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25. April 2007, 16:48 Uhr

"Die Spiele beeinflussen die Psyche"

Der Bundestag hört heute Experten zum Thema "Killerspiel"-Verbot an. Im stern.de-Interview sagt der Kriminologe Christian Pfeiffer, wie Spiele auf Jugendliche wirken, welche er verbieten würde und welche auf den Index gehören - und er schlägt eine Sonderabgabe vor.

Muss man "Killerspiele" verbieten? Oder auf den Index setzen? Beides, findet der Kriminologe Christian Pfeiffer© Axel Schmidt/DDP

Herr Pfeiffer, am Donnerstag werden Sie im Bundestag als Experte zum Thema "Killerspiele" gehört. Bundesministerin von der Leyen und ihr Kollege Laschet aus Nordrhein-Westfalen wollen die Weitergabe von "Killerspielen" erschweren, Bayern will ein generelles Verbot. Was ist der bessere Weg?

Ich denke, beides sollte nebeneinander geschehen. Der bayerische Vorstoß wird nur extrem gewalthaltige Computerspiele erreichen können. Er ist ein Akt symbolischer Gesetzgebung, den ich allerdings als wichtig erachte. Es ist Aufgabe des Staates, einmal Flagge zu zeigen und Spiele wie etwa "Der Pate", das bei uns ab 18 Jahren frei gegeben ist, strafrechtlich zu verbieten. Daneben gibt es jedoch eine Fülle von etwas weniger gewaltorientierten Spielen, bei denen wir davon ausgehen, dass sie schädliche Wirkung auf Kinder und Jugendliche entfalten. Bei diesen ist ein differenziertes Vorgehen nötig. Da eignen sich die Vorschläge von Frau von der Leyen und Herrn Laschet bestens.

Aber kann man ein strafbewehrtes Verbot von Spielen wie "Der Pate" überhaupt durchsetzen?

Warum sollte ein Verbot ineffektiv sein? Schon jetzt wissen wir, dass bereits Indizierungen höchst effektiv sind. Wir wissen, dass 82 Prozent der 14- bis 15-jährigen Jungen zumindest gelegentlich Spiele spielen, die erst ab 18 Jahren frei gegeben sind. Gleichzeitig haben wir durch unsere Befragung klären können, dass nur knapp 5 Prozent von ihnen Spiele spielen, die indiziert sind, weil sie diese nämlich gar nicht kennen. Die sind von der Werbung ausgenommen, man kann sie in Kaufhäusern nicht sehen. Dass Erwachsene sie unter dem Ladentisch gegen Ausweisvorlage bekommen, führt nicht dazu, dass sie zu Prestigeobjekten der Jugendkultur auf dem Schulhof werden. Von daher verspreche ich mir von einer Herausnahme solcher Spiele aus dem Markt, die bei der Gewalt deutlich überziehen, doch große Effekte auf den Bekanntheitsgrad dieser Spiele und damit auf den Verbreitungsgrad.

Das Argument, dass man sich die Spiele aus dem Netz herunterladen kann und dass das Verbotene einen besonderen Reiz auf Jugendliche ausübt, ist in Ihren Augen nicht schlagend?

Nein, weil die Empirie das Gegenteil bestätigt. Nur 0,2 Prozent der zehnjährigen Jungen etwa haben Erfahrungen mit indizierten Spielen, die durchaus alle im Internet verfügbar wären. Aber jeder zweite zehnjährige Junge hat schon mal Spiele gespielt, die ab 16 sind. Der Bekanntheitsgrad ist es, der niedrig gehalten wird, wenn ein Spiel verboten oder indiziert wird. Von daher sind beide Maßnahmen hoch geeignet, Kinder zu schützen und der Industrie klar zu machen, dass sie sich auf ein risikoreiches Gelände begibt, wenn sie extrem gewalthaltige Spiele produziert. Die Industrie weiß dann: Sie riskiert massive Gewinneinbrüche bis hin zu Verlusten.

