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Religionsunterricht

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Nachrichten-Ticker
De Maizière will islamischen Religionsunterricht unterstützen

Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) will die Länder bei der Einführung islamischen Religionsunterrichts unterstützen.

Vorstoß Niedersachsens
Vorstoß Niedersachsens
Islamische Religion als reguläres Schulfach

Islamischer Religionsunterricht soll ab 2012 ein reguläres Fach an einigen Schulen in Niedersachsen werden. Das kündigte Kultusminister Althusmann an. Damit wäre das Bundesland bislang das erste, das diesen Vorstoß wagt.

Islamkonferenz
Islamkonferenz
Schäuble für Islam-Religionsunterricht

Einen Tag vor der dritten Islamkonferenz hat Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble im Interview mit stern.de islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen in Aussicht gestellt. Zugleich kritisierte er muslimische Eltern, die ihre Töchter nicht am Sport- und Schwimmunterricht teilnehmen lassen.

Religionsunterricht
Religionsunterricht
Im Schneidersitz innere Ruhe finden

Berlin meditiert: Erstmals in Deutschland wird ab Beginn des Schuljahrs in zwei Schulen buddistischer Religionsunterricht stattfinden. Wie viele Schüler auf der Suche nach innerer Ruhe sind ist noch ungewiß.

Umfrage
Umfrage
Religionsunterricht gehört in die Schule

Drei Viertel der Deutschen finden, dass Schüler in Religion unterrichtet werden sollten. Ob mit freiwilliger Teilnahme oder gar als Hauptfach - darüber gingen die Meinungen auseinander.

Nachrichten-Ticker
Friedrich für Ausbildung von Imamen an deutschen Unis

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) plädiert für eine vermehrte Ausbildung von Imamen an deutschen Universitäten und für islamischen Religionsunterricht, um die Integration von Muslimen zu verbessern.

