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Hunde als Helfer: Wenn der Rettungsschwimmer bellt

Drei Jahre dauert die Ausbildung, dann dürfen die Vierbeiner loslegen: "Lifedogs" sind in den Sommermonaten vor der Küste Italiens als Rettungsschwimmer im Einsatz. In manchen Dingen sind die Hunde ihren menschlichen Kollegen sogar überlegen.

Natürlicher Schwimminstinkt: Golden Retriever werden häufig als Rettungsschwimmer ausgebildet

Natürlicher Schwimminstinkt: Golden Retriever werden häufig als Rettungsschwimmer ausgebildet

Sie springen aus Helikoptern oder schnell fahrenden Schiffen ins Meer und retten Menschenleben: Hunde, die in den Sommermonaten als "Lifedogs" vor den Küsten Italiens im Einsatz sind, stellen mit ihrer Leistungsfähigkeit gewöhnliche Rettungsschwimmer in den Schatten. "Der Hund wird zu einer Art intelligente Rettungsboje", sagte Roberto Gasbarri von der Italienischen Schule für die Ausbildung von Hunden zu Rettungsschwimmern. Die Vierbeiner würden allein zu in Not geratenen Menschen schwimmen und auch selbstständig wieder ans Ufer zurückkehren.

Dabei wählen die "Lifedogs" laut Gasbarri nicht nur die beste Stelle, um ans Ufer zu gehen, sondern schwimmen auch durch die sichersten Strömungen. Mit ihrer Ausdauer seien die Tiere eine wichtige Stütze für ihre menschlichen Kollegen. Sie würden helfen, der körperlichen Erschöpfung von menschlichen Rettungsschwimmern vorzubeugen und die Rettung beschleunigen. Nicht nur die Sicherheit des Opfers, sondern auch die des Rettungsschwimmers werde dank der Hunde erhöht, erklärte Gasbarri.

Rettungskraft auf vier Pfoten

Die Italienische Schule für die Ausbildung von Hunden zu Rettungsschwimmern wurde vor mehr als 20 Jahren von Ferruccio Pilenga in der norditalienischen Provinz Bergamo gegründet. Der erste Hund, den Pilenga ausbildete, war sein eigener. Mittlerweile hat die Schule in Italien Dutzende Ausbildungszentren. Allein im Küstenort Civitavecchia, wo Gasbarri die Ausbildung leitet, gibt es derzeit über 300 vollständig ausgebildete "Lifedogs". Die Vierbeiner müssen eine dreijährige Ausbildung absolvieren, um Experten im Retten von Menschenleben im Meer zu sein. Um für die Ausbildung zum Rettungsschwimmer zugelassen zu werden, müssen Hunde mindestens 30 Kilo wiegen. Prinzipiell gibt es keine Rassenbeschränkungen, doch Labradore, Neufundländer und Golden Retriever werden am häufigsten ausgebildet, da diese Hunde bereits über einen natürlichen Schwimminstinkt verfügen. Gerade Golden Retriever seien dazu veranlagt, alles zu holen, was Menschen ihnen befehlen würden, erklärte die Rettungsschwimmerin Monia Luciani. Für die Tiere sei das Holen von Objekten oder gar Menschen keine körperliche Aktivität, sondern ein Spiel.

Wenn der Hunde-Azubi, der mit seinem Trainer ein Tandem bildet, dann so weit ist, wird er als Rettungskraft im Wasser eingesetzt. Dann wird ihm ein Gurt oder eine Boje umgehängt, an dem sich die zu rettenden Opfer festhalten können. Oder aber die Menschen setzen sich auf ein Rettungsfloss, auf dem die vierbeinigen Nothelfer sie sicher an Land befördern.

Francesco Manetti, AP / AP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.