Was sind nach Ihrer Definition "extrem gewalthaltige Spiele"?

Das sind solche, in denen der Spieler die Rolle eines Verbrechers einnimmt, der lustvoll andere foltert, tötet, der extreme Gewalt ausübt. Dafür ist "Der Pate" auch im Bundestag mein Beispiel, wenn ich dort das Spiel vorführen und die Gebrauchsanweisung verlesen werde.

"Counterstrike" würden Sie demnach indizieren und "Der Pate" würde verboten werden?

So in etwa könnte man das machen. Oder GTA [Grand Theft Auto] würde indiziert und "Der Pate" verboten werden. Beide Wege hätten große Effekte. Die Tatsache, dass eine kleine Gruppe sich die Spiele dann trotzdem aus dem Internet herunter lädt ist nicht relevant. Entscheidend ist, dass die Industrie klare Signale vom Staat bekommt, was erlaubt ist und was nicht erlaubt ist.

Einer der Kernpunkte in der Verbotsdebatte war die Frage nach dem Zusammenhang von "Killerspiel"-Konsum und Gewaltbereitschaft. In einem Papier schreiben Sie: "[Es] existieren klare Belege für Zusammenhänge zwischen intensivem Konsum bestimmter Spielgenres und der Erhöhung der Gewaltbereitschaft." Konkret: Was für "klare Belege" sind das?

Dazu gleich. Aber viel wichtiger ist für uns der Befund, den wir selbst erarbeiten konnten, dass solche Spiele eine destruktive Wucht auf die Schulnoten entfalten. Je mehr Zeit Kinder und Jugendliche mit solchen Spielen verbringen und je brutaler die Inhalte sind, umso schlechter fallen die Schulnoten aus. Das interessiert die Eltern am meisten. Und dass dann noch eine kleine Gruppe von ohnehin gefährdeten Jugendlichen dazu animiert wird, noch tiefer in ihre Machokultur einzutauchen und diese Gewaltmuster zum Vorbild zu nehmen, das ist für die meisten Eltern irrelevant, weil sie keine gefährdeten Kinder haben. Der sorgsam gehütete Jüngste ist dann etwa kaum in Gefahr, ein Gewalttäter zu werden, wohl aber ist er in Gefahr, in Mathe einen Fünfer zu schreiben. Die Wirkung auf die Schulnoten ist viel entscheidender. Wir können klar belegen, dass die Leistungskrise der Jungen in einem beachtlichen Ausmaß damit zusammenhängt, dass sie zu viel Zeit verdaddeln und zu wenig Zeit aufs Mathe- und Vokabelnlernen verwenden.

Zur Person Der Rechtswissenschaftler Christian Pfeiffer, 63, ist Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen. Als Professor hat er einen Lehrstuhl an der Universität Hannover, ist derzeit jedoch beurlaubt. Von 2000 bis 2003 war das SPD-Mitglied Pfeiffer niedersächsischer Justizminister.

Ihre Meinung

Ist es richtig, besonders gewalthaltige "Killerspiele" zu verbieten? Ist es sinnvoll, andere auf den Index zu setzen? Kann man so einer Verrohung männlicher Jugendlicher und schlechten Schulnoten entgegenwirken?

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KOMMENTARE (10 von 41)
 
SabineRebecca (27.04.2007, 05:27 Uhr)
PC bietet zwar viel aber ersetzt nicht das Leben
Mangels Mobilität sind ein PC und die Weiten der virtuellen Welt für ein Kind in viel greifbarerer Nähe als die Weiten der Realität.
Und wenn es dann träge Eltern nicht besonders schert was der Nachwuchs tut ("ach am PC macht er wenigstens keinen Schmutz und keine Dummheiten") dann ist der Weltenwechsel vorprogrammiert und die Sucht ebenfalls.
Ein Lebewesen verkümmert wenn es nicht mit anderen Lebewesen soziale Kontakt pflegt. Es gab genügend Versuche hierzu, Babies sterben sogar wenn sie nur verpflegt, nicht aber gepflegt werden.
Nicht nur die Gewaltspiele lassen die Seele also verkümmern sondern die trotz online Kontakten im Endeffekt einsam verbrachte Zeit.
Gibt es keine Killerspiele mehr dann gibts eben etwas anderes. Der PC nimmt entsetzlich viel privat nutzbarerer Zeit ein und das ist das eigentliche Problem.
Wer sich ein First Life aufbaut braucht kein Second Life.
Schwer, wenn nicht unmöglich für Kinder wenn sie keine Unterstützung haben.
Wer nur im Second Life Verständnis bei anderen findet der sollte sich mal klar machen (falls geistig rege und bereits alt genug), dass diese anderen, die mehr als sagen wir mal 5 Stunden täglich online sind, auch lauter Einzelgänger oder zu Einzelgängern gewordene Leute sind.
Klar, die bringen einem Verständnis entgegen weil es einen gewissen "Hey, ich bin nicht allein mit meinem Mist" Effekt gibt.
Eine moderne Stammtischrunde.
Die so verbrachte Zeit ist meines Erachtens tote Zeit. In den leeren Raum geschwätzt oder geballert und nichts bleibt am Ende ausser der gespeicherten IP Adresse.
Nicht dass jede Minute im Leben produktiv sein muss. Faulheit muss auch mal sein.
Aber Leute, ZWINGT Euch selber, mal vom Bildschirm wegzukommen. Sucht Euch andere Hobbies, die Euch raus holen und mit anderen Leuten zusammen bringen. Ob Sport oder Modellflug oder Reisen, es gibt so viel. Oder lauft rüber in die nächste Eisdiele und setzt Euch einfach mit dem Eis in die Sonne. Vielleicht kommt ja noch jemand aus der virtuellen Welt mit.
Ja, Mobbing ist sehr schlimm. Es existiert und es ist absolut verständlich, wenn man sich nach solchen Erfahrungen zurückzieht, ganz klar.
Aber nicht jedes Mitglied der Gesellschaft ist jemand der mobbt und Dich verachtet für das was Du im echten Leben bist.
Wer im echten Leben wirklich ein Ziel hat muss diese Kiste hier eben ausschalten, eventuell sogar Hilfe gegen diese Sucht suchen und sich ihr nicht hingeben und dann nur die Gesellschaft und die Lehrer verantwortlich machen.
Sonst ist das Ziel Abi und IT Studium kein echtes Ziel sondern nur ein eingeredetes. "Ich wäre ja toll, wenn Ihr mich nur gelassen hättet"
Jeder lässt Dich wenn Du Initiative im echten Leben zeigst und nicht nur auf der Tastatur. Du bist 18, Du hast alle Zeit der Welt und die alleinige Verantwortung. Hast Du Selbstverantwortung nie gelernt oder bereits in der online Welt verloren?
Oder hindert Dich jemand oder etwas daran fürs Abitur zu lernen? Du schaffst das!!!
Schonmal überlegt: Wer fröhlich und offen rumläuft und sagt was er will, der erntet Sympathien und Hilfe bei seinen Vorhaben.
Wer im Second Life stundenlang vor sich hinbruddelt über die böse Welt der KANN gar nichts an seinem echten Leben ändern. Und die wirkliche Gesellschaft kann auch nichts dran ändern weil Du nicht mehr dazu gehörst!
Denk daran: Du kannst Dir gar keine tolle virtuelle Welt aufbauen und stolz drauf sein denn sie wird nie vollständig sein. Das Wichtigste wird immer fehlen: Die Befriedigung der Grundbedürfnisse.
Du bist Du! Und Du bist verantwortlich für Deine Lebensgestaltung und das Abi kannst Du ganz schnell nachholen wenn Du es wirklich WILLST.
