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Wunschliste von Ben Pierce: Neunjähriger erblindet - das will er noch alles sehen

Ben Pierce, neun Jahre alt, wird erblinden. Wann, weiß keiner. Nur dass es passiert, steht fest. Er soll daher noch so viel sehen, wie möglich. Seine Wünsche schreibt er seitdem in einer Liste auf.

Polarlichter in Alaska, eine normalerweise nicht-zugängliche Nasa-Bodenstation, das Naturwunder Grand Canyon: Ben Pierce ist erst neun Jahre alt, und hat doch schon mehr von der Welt gesehen als so manch Erwachsener. Viel Zeit bleibt dem kleinen Jungen aus Denton im US-Bundesstaat Texas auch nicht mehr, um die schönen Orte und Dinge des Lebens für sich zu entdecken - zumindest sehender Weise.

Ben leidet an Retinopathia praematurorum, einer Erkrankung der Netzhaut. Mit jedem Tag, mit jedem Wachstumsschub nimmt seine Sehkraft ab. Irgendwann wird er ganz erblinden, das steht fest. 2005 kommt er vier Monate zu früh auf die Welt, wiegt damals gerade einmal etwas mehr als 600 Gramm. Das Frühchen muss beatmet werden, Schläuche versorgen ihn mit Nahrung, Elektroden senden seine Vitaldaten über Kabel an Monitore. "Er hatte so gut wie kein Körperfett, er war hellrot und so winzig und zerbrechlich", erinnert sich Mutter Heidi auf "Today.com" an den Moment, als sie ihren Sohn zum ersten Mal sah.

Eine Herausforderung für einen Neunjährigen

Die Ärzte verheimlichen Bens Eltern nicht, dass ihr Sohn durch die frühe Geburt Folgeschäden davontragen wird. Blindheit, Taubheit und Bewegungsstörungen sind nur einige der Risiken, die Ben laut den Ärzten fürchten muss.

Ben aber kämpft sich durch. Heute, neun Jahre später, ist der Junge mit der großen Zahnlücke kerngesund - bis auf seine Augen. Er sei bereits sehr kurzsichtig, unglaublich lichtempfindlich und auch sein peripheres Sehvermögen habe er größtenteils eingebüßt, erzählt Heidi Thaden-Pierce. Auch deshalb bereiten sie und ihr Mann Kit ihn schon länger darauf vor, dass er irgendwann nicht mehr sehen kann.

"Es ist hart für uns als Eltern, das zu verstehen und emotional zu verarbeiten", gesteht sie. "Für ein neunjähriges Kind ist es eine Herausforderung." Eine Herausforderung, die sie Ben seit gut einem Jahr so leicht wie eben möglich machen wollen. Ein Therapeut brachte sie damals auf die Idee, ihrem Sohn viele visuelle Erinnerungen zu verschaffen, damit er später, wenn er ganz erblindet ist, Dinge leichter beschreiben und mit seiner Umwelt interagieren kann. Gesagt, getan. Sie fragten Ben, was er denn gern noch sehen möchte. Und der Junge legte sich eine Wunschliste an, die seine Mutter als "lustigen und willkürlichen" Einblick in die Denke eines Kindes beschreibt: Der Beginn vieler Abenteuer, die die achtköpfige Familie seitdem gemeinsam erlebt. Auch dank der Finanzierung völlig fremder Spender oder Firmen, die auf Bens Schicksal aufmerksam wurden.

Von Polarlichtern bis zur Nasa-Bodenstation

Wie kürzlich, als ihm ein Pilot der "Alaska Airlines" ermöglicht, mitten in der Natur Polarlichter zu beobachten - einer seiner größten Wünsche. "Sie waren erstaunlich, wie Wasserfarben, die den Himmel anmalen. Es war wirklich bezaubernd", erinnert sich Ben. Inzwischen hat sich der Neunjährige schon eine Vielzahl Wünsche erfüllen können. Er war im Legoland und der Harry-Potter-World, durfte sogar eine Bodenstation der Nasa begutachten. Er besuchte den Grand Canyon und war in einem Apple-Store. Inzwischen weiß Ben auch, wie Eiscreme hergestellt wird, wie Tiere auf einem Bauernhof leben. Wie Dinge unter dem Mikroskop aussehen und wo sich seine Eltern kennengelernt haben. Wie er auf die verschiedenen Orte und Wünsche komme? "Durch Bücher, zufällige Ideen von Orten, wo ich noch nicht war - wie der Amazonas. Und durch Sachen, von denen ich durch andere gehört habe", erklärt Ben. "Jedes Mal, wenn er etwas Neues sieht, schreibt er das in sein Tagebuch", so Mutter Heidi, die in einem Blog - einst während Bens Zeit als Frühchen gestartet, um die Familie auf dem Laufenden zu halten - über die Reisen und Aktionen berichtet und auf einer extra eingerichteten Facebookseite postet.

So sehr sich die 37-Jährige für ihren Sohn freut, so lassen sie die gemeinsamen Erlebnisse gleichzeitig nicht immer kalt. "Ich liebe es, sein Gesicht und seine Reaktionen anzusehen. Aber es zerreißt mir auch das Herz, zu wissen, warum wir dort sind", sagt sie. "Ich wünsche mir so sehr, dass wir nicht diese Dringlichkeit verspüren müssten, diese Reisen jetzt zu unternehmen." Ben selbst wisse, "dass er versucht, Erinnerungen abzuspeichern. Und er arbeitet wirklich hart, so viel zu tun wie er kann, um sie in seinem Gedächtnis zu zementieren".

Ben jedenfalls, hat noch einiges vor. Aktuell zeimlich weit vorn auf seiner Liste: Eine Reise nach Afrika, um eine Safari zu machen und um einmal die Sahara und Pyramiden zu sehen.

Moritz Dickentmann
18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus