Wirtschaftskrise, Inflation, Massenentlassungen: Auf die Reisefreudigkeit der Deutschen haben die Krisen keinen Einfluss – das galt jedenfalls bis kurz vor Ausbruch des Kriegs im Iran.
Bei der 42. Deutschen Tourismusanalyse der Stiftung für Zukunftsfragen von British American Tobacco (BAT) gaben 66 Prozent der Deutschen an, in den nächsten zwölf Monaten eine oder mehrere Urlaubsreisen von mindestens fünf Tagen Dauer zu planen. Das war derselbe Wert wie im Vorjahr. 2016 hatten das nur 42 Prozent gesagt. Die Umfrage wurde im Dezember 2025 und Januar 2026 durchgeführt.
Urlaub in Europa hoch im Kurs
Europa liegt bei den Reisezielen der Deutschen 2026 deutlich vorn. Für Länder auf dem Kontinent (ohne Deutschland) votierten der Umfrage zufolge 42 Prozent der Bundesbürger. Das waren vier Prozentpunkte mehr als zehn Jahre zuvor.
Mehr als verdoppelt hat sich hingegen die Zahl der Deutschen, die eine Fernreise planen. Ihr Anteil erhöhte sich von 9 auf 20 Prozent und stieg damit auf einen neuen Höchstwert. Aber in welche Länder genau zieht es die Deutschen 2026?