Übringens: Was ich hier geschrieben habe ist kein Angriff gegen andere sondern auch ein Tritt in meinen eigenen Hintern. Ich verbringe zuviel Zeit am Computer. Daher mache ich ihn jetzt lieber aus und treffe mich mit echten Menschen.
Dadie (26.04.2007, 21:50 Uhr)
Wirklich gut zu Wissen...
Ich möchte mich wirklich für dieses Interview bedanken.
Mir wurden nun endlich die Augen geöffnet.
Ich bin Derzeitig 18 Jahre alt und habe meinen Schulabschluss auf einer Gesamtschule gemacht
mit einem etweiligen Durchschnitt von etwa 1.7
Ich Besitze den FOR Schulabschluss und bin derzeitig in einer Ausbildung.
Ich finde es schön nun zu erfahren warum ich nur einen 1.7er Schnitt besaß.
Da ich Seit meinem 8ten Lebensjahr einen PC besitze , damals 1997 Fing alles an als ich einen kleinen 486er an.
Derweil Besitze ich nun schon über 7 PC's da es für mich zu eine Leidenschaft geworden ist ältere PC's zu sammeln.
Seit ich jenen 486er bekommen habe befasse ich mich mit dem Medium PC zu jener zeit entdeckte ich über Spiele
wie DooM oder System Shock 1 das nicht nur Brett Spiele oder das Tollen mit anderen Kindern Spass machen kann.
Ich habe zunehmend mehr und mehr Zeit am PC Verbracht.
Seit meinem 12ten Lebensjahr Sitze ich Täglich nun schon über 8 Oft aber auch 10 bis 12 Stunden Täglich am PC
Ich Spiele , Spiele ich Programmiere Programme ich Unterhalte mich mit Freunden oder Albere einfach in Chat Rooms rum.
Im Alter von 15 Jahren (ich kam gerade in die 9te klasse) wurde ich einer neuen Klasse zugeordnet.
In der Gesamtschule wohin ich ging war dies so üblich das die Schüler nach Ihren Kursen in Klassen gesteckt wurden.
Ich kam Trotz eines doch recht guten 2er Durchschnittes aufgrund meiner Schwäche im Fach Deutsch und Englisch
(ich habe Grundsätzlich Probleme mit Sprachen) in eine so genannte G-Klasse , die unter Uns Schülern auch „Die Hoffnungslose klasse“ genannt wurde.
Der Großteil bekam nur Hauptschulabschluss ein Bruchteil FOR und ein weiterer Bruchteil nur Hauptschulabschluss Klasse 9.
Hierzu möchte ich das E und G also das Erweiterungs- und Grund-Kurs System erläutern.
Ab einem gewissen Alter werden die Kinder in E und G Kurse gesteckt je nach dem was die Lehrer von ihnen denken.
Um FOR oder FORQ zu bekommen (zweites ist Voraussetzung für Abi) muss man 2 bzw. für das Q Sogar 3 E-Kurse besitzen.
Das Heist das selbst wenn ich einen Durchschnitt von 1.0 hätte aber in einer G-Klasse Lande
(G-Klassen Zeichnen sich daraus aus das dort nur Schüler mit keinem , einem oder Zwei E-Kursen vorhanden sind)
nur Hauptschulabschluss Klasse 10 bekommen kann während ein Schüler aus der E-Klasse selbst noch mit einem schnitt von 3.0
sein FORQ bekommt.
Auf meiner Schule gab es Übrigens 4 E/G Kurs Fächer.
Hierbei dürften vielen schon Bewusst sein wie sich diese Schüler der G-Klassen fühlen und was sie denken.
Das sie sich jetzt schon in einer Hoffnungslosen oder Harz4 Zukunft sehen muss man wirklich nicht noch erwähnen.
Nun zu jener zeit Verschlechterten sich meine Noten auf einen Durchschnitt von etweiligen 5,2
ich bin aber nun froh heraus gefunden zu haben das es nicht daran lag das ich von meinen Klassen Kameraden
geschlagen und Beleidigt wurde und das meine Zukunft nazu Hoffnungslos war
(Zu erwähnen mein Traum war es Abi zu machen und IT Technik zu Studieren!)
Die Lehrer schauten nur weg da ihnen die klasse auch egal war , wir waren eh nur der Ausschuss eben die G-Klasse.
Zu jener zeit habe ich weiterhin 8-12h Täglich am PC Verbracht damals war ich ein begeistertet Counter-Strike Spieler und liebte
das Online Rollen Spiel KalOnline.Bei eben jenen Spielen war es egal ob ich ein G-Klässler war oder ein Genie.
Man Spielte zusammen unterhielt sich gemeinsam. Eben jenes Gemeinsam das einem in der Heutigen Klassen Gesellschaft fehlt.
