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18. Juli 2011, 11:44 Uhr

Hunziker gibt Leibwächter zweite Chance

Zweite Chance für den Bodyguard: Nachdem Michelle Hunziker ihren Leibwächter wegen eines Nazi-Tattoos gefeuert hatte, darf er nun überraschend zurück kommen. Denn auf seinem Oberarm prangt jetzt statt einer Faust eine Rose.

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Hier ist die Nazi-Faust noch zu sehen: Federico mit Michelle Hunziker beim Baden© Splash News

Nichts ist mehr zu sehen von der hässlichen weißen Faust. Mit roter Farbe hat er seine Jugendsünde überstechen lassen. Wo noch vor wenigen Tagen ein Nazi-Symbol auf seinem Oberarm prangte, blüht nun eine Rose. Federico, der Bodyguard von Michelle Hunziker, hat sich seine Tattoo-Faust entfernen lassen. Und darf jetzt wieder für seine Chefin arbeiten.

Die TV-Moderatorin hat den 26-Jährigen rehabilitiert. Nur wenige Tage, nachdem sie ihn wegen des Nazi-Symbols gefeuert hatte. "Federico hat sich bei mir und meiner Familie entschuldigt", sagte Hunziker der "Bild"-Zeitung. Da er sich das Tattoo habe entfernen lassen und seine Nazi-Vergangenheit bereue, habe sie ihm noch eine zweite Chance gegeben. "Ich habe darüber nachgedacht und finde, dass jeder Mensch eine zweite Chance im Leben verdient hat", begründete sie ihren Entschluss. Federico, der seit zwei Jahren für die Moderatorin arbeitet, habe sich "nie etwas zuschulden kommen lassen".

In der vergangenen Woche waren Fotos von Hunziker und ihrem Leibwächter Federico beim Baden am Strand von Varigotti in Italien aufgetaucht. Darauf war auch Federicos tätowierter Oberkörper zu sehen. Nachdem die Fotos in der "Bild" veröffentlicht worden waren, erkannte ein Leser eines der Tattoos, eine weiße, geballte Faust, als Nazi-Symbol. Daraufhin stellte Hunziker ihren Bodyguard zur Rede. Es stellte sich heraus, dass er in seiner Jugend mit der rechten Szene sympathisierte. Hunziker entließ ihren Bodyguard.

Federico bereut seine Vergangenheit

Federico hat sich inzwischen selbst zu dem Vorfall geäußert: "Ich bereue meine Vergangenheit und habe schon seit Langem nichts mehr mit der rechten Szene zu tun. Ich bin froh, dass ich eine zweite Chance bekommen habe", sagte der Italiener der "Bild". Er beteuerte zudem, das Nazi-Symbol nicht nur übermalt, sondern wirklich ersetzt zu haben. "Es ist gestochen", bestätigte er und liefert als Beweis ein aktuelles Foto seines Oberkörpers.

Jedenfalls ist sein Oberarm statt auf Hass jetzt ganz auf Liebe eingestellt - mit einer roten Rose, dem Symbol aller Liebenden. Nun darf Federico wieder mit Michelle Hunziker planschen. Schützend den Arm um sie legen, wenn eine große Welle kommt und ihr beim Sport Hilfestellung geben. Was man eben so macht, als Bodyguard von Michelle Hunziker.

mai
 
 
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