Mitversicherung von Familienangehörigen oder Mutterschaftsgeld, dafür aber kaum individuelle Gestaltung des Gesundheitsschutzes: Verschaffen Sie sich einen Überblick über Vorteile und Nachteile der gesetzlichen Krankenkassen.

Die gesetzliche Krankenversicherung - ein System mit Vor- und Nachteilen© Oliver Berg/DPA
Die gesetzlichen Krankenkassen (GKV) werden viel gescholten, doch bei genauerem Hinsehen zeigt sich: AOK, Barmer und Co. sind besser als ihr Ruf und für die meisten Versicherten mittel- bis langfristig die bessere Wahl als eine Vollversicherung bei den privaten Krankenkassen (PKV). Zur ersten Orientierung finden Sie nachfolgend Vor- und Nachteile der GKV im Überblick.
• Kostenlose Mitversicherung von Ehepartnern und Kindern
• Keine Wartezeiten bei Wechsel in eine andere Krankenkasse
• Keine Beitragspflicht bei längerer Krankheit
• Über sechs Wochen Beitragsfreiheit während Mutterschafts- und Erziehungszeiten
• Mutterschaftsgeld
• Vorsorgekuren für Mütter
• Direkte Kostenabrechnung mit Arzt und Krankenhaus
• Härtefallregelungen
• Behandlung erfolgt nur durch Kassen- oder Vertragsärzte
• Bei stationärer Behandlung nur Anspruch auf Regelleistung
• Zuzahlungen für Medikamente sowie Heil- und Hilfsmittel
• Zuzahlungen bei Krankenhausaufenthalten
• Eingeschränkte Übernahme von Transportkosten
• Hohe Zuzahlungen bei Zahnersatz
• Kaum individuelle Gestaltung des Versicherungsschutzes
• Kaum Einfluss auf Beitragsgestaltung
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