Ich möchte hierbei nun noch sagen das ich derzeitig Menschen aus der Ganzen Welt kenne und mich mit Vielen Spieler
von damals noch sehr gut verstehe.Ich spiele auch heute noch sehr gerne und werde das auch für immer machen.
Engländer , Amerikaner , Japaner , Schweizer und Russen gehören zu meinem Freundes Kreis eben jene Freunde haben mir geholfen.
Als ich nun in die 10te Klasse kam war sozusagen der Hammer des Schicksalles über meinem Kopf.
Die Klasse Mopte mich.
Den Lehrern war das egal.
Den Lehrern war der Unterricht Egal.
Die Chancen auf Abi waren 0
Doch ich habe doch damit Angefangen das ich einen Schnitt von 1.7 habe als Abschlusszeugnis mit FOR besitzt ?
Das ist wahr , in der 10ten Klasse habe ich wie auch immer die Kurve bekommen.
Vielleicht war es der Traum , der Wunsch von mir vielleicht doch noch auch wenn es nur für einen Moment ist
die Möglichkeit zu haben nach einem Traum zu Greifen!Einen Traum den nicht ich mir sondern die mir die Gesellschaft zerstörte
Ich komme aus einem „Sozial Starken“ Haus weder wirklich Arm noch Wirklich reich.
Meine Mutter war immer zuhause und mein Vater war Arbeiten.
Mein Bruder war ebenfalls oft zuhause.
Anvertraut mit meinem Problemen habe ich mich keinen von ihnen
Anvertraut habe ich mich meinen Freunden die ich in jenen verpönten Spielen kennen gelernt habe
Menschen die mich nahmen wie ich war , mit denen ich teilweise Stunden lang über
Fehler in Spielen Reden konnte oder man hat sich einfach über Gott und die Welt unterhalten.
Man Tauschte Gedanken aus und Spielte gemeinsam.
Man Traff sich auf Com-Treffen Spiele zusammen in Ligen , Traff sich auf Lan's oder half sich bei Problemen.
Es ist ein schönes Gefühl wenn man mit Menschen redet die einem Aufbauen und sagen „gibt nicht auf Kämpf weiter!“
mit Menschen die man zuanfang nur durch die Virtuelle Figur sah und später auch durch Treffen mit Gesicht.
Jedenfalls mache ich derzeitig eine Ausbildung zu einem Beruf den ich zwar kann aber den ich nicht wirklich mein leben machen will.
Die träume die ich hatte sind nur noch über komplexe Wege möglich die jahre dauern werden.
Jahre die ich hätte besser nutzten können.
Vielen jugendlichen geht oder ging es wie mir , die Türen die sie gehen wollen waren ihnen verschlossen aber nicht weil sie es nicht konnten
nein das System war ihnen im weg!
Ich bin nun 18 jahre und Wahl mündig dennoch weiss ich nicht einmal was ich Wählen soll.
Weil sich niemand darum kümmert was mir Am herzen Liegt.
Ich könnte eine Partei Gründen doch die Wahrscheinlichkeit das auch nur einer meine Träume dadurch wahr wird ist Null.
Ich würde mein leben nur Verschwenden in der Hoffnung das es anderen nicht so wie mir ergehen muss.
Ich habe einen FOR Abschluss mit einem schnitt von 1.7 der , währe ich in eine E-Klasse gekommen ein FORQ geworden währe , welcher mir die Berechtigung zum Abi gegeben hätte.
Ich bin nun erst 18 Jahre alt habe eine Ausbildung und um meinen Traum zu erfüllen werde ich einen umweggehen den viele Menschen nicht gehen müssen.
Ich Spiele Seit meinem 8ten Lebensjahre Ego-Shooter , ich Sitze Täglich 8-12h am PC ich habe Freunde sowohl im realen als auch im Virtuellen leben.
Aber ich bin wirklich froh nun zu wissen das an dem Unglück meines leben nicht das System ist , dass mich aufgrund meiner Sprach Probleme in in eine Ecke brachte aus der ich so leicht nicht mehr raus kommen , sondern die der Videospiele
über die ich Freundschafften Schloss welche mir Halt gaben.
Abschließen will ich damit das ich sage , das ich in meinem leben bislang nur 2mal gelernt habe.
Das war als ich meinen Mofa Schein gemacht habe und als die Zwischen Prüfung für meinen Ausbildungsberuf Anstand.
Daniel-Duesentrieb (26.04.2007, 17:56 Uhr)
@koolteeth
