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19. April 2010, 17:38 Uhr

Katze schlägt Hund

Während sie in Peru en Masse verspeist werden, stehen Meerschweinchen bei den Deutschen nicht mehr allzu hoch im Kurs. Immer weniger halten sich eines. Dominierendes Haustier: die Katze.

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Beliebt: In 16,5 Prozent der deutschen Haushalte gibt es Katzen© Torsten Silz/DDP

Sie mögen noch so niedlich sein, aber die Beliebtheit von Kaninchen und Meerschweinchen als Haustiere ist gesunken. Im vergangenen Jahr lebten 5,6 Millionen Kleintiere in den Wohn- und Kinderzimmern Deutschlands, wie eine repräsentative Marktstudie im Auftrag des Industrieverbandes Heimtierbedarf ergab. Wie der Verband am Montag in Düsseldorf mitteilte, ging die Zahl der Kleintiere im Vergleich zu 2008 um fast 10 Prozent zurück.

2009 fand sich in jedem dritten Haushalt ein Tier - Fische und Terrarientiere nicht mitgezählt waren es 22,6 Millionen. Beliebt waren Haustiere vor allem bei älteren Menschen. Von den mindestens 60-Jährigen hielten sich 29 Prozent ein Haustier. Bei den bis 29-Jährigen waren es 11 Prozent.

Hoch im Kurs waren weiterhin Vierbeiner. In 16,5 Prozent der Haushalte schnurrten Katzen - insgesamt 8,2 Millionen. Hunde fanden sich in gut 13 Prozent der Haushalte, von ihnen gab es 5,4 Millionen. Außerdem saßen 3,4 Millionen Ziervögel in Käfigen und Volieren.

DPA
 
 
KOMMENTARE (7 von 7)
 
jomimo (20.04.2010, 22:27 Uhr)
@marquis
Ihnen fehlen offenbar noch einige deprimierende Erfahrungen, was die Behandlung der Katze in D betrifft.

Glauben Sie mir, da laufen grauenhafte Dramen ab, weil nicht kastriert wird.

Stellen Sie sich einfach vor, dass die Kätzin 2 x im Jahr Junge hat.
Sie hat allerdings keine medikamentöse Versorgung gegen Wurm + Flöhe.

Die EKH ist nichts wert in den Augen vieler Menschen.

Das müssen Sie mit Ihrem Gewissen vereinbaren.
Jazebel (20.04.2010, 15:14 Uhr)
@Marquis
Na dann träum schön weiter auf deiner Wolke. Tierschutz ist nicht mit streicheln und lieb haben getan. was denkst du denn warum unsere Tierheime so voll sind? Eben weil es Leute gibt, die scheinbar du zu geizig sind, ihre Tiere kastrieren zu lassen. Das sind dann die als "siupersüße Welpen/ Katzenbabys" in der Zeitung stehen und spätestens ein halbes Jahr später im Tierheim sitzen, weil sie keiner haben will. Kastration/ Geburtenkontrolle ist angewandter Tierschutz.!
Marquis (20.04.2010, 11:57 Uhr)
Kastration als Maßstab für Tierschutz
Toll, was manche Leute für Ansichten haben...
Hanesi (20.04.2010, 11:29 Uhr)
Jomimo ist zuzustimmen...
...selbst wenn sich das nicht flächendeckend kontrollierbar wäre - der Gleichgültigkeit vieler -nicht aller!- Katzenhalter muß so langsam etwas entgegengesetzt werden. Leute, die ihre unkastrierten Katzen frei laufen lassen, müssen wenigstens damit *rechnen*, daß sie dafür zur Rechenschaft gezogen werden, und die Tierschützer, die versuchen, die Suppe letztendlich - und oft auf eigene Kosten- auszulöffeln, brauchen ein Instrument an die Hand gegeben. Tiere, die draußen ihre Würfe aufziehen oder dann schließlich ausgesetzt werden, leiden sehr und führen nicht das wilde freie Leben, daß sich ihre Exbesitzer so vorstellen, wenn diese überhaupt einen Gedanken verschwenden. Bei korrekter und verantwortungsvoller Haltung kann man in eine Katze genausoviel Geld investieren wie in einen mittelgroßen Hund - viele mißverstehen Katzen aber immernoch als das billigere, austauschbare, optionale Haustier, das sich quasi um sich selbst kümmert und beim Umzug oder bei Problemen oft einfach zurückgelassen wird. Wenn ich dann Leute sehe, die inserieren "Katze geschenkt gesucht, gerne mit Zubehör, haben leider kein Geld, wollen aber gern..." geht mir der Hut hoch - für die Kastration einer Kätzin bezahlt man um die 100 Euro! Wer die nicht hat, plus Impfgebühren etc, der soll sich kein Haustier zulegen!
bromor (20.04.2010, 09:29 Uhr)
genau
Ist doch klar das der Kleintierbestand um 10% zurückgegangen ist.Katzen haben Meerschweinchen und Hamster nämlich zum Fressen gern.
jomimo (20.04.2010, 00:18 Uhr)
Katze schlägt Hund ....
weil eine Kastrationspflicht längst überfällig ist bundesweit.

Leider vermehren Katzen sich ohne Kontrolle maßlos - und das macht diese wunderbaren Tiere in gewissem Maße und in den Augen gewisser Menschen wertlos.

Auch Hunde erleiden dieses Schicksal, allerdings weniger in D.

Tierschutz in D insgesamt lässt sehr viel zu wünschen übrig.

Gesetze sind da, doch Institutionen nutzen sie nicht.

Deshalb nochmal: Kastrationspflicht für Katzen ist seit 30 Jahren überfällig.

Skillet4 (20.04.2010, 00:04 Uhr)
War mir
schon immer klar.
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