollywood zu je einer Trophäe.

Sydney Pollack
Sydney Pollack
Hollywoods großer Unbekannter

Als Regisseur landete er Kassenerfolge wie "Tootsie" oder "Die Firma". Für "Jenseits von Afrika" erhielt er sogar den Oscar. Auch als Schauspieler brillierte er in zahlreichen hochkarätigen Filmen. Im Alter von 73 Jahren ist Sydney Pollack gestorben - und vielen Kinogängern ein Unbekannter geblieben.

"King Kong"-Jubiläum
Das Urviech wird 75

Er war einer der ersten Blockbuster der Filmgeschichte: Seit seiner Premiere im Jahr 1933 hat "King Kong" einen Siegeszug um die Welt angetreten und wurde tausendfach nachgemacht, ausgeschlachtet und vermarktet. Doch das Original bleicht unerreicht. Eine Hommage zum 75. Geburtstag.

HALLE BERRY
HALLE BERRY
Sie soll James Bond in Versuchung bringen

Die Liste der Verführerinnen ist lang. Auch im 20. James Bond-Streifen erwartet Geheimagent 007 wieder eine schwere Prüfung: Den Reizen von Halle Berry wird er kaum widerstehen können.

Cannes-Tagebuch
Cannes-Tagebuch
Warten auf eine Offenbarung

Wer schleppt sich schon gerne morgens um 8 Uhr ins Kino und setzt sich neben lauter Morgenmuffel, Zeitungsraschler, SMS-Fummler und Leiseschnarcher? Cannes-Filmkritiker natürlich. Bei guten Filmen stellen sie sich aber gerne den Wecker.

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Jessica Lange auf Wikipedia

Jessica Lange ist eine US-amerikanische Filmschauspielerin. Lange studierte an der University of Minnesota, bevor sie nach Paris ging, um dort die Schauspielkunst zu erlernen. 1973 kam sie zurück in die USA. Drei Jahre später gab sie ihr Schauspielbedüt in Dino De Laurentiis’ Remake King Kong und wurde sogleich mit dem Golden Globe Award als Beste Nachwuchsdarstellerin ausgezeichnet. 1983 wurde Jessica Lange zweimal für den Oscar nominiert, zum einen für Frances mit Sam Shepard, zum anderen f...

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