Dann sollten wir aber bei den Auslösern anfangen, die die größten Auswirkungen haben (die Gesellschaft an sich) und nicht bei denen, bei denen am leichtesten ist. Aber die Politik macht es sich ja lieber leicht.
ElPrimo (26.04.2007, 17:32 Uhr)
@ koolteeth
ach gottchen, fühlt sich da jemand gleich persönlich angegriffen ?
ok sorry, war vielleicht unglücklich formuliert, ich korrigiers mal auf "viele" die das denken.
aber um mein teamplay in der realen welt brauchst du dir keine sorgen zu machen, da ich das oft genug...sogar drausen...im fussballverein und bei anderen freizeitaktivitäten fördere...
aber ab und an opfer ich dann doch etwas meiner wenigen freizeit an diese killerspiele, um mein mein agressionspotential hoch zu halten ;-)
mfg
koolteeth (26.04.2007, 17:14 Uhr)
@ Malt & Friends
Sind wir denn alle schon so cool und abgebrüht, dass wir Gewalt in Form von Unterhaltung um jeden Preis verteiDIgen wollen?
Das alte Rom und Kriegs-Propaganda... Sind das die gleichen Dimension, wie wir sie heute haben? Komischerweise kenn ich das "Brot und Spiele"-Argument schon. Schön.
Niemals würde ich bestreiten, dass wir Menschen Aggressionen in uns haben. Schließlich bringt uns ja niemand bei, gewalttätig zu sein. Das liegt wohl in unserer Natur. Ist es deshalb legitim, sich daran zu unterhalten?
@ElPrimo: Steht da etwas in meinem Kommentar, dass es den Zockern nur ums Töten geht? Wo? Geh raus und lern Teamplay in der realen Welt!
@Daniel Duesentrieb: Der Aufwand ist es wert!
@Asiat: Dein letzter Satz gefällt mir!
TerminatorQQ (26.04.2007, 17:10 Uhr)
Zensur
Computerspiele ganz zu verbieten verstößt meiner Meinung nach gegen Art 5 des Grundgesetzes, die Meinungsfreiheit. Dort steht unter anderem : Eine Zensur findet nicht statt. Eine Gefahr kann nicht eindeutig nachgewiesen werden und darüber hinaus wird durch die Spiele die Reaktion deutlich verbessert. Außerdem ist die Verhältnismäßigkeit so einer Maßnahme für mich nicht zu erkennen, da Sie als solche über das Ziel hinaus schießt, wenn man mal die Häufigkeit v. Amokläufen vergleicht. Also ist meiner Meinung nach ein komplettes Verbot verfassungswiedrig.
ElPrimo (26.04.2007, 17:03 Uhr)
@ asiat
genau durch sowas wird dieses typische bild von den "killerspiele" spielern erst gefördert. der eine hockte im knast, der andere will morde begehen. das bild des potenziellen kriminellen und/oder amokläufers.
wenn ein sagen wir mal "erwachsener" ein paar leute tötet oder jemanden entführt und misshandelt, findet man immer irgendwelche gründe...aber wehe es war ein "jugendlicher", dann ist sofort klar dass der "killerspiele" gespielt hat und das in die tat umsetzen wollte. es mag sein dass es unter umständen als inspiration diente, aber wer kann denn schon sagen ob diese inspiration nicht vielleicht doch irgendein film war, sagen wir mal "Der blutige Pfad Gottes" oder "Pulp Fiction", wo auf coolste art und weise leute übern haufen geschossen werden.
als ob ego-shooter schuld an einer labilen psychische verfassung wären...is klar leute. sorry, aber das ist so ein dummes gewäsch...
mfg
Asiat (26.04.2007, 16:42 Uhr)
Buchempfehlung
"The Blue Nothing" von Jeffrey Deaver. Ein im Gefaengnis sitzender Hacker wird vom FBI rausgeholt, damit er einem Moerder, mit dem er frueher Killerspiele gespielt hat, der aber jetzt dabei ist, diese Morde in die Realitaet umzusetzen, einen Schritt vor dessen naechsten Mord voraus ist.
Bei bestimmten Charakteren sinkt auch im realen Leben einfach die Hemmschwelle, wenn sie sich in eine irreale Welt "spielen". Und je mehr davon rumgeistern, desto gefaehrlicher wird es im wirklichen Leben. Dass ich mit Begeisterung Mah Jong Solitaer spiele, brauche ich wohl kaum noch zu sagen..., schaerft auch die Konzentration!

