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Mehr Sozialstudie denn Krimi war die von Margarethe von Trotta inszenierte "Tatort"-Folge "Unter uns": ein achtjähriges Kind, das 14 Kilo wiegt, ein Arbeitsloser, der durchdreht, umgeben von Menschen, die vor allem gleichgültig sind - die Frankfurter Kommissare müssen gleich zwei verstörende Fälle lösen.
Regisseurin Margarethe von Trotta ist bekannt dafür, in ihren Filmen Frauen ein Denkmal zu setzen - auch wenn die Vielschichtigkeit dabei manchmal auf der Strecke bleibt. Ihr neues Psychodrama "Ich bin die andere" richtet sie damit zugrunde.
Die Filmstudios Babelsberg bei Berlin feiern ihren 100. Geburtstag. Marlene Dietrich wurde hier zum "Blauen Engel", und die Knef hat den Augenaufschlag geübt. Ein neues Buch berichtet von Frauen, die Film machen - vor und hinter der Kamera.
Das 2006 inszenierte Psychodrama "Ich bin die Andere" von Margarethe von Trotta zeigt Armin Mueller-Stahl in der autoritären Vaterrolle des Karl Winters, zu dem seine psychisch kranke Tochter Carolin Winter (Katja Riemann) völlig devot ist.
Kaum ein Schauspieler kann auf eine so lange Karriere zurückblicken wie Armin Mueller-Stahl. Mit zwei Oscarnominierungen und über 50 Jahren Filmerfahrung gehört er zu den festen Größen in Hollywood. Für stern.de am 80. Geburtstag des Mimen Grund genug zu fragen: Welcher Film ist der beste? Stimmen Sie ab!
Das neue Frankfurter "Tatort"-Duo ist komplett: Nina Kunzendorf wird die neue Partnerin von Joachim Król. Die beiden treten die Nachfolge von Andrea Sawatzki und Jörg Schüttauf an.
Vor so schöner Kulisse kann man nirgendwo sonst Filme gucken: Mehr als 8000 Menschen drängen sich zur Festivalzeit Abend für Abend auf der Piazza Grande in Locarno. Regisseure kreuzen in Badelatschen auf, und die Berge leuchten majestätisch. Nur Michel Houellebecq erscheint im Fellparka und raucht Kette.
Katja Riemann erhielt bei den Filmfestspielen von Venedig den "Coppa Volpi" als beste weibliche Darstellerin (in "Rosenstraße"). Sean Penn bekam den Preis für seine Leistung in "21 Grams", bester Film wurde das russische Werk "Die Rückkehr".
Die Absolventenliste der Filmhochschule Potsdam-Babelsberg liest sich wie ein Who's Who des DDR-Films. Seit 1954 ist sie die beste Adresse für den Film- und Fernsehnachwuchs.
Der Film "Die Blechtrommel" war sein größter Erfolg. Der Regisseur Volker Schlöndorff, mittlerweile 65 Jahre alt, kennt die erhebenden Momente und die Fallstricke des Filmgeschäfts wie kaum ein anderer.
20 Jahre nach dem Reaktorunfall von Tschernobyl sind die radioaktiven Auswirkungen auch in Deutschland immer noch zu spüren. Am härtesten hatte die Katastrophe Bayern getroffen.
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