StechusKaktus

Wie viele Menschen besuchen jährlich die Erstliga-Fußball-Bundesligaspiele?

In der Presse liest man immer exorbitant hohe Zahlen, weil einfach die Besucheranzahl addiert wird. Die stimmen natürlich nicht mit der Anzahl der Menschen überein, weil doch ein Großteil Stammgäste jedes Spiel besucht. Dennoch wird suggeriert, Fußball sei für die gesamte Gesellschaft so bedeutsam. Warum? Um die hohen Kosten der Allgemeinheit aufbürden zu können? Also mein Tipp: pro Jahr ca. 6 Mio. Zuschauer (und nicht 13-14) für erste Bundesliga. Hat jemand genauere Infos?


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ANTWORTEN (13)
02.11.2012, 17:46 Uhr
 
ing793

wenn Du auf Personen abzielst, sind 6 Mio. wahrscheinlich hochgegriffen...

Die 18 Bundesligisten haben in der laufenden Saison 550.000 Dauerkarten verkauft, das sind diejenigen, die fast alles gucken und die (x17) theoretisch für 9,35 Mio Zuschauer im Jahr verantortlich sind.

Bleiben bei 13,8 Mio. Gesamtzuschauerzahl 4,4 Mio Karten im freien Verkauf.

Aber viele von den Dauernutzern können auch nicht JEDEN Samstag, da wird die Karte schon mal gerne weitergegeben. Geht man mal von 10% aus, gibt es weitere 930.000 Karten für Einzelzuschauer, ingesamt also gut 5,3 Mio.

Die verteilen sich auf die "1x-Gelegenheitsgucker" bis hin zu den "Alle 17- Auswärtsspiele-Mitfahrern". Sagen wir großzügig, dass die alle im Schnitt zwei Spiele angucken, dann kommen hier also 2,65 Mio Zuschauer ins Stadion, zusammen mit den Dauerkartlern sind das dann 3,2 Mio. Menschen, die sich mindestens einmal im Jahr in einem Bundesligastadion sehen lassen.

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02.11.2012, 17:47 Uhr
 
loyal

Absoluter Schenkelklopfer.

Okay. Presse: Zwei Millionen Besucher sahen das letzte Wochenende Fußball live im Stadion.

Fragesteller: 1,5 Millionen Stammgäste + 500.000 Besucher sahen letztes Wochenende Fußball live im Stadion.

Ich: Alter, zwei Millionen zahlende Besucher sind zwei Millionen bezahlende Besucher.

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02.11.2012, 17:51 Uhr
 
ing793

...aber diese Sichtweise ist natürlich zu kurz betrachtet.

Bezieht man die Spiele der 2. 3.Liga ein, der Regional-, Landes, Ober-, Kreislligen, der Kreisklassen, Jugend, Damen und so weiter, kommt man auf ganz andere Zahlen.

Der DFB hat alleine 7 Mio. Mitglieder, gerade im Jugendbereich sorgt Fußball für Integration und für Aggressionsabbau. Fußball IST(!) für die Gesellschaft bedeutsam.

Ob es gut ist, dass daneben keine andere Sportart vernünftig bestehen kann, ist eine andere Sache...

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02.11.2012, 18:08 Uhr
 
loyal

@ Ing, vollkommen irrelevant. Die Fragestellung lautete, wieviele Besucher Erstligaspiele sehen und die beknackte Presse stumpfsinnig Besucherzahlen addiert.

Ich sage, es ist Quatsch. Zwei Millionen Besucher sind zwei Millionen interessierte. Jedes Wochenende. Aus den tatsächlichen Zahlen kann man ersehen, das Fussball für die Gesellschaft Relevanz hat. Da brauche ich nicht anfangen, mit irgendwelchen Zahlen rumzurechnen.

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02.11.2012, 18:12 Uhr
 
ing793

@loyal: die Frage zielte auf die Anzahl der Menschen, die sich Fussballspiele anguckt. Sie wollte es wissen und ich habe meine Schätzung abgegeben.