ElPrimo (26.04.2007, 16:39 Uhr)
@ koolteeth
wieso glaubt denn jeder dass die shooter-spieler (ich beziehs mal lieber nur auf counterstrike oder spiele die den selben modus haben, weil das der einzige shooter ist den ich selber spiele) diese spiele nur um des tötens wegen spielen ?
selbst wenn man die waffen in dem spiel in gotcha-waffen ändern würde, glaube ich nicht dass das spiel großartig an beliebtheit verlieren würde. es wäre nur schwierig, den schaden des geschosses darzustellen, wenn man keine verschiedenen kalibergrössen hat.
hauptaugenmerk liegt bei dem spiel nunmal auf gutem teamplay und nicht dabei, möglichst viele gegner zu töten. klar gibts auf öffentlichen servern genügend "kinder", die nur auf möglichst hohe punktzahlen aus sind. aber die werden meistens schnell wieder entfernt, wenn ein admin dabei ist.
komischerweise stellen nur solche leute gegenteile behauptungen auf, die sich noch nie auch nur im geringsten damit befasst haben. ich beurteile ja schliesslich auch keine sachen, von denen ich keine ahnung hab.
so far...
mfg
Malt (26.04.2007, 16:34 Uhr)
@koolteeth
Ich halte es für schlicht und ergreifend falsch, dass in unserer Gesellschaft immmer mehr Gewalt konsumiert wird. Wie war das denn im alten Rom? Mit den Gladiatorenkämpfen? Ist es da nicht von Vorteil, dass, wenn die Gewalt halt nun mal in den Menschen verwurzelt ist (und das ist sie, da kann man sagen was man will...), man diese virtuell und nicht mehr real konsumiert? Noch vor 60 Jahren wurden hier Kinder mit echten Waffen gegen den Amerikaner oder Russen geschickt... wieviele von denen waren da, durch die Propaganda, richtig heiß drauf? Auch ohne Computerspiele?
Und zu dem Experten Pfeiffer:
Wenn von den 10 jährigen (?) immernoch 5% (immerhin 5 von Hundert!!!) an illegale oder indizierte Spiele kommen und sich diese runterladen: Ist es dann nicht sehr wahrscheinlich dass die, die sowieso eine "Veranlagung" (nennen wir's mal so) zum Amoklauf haben, bei denen dabei wären? Was, also, soll so ein Verbot denn bitte bringen?
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