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9. Dezember 2011, 12:42 Uhr

Beim Thema "Todesstrafe" gehen sie sich an die Kehle

Sie gelten als das Traumpaar schlechthin in Hollywood. Doch es gibt auch Themen, die lässt man im Hause Jolie-Pitt lieber unerwähnt. Geht es um die Todesstrafe sind sich die beiden Schauspieler mehr als uneinig.

Angelina Jolie, Brad Pitt, Todesstrafe, Streit, 14521

Von wegen immer Friede, Freude, Eierkuchen: Für Brad Pitt und Angelina Jolie gibt es Themen, die lieber ausgeschwiegen werden sollten© Jason Merritt/Getty Images

Angelina Jolie und Brad Pitt sind sich nicht bei jedem Thema einig. Obwohl das Paar, das gemeinsam sechs Kinder großzieht, in vielerlei Hinsicht die gleiche Meinung vertritt, gibt es laut Jolie ein Gesprächsthema, das die zwei Stars lieber vermeiden wollen: Politik. Vor allem im Bezug auf die Todesstrafe kommen die beiden nicht auf einen Nenner.

"Ich werde nicht verraten, wer welchen Standpunkt vertritt. Aber dies ist eine Sache, die niemand beim Abendessen anspricht, weil niemand will, dass wir uns an die Kehle springen", sagte die 36-jährige in der ABC-Nachrichtensendung "This Week". An einer Debatte habe sie generell aber immer Spaß, fährt Jolie fort. "Man sollte in der Lage sein, die Ansichten des anderen zu respektieren, auch wenn sie nicht die eigenen sind." Brad Pitt und sie hätten sehr starke Überzeugungen.

Bei einer Sache sind Jolie und Pitt sich aber bedingungslos einig: der Bildung ihrer Kinder. Gerade bei ihren adoptierten Kindern lege das Hollywood-Pärchen großen Wert darauf, dass sie viel über ihre ursprüngliche Heimat wissen. "Wir unterrichten sie zu Hause, vor allem in Geschichte, um sicherzustellen, dass sie nicht nur eine Sicht von ihrem Heimatland kennen", sagte die Schauspielerin. "Es muss ausgeglichen sein und sie müssen ihr Land so kennenlernen, dass sie sich ihre eigene Meinung bilden können."

kgi/Bang
 
 
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