Ob die Frage für die Beurteilung der Bedeutung von Relevanz ist, ist eine andere Sache.

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02.11.2012, 20:18 Uhr
 
RedDove

@ing793:Ich halte die von Ihnen genannte Zahl noch für etwas hoch gegriffen. Die Zahl der Zuschauer aus den Hardcore-Fangruppen, die zu fast jedem Auswärtsspiel fahren, dürften den Grossteil aller Gastplätze in Stadien belegen. Das würde die Anzahl der besuchten Spiele, die man für jeden Nicht-Dauerkartenbesitzer einschätzt, erhöhen, damit also die Gesamtzahl an Personen noch verringern.

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02.11.2012, 22:09 Uhr
 
serafine

Blender!

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02.11.2012, 22:21 Uhr
 
konfusius

@serafine: Danke für die Ehre, aber bin ich nicht:

Blender ist eine freie (mit der GPL lizenzierte) 3D-Grafiksoftware. Sie enthält Funktionen, um dreidimensionale Körper zu modellieren, sie zu texturieren, zu animieren und zu rendern. Blender besitzt einen eingebauten Videoschnitteditor und eine Spiel-Engine. Die sehr aktive Entwicklung hat zu einem großen und sich ständig erweiternden Funktionsumfang geführt, der z. B. die Simulation von Flüssigkeiten oder die Mischung von 3D-Sequenzen (Compositing) einschließt. Als Skriptsprache wird Python benutzt.

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04.11.2012, 08:11 Uhr
 
einunfufzich

fast immer die gleichen.

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05.11.2012, 14:45 Uhr
 
Aduasen

Die Fußball Bundesliga hat einen Zuschauerschnitt von über 40.000 Besuchern pro Spiel.

9 Spiele pro Spieltag, 34 Spieltage.

Da kannst Du Dir selber ausrechnen, dass die Zahl 13-14 Millionen in etwa hin kommt.

Dazu noch die Spiele der zweiten Bundesliga - da ist man allein in diesen beiden Ligen bei fast 20 Millionen pro Jahr.

Die Kosten für Polizeieinsätze sind übrigens in den letzten Jahren gesunken und die Bundesligaclubs sind als Wirtschaftunternehmen übrigens auch exzellente Steuerzahler in haben im letzten Jahr allein 1,5 Mrd ! Euro an Steuern gezahlt.

Außerdem sind 70.000 Beschäftigte in Deutschland direkt vom Fußball abhängig.

Nur mal so am Rande...

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05.11.2012, 16:26 Uhr
 
StechusKaktus

@ aduasen: Leider alles falsch!

1. Nicht 13-14 Mio., sondern eher 3 Mio. (siehe Herleitung ing793)

2. Die Bundesligaclubs zahlen keine nennenswerten Steuern, die Angaben beziehen sich auf die (angeblich) wegen des Fußballs Beschäftigten

3. Die Kosten für staatliche Kosten rund um den Fußball werden auf € 200 Mio. geschätzt und da sind die vielen Subventionen für Stadionbau und die Beschädigungen im ÖPNV noch nicht mitgerechnet.

4. Nutze künftig zuverlässigere Quellen.

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05.11.2012, 16:42 Uhr
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10.11.2012, 11:26 Uhr
 
Mosaik82

Der Fußball bewegt Woche für Woche Millionen von Menschen zu den unterschiedlichsten Plätzen der unterschiedlichsten Ligen im ganzen Land. Er gehört damit zu den meist besuchten Kulturveranstaltungen in Deutschland. Ihn und seinen reibungslosen Ablauf zu schützen sollte damit auf jeden Fall in der Verantwortung des Staates bleiben. Solche Fragen kommen gerne mal von Fußballgegnern, die anderen den Spaß verderben wollen. Auch andere Großereignisse werden vom Statt unter Aufwendung hoher Kosten beschützt und unterstützt. Seien es nun Demonstrationen, Konzerte, Atommülltransporte oder Kirchentage. Über all diese Dinge lässt sich streiten, komischerweise wird fast ausschließlich auf den Fußball eingehackt.

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