Die wuchtigen Raketenstufen der "Apollo-Missionen" liegen auf dem Grund des Atlantiks. Amazon-Gründer Jeff Bezos hat Teile der Triebwerke geborgen, sie könnten zur berühmten Apollo-11-Mission gehören.
Der Gründer und Chef von Amazon, Jeff Bezos, hat ein Faible für die Raumfahrt. Drei Wochen waren er und seine Mannschaft auf dem Atlantik unterwegs. Während ihrer Mission bargen sie zwei stark demolierte Antriebsteile einer Saturn-V-Rakete aus mehr als vier Kilometern Tiefe. Eine solche Trägeraktee brachte auch die berühmte Apollo 11 ins All, mit der Neil Armstrong als erster Mensch 1969 den Mond betrat.
Allerdings ist noch nicht sicher, ob es sich bei den stark demolierten Triebwerken tatsächlich um Teile der Apollo-11-Mission handelt, da die Seriennummern der F-1-Triebwerke fehlen. Der Weltraumschrott wird nun in die USA gebracht, dort soll er genauer untersucht werden.
"Wir haben ein Unterwasser-Wunderland vorgefunden, einen unglaublichen Skulpturengarten aus verbogenen F-1-Motoren, die die Geschichte eines feurigen und gewaltsamen Endes erzählen", schwärmt Bezos in seinem Blog.