AlexanderPlatz
Blog "AlexanderPlatz"
ProReli ist gescheitert

ProReli ist gescheitert. Der Versuch, in Berlin Religion als gleichberechtigtes Wahlfach neben Ethik zu etablieren, ist misslungen. Die Initiative, die aus einem Kreis von Eltern entstanden ist, konnte nach und nach gesellschaftliche Akteure aus vielen Bereichen für sich gewinnen: Nach anfänglichen internen Sondierungen haben sich die beiden großen Kirchen mit eingebracht. Auf den Wahlplakaten vor der Abstimmung machten Persönlichkeiten wie TV-Moderator Günter Jauch und Fußballstar Arne Friedrich Werbung für ProReli. Kurz vor dem Urnengang empfahl auch Bundeskanzlerin Angela Merkel, für die Initiative zu stimmen. /* Style Definitions */ table.MsoNormalTable {mso-style-name:"Normale Tabelle"; mso-tstyle-rowband-size:0; mso-tstyle-colband-size:0; mso-style-noshow:yes; mso-style-parent:""; mso-padding-alt:0cm 5.4pt 0cm 5.4pt; mso-para-margin:0cm; mso-para-margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:10.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-ansi-language:#0400; mso-fareast-language:#0400; mso-bidi-language:#0400;} Die geringe Wahlbeteiligung mag angesichts der vielen Bemühungen, die im vergangenen Jahr unternommen wurden, schmerzen: Nur 29,2 Prozent der Wahlberechtigten haben sich in den Wahlbüros gezeigt. Der Vorsprung der Religionsunterrichtsgegner vor der Initiative ProReli ist nicht haushoch, aber dennoch eindeutig: 51,3 Prozent der Teilnehmer am Volksentscheid stimmten mit Nein und damit gegen das Wahlpflichtfach Religion. 48,5 Prozent stimmten mit Ja. Ein Achtungserfolg war der Initiative im Januar beschieden, als rund 300.000 Berliner in der Vorrunde für den Volksentscheid zum Religionsunterricht unterschrieben haben. Seit diesem Tag sei die Fairness von Seiten des Senats aus dem Rennen genommen worden, moniert Christoph Lehmann, der Vorsitzende der Initiative ProReli. Gegen die öffentliche Meinung und die leeren Kassen seiner Stadt hat sich der Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) dazu entschieden, den Entscheid nicht am Tag der Europawahl durchzuführen. Zu groß war seine Angst, dass die Wahlbeteiligung an diesem Tag ProReli zuspielen könnte. Der Linken-Frau Petra Pau wurde gerichtlich verboten zu behaupten, ProReli wolle den Ethikunterricht abschaffen. Klaus Wowereit regiert in Berlin mit der Linken. Den Geist dieser politischen Gruppierung atmete in besonderer Weise ein Wahlplakat, auf dem zu lesen war „Nein zum Wahlzwang“. Auch 20 Jahre nach der Wende ist es noch nicht in jedem Kopf angekommen, dass die Wahlmöglichkeit zu den Grundlagen freier Gesellschaften gehört, das Recht auf Wahl ein Privileg und kein Zwang ist. In den Wochen vor der Wahl wurde in den Zeitungen der Stadt unter anderem über steigende Kirchenaustritte berichtet: Zahlreiche Schäfchen würden ihren Oberhirten weglaufen, da sie mit deren Engagement für ProReli - es wurden zu Weihnachten und nun vor der Abstimmung je ein Brief an alle christlichen Haushalte verschickt – nicht einverstanden gewesen seien. Zum Glück haben sich die Kirchen von diesen Zwischenrufen nicht irre machen lassen. Sie haben erstmals seit Jahren wieder gezeigt, dass sie noch kampagnenfähig sind. Und auch wenn das im Roten Rathaus niemand mehr zugeben wird nach dem gestrigen Tag. Bange war den Herren der Stadtregierung schon vor der Kraft der Religiösen nach ihrem Erdrutschsieg im Januar. Ein trauriges Kapitel ist das Engagement der Grünen in Berlin gegen den Religionsunterricht. Sie haben sich an die beiden Regierungsparteien angehängt und gegen Religionsunterricht votiert, da man ja, so war eine der Begründungen, für die vielen Religionen in Berlin dann nach Lösungen suchen müsse. Das stimmt natürlich so nicht, denn nur Religionsgemeinschaften, die als Körperschaften des Öffentlichen Rechtes geführt werden, können Religionsunterricht an staatlichen Schulen durchführen. Die Grünen, die von jeher mit Vielfalt und Pluralität geworben haben, setzen nun in Berlin in der Schule und Integrationspolitik auf eine verpflichtende Einheitslinie. Die Initiative und das Ringen um das Recht auf Religionsunterricht – übrigens ein Recht, das außerhalb von Berlin und Bremen in jedem anderen deutschen Bundesland gilt – hat die Christen in der Stadt näher zusammengeführt. Das Erleben einer Glaubensgemeinschaft in einem Umfeld, das keinen Sinn für Bedürfnisse religiöser Menschen entfaltet, stärkt die Wirkung nach innen. Sie fördert auch die interkulturelle und interreligiöse Kompetenz der Religionsgemeinschaften: Christen, Juden und Muslimen haben sich gemeinsam für einen Bekenntnisunterricht in den Schulen eingesetzt. Eine Studie, die vor dem Volksentscheid die Berliner Öffentlichkeit erreichte, hat belegt, dass die interkulturelle Kompetenz von Zehntklässlern, die Religionsunterricht belegen, größer ist, als von denen, die keinen Religionsunterricht besuchen. Wenn einem die eigene Religion näher gebracht wurde, kann man auch fremde Religionen verstehen. Die Anhänger des Faches Ethik müssen beweisen, dass ihr Fach zu einer solchen Integrationsleistung in der Lage ist. Behauptet wurde das während der Kampagne von Pro Ethik und dem Senat hingegen stets und ständig. Die Initiative ProReli hat auch gezeigt, wes Geistes Kind der Regierende Bürgermeister von Berlin ist. Als Hoffnungsfigur des linken Flügels in der SPD bringt er sich schon in Stellung für den Bundestagswahlkampf 2013, sollte, was bei den Sozialdemokraten schon als Möglichkeit oszilliert wird, Frank-Walter Steinmeier sich in diesem Herbst nicht gegen die Amtsinhaberin Angela Merkel durchsetzen können. Wie eine Zusammenarbeit der Religionsgemeinschaften außerhalb Berlins mit einem Mann möglich sein soll, der für die Belange von Religionen und religiösen Menschen so wenig übrig hat, ist mehr als fraglich und eine Hypothek für die Bundes-SPD, die ihren antikirchlichen Reflex in den fünfziger Jahren abgelegt hat. Es ist auch überdeutlich geworden, dass die Linke an ihre Religionspolitik im Arbeiter- und Bauernstaat anknüpft. In Berlin ging es ihr um Eindämmung von Religion und nicht um kooperatives Zusammenwirken. Man kann als religiöser Mensch schon erahnen, dass die Regierungseinbindung dieser Partei auf Bundesebene nichts Gutes bedeuten würde. Christoph Lehmann, der Vorsitzende der Initiative ProReli, hat Großartiges geleistet. Er hat erreicht, dass in der Hauptstadt erstmals und großflächig überhaupt über Religion diskutiert wurde. Für die Berliner Diskussionskultur hat er einen unschätzbaren Beitrag geleistet. Zu einer lebendigen Zivilgesellschaft gehört der Diskurs, der Austausch, das Ringen um und das Einstehen für Positionen. Dass ihm das gelungen ist, ärgert die Religionsgegner im Roten Rathaus am meisten. Mehr Infos auf: www.cicero.de Mehr zum Autor: www.a-goerlach.com Die Kolumne von Alexander Görlach erscheint auch auf www.alexander-platz.net

Islamunterricht
Islamunterricht
Man spricht deutsch

Kritik an Mohammed ist hier erlaubt: In einem Modellversuch gibt es in Baden-Württemberg an zwölf Grundschulen islamischen Religionsunterricht in deutscher Sprache. Stern.de hat sich unter die Kinder gemischt.

Zwischenruf
Zwischenruf
Die gottlose Hauptstadt

Klaus Wowereit hat die Sozialdemokraten zum ersten Mal in einen Kampf gegen die Kirchen geführt - und mit einer großen Traditionslinie seiner Partei gebrochen.

Nachrichten-Ticker
REPORTAGE: Spannungsabfall auf der Islamkonferenz

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) wollte standhaft sein.

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