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13. Mai 2011, 19:47 Uhr

Manchmal ein bisschen "Sparrow'

Depp und Sparrow, Sparrow und Depp. Der Kult um die Figur des „Fluch der Karibik“-Piraten scheint ohne Darsteller Johnny Depp kaum denkbar. Den Star selbst lässt die Rolle nicht los. Sogar im Alltag fällt es ihm manchmal schwer, den Captain Jack in sich zu unterdrücken.

Depp, Sparrow, Johnny Depp, Pirat, Fluch der Karibik, 14521

Auch im Alltag manchmal Pirat: Johnny Depp mit Kollegin Penelope Cruz bei der Premiere von "Fluch der Karibik: Fremde Gezeiten" in London

Es ist die Rolle seines Lebens: Pirat Jack Sparrow lässt Hollywood-Schauspieler Johnny Depp nicht mehr los. Auch nicht im Alltag. Er habe den Charakter bereits so verinnerlicht, dass er in ganz alltäglichen Situationen aufblitzt: "Er taucht oft in meinem Leben auf", sagt der US-Schauspieler. "Wenn ich die Kinder zur Schule bringe, ist er da - schon komisch."

Vier Mal hat Johnny Depp den durchgeknallten Captain Jack in "Fluch der Karibik" gespielt. Der Schauspieler liebt die Rolle, ob er am Set ist oder nicht. "Alle Figuren, die ich gespielt habe, kommen schnell an die Oberfläche", sagt Depp. "Jede ist immer noch erreichbar. Bei einigen muss man arbeiten, andere kommen dagegen ganz leicht." Wie Jack Sparrow. Seine elfjährige Tochter Lily-Rose und der neunjährige Sohn Jack würden sich allerdings wenig beeindruckt von den Wandelungen ihres Vaters zweigen.

Den Trubel um den Disney-Piraten nimmt Depp gelassen. Er wolle Filme machen, die den Leuten gefallen. Vorbild zu sein, ist ihm bei dieser Rolle weniger wichtig. „Natürlich kann man als Pirat keinen guten Eindruck machen. Ein Pirat, der zu weichherzig ist, wird über Bord geworfen", sagt Depp. Die wahre Verantwortung bestehe für ihn darin, die Zuschauer zu unterhalten. „Und sie zum Lachen zu bringen“, sagt der 47-Jährige.

liri/Cover Media